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Ein Stück Aschaffenburger Geschichte: Das Institut der Englischen Fräulein

Nur alte Aschaffenburger wissen das noch: Bis zu ihrer Zerstörung im Winter 1944/1945 prägten die Gebäude des Instituts der Englischen Fräulein das Bild des Schlossplatzes: Sie zogen sich von der heutigen Volkshochschule, diese eingeschlossen, bis an das Haus Strickergasse 11, also bis zum Ende der Front der Stadtbibliothek an der Strickergasse hin, und nahmen damit etwa die Hälfte der heute freien Fläche des Schlossplatzes ein.
Die Geschichte dieser Gebäude und des Instituts soll hier erzählt werden.

Vorgeschichte: Mary Ward

Mary Ward (Bild [1]), geboren im Jahr 1585 in der Grafschaft Yorkshire, England, erlebte in ihrer Kindheit und Jugend eine Zeit schwerer Katholikenverfolgung. Gegen den Wunsch ihrer Familie verließ sie mit 21 Jahren mit einem falschen Pass ihre Heimat, um in einen „beschaulichen“ Orden einzutreten – das war aber nicht ihr Ding: 1610 gründete sie zusammen mit fünf Gefährtinnen im damals belgischen Saint-Omer eine „tätige“ Frauen-Gemeinschaft nach dem Vorbild des Jesuitenordens mit dem Ziel der Mädchenbildung und der Seelsorgearbeit.

Bis 1621 entstanden Niederlassungen der Gemeinschaft in Lüttich, Köln und Trier. Einige Mitglieder halfen in England in der Seelsorge mit.

Um vom Papst die Bestätigung für ihre Gemeinschaft zu erhalten, reiste Mary Ward dreimal nach Rom − vergeblich. Um die Bedeutung der Mädchenerziehung sichtbar zu machen, gründete Mary Ward Schulen in Rom, Neapel und Perugia. Die italienischen Niederlassungen wurden aber von der Kirche verboten, sie selbst als Ketzerin Wochen inhaftiert. Das römische Inquisitionsgericht endete zwar mit ihrer Rechtfertigung, aber das Werk Mary Wards blieb aufgehoben. Sie unterwarf sich dem Urteil der Kirche − und blieb dennoch ungebrochen ihren Zielen treu.

Mary Ward ging wieder nach Norden. Sie gründete blühende Mädchenschulen in München (1627), Wien und Preßburg. Sie gab nicht auf, sondern blieb im Rahmen des ihr vom Papst Erlaubten ihrer Sendung treu. Mary Ward starb in ihrer Heimat England  im Alter von 60 Jahren.

Heute tragen zahlreiche Schulen in aller Welt ihren Namen. Insgesamt gibt es mehrere hundert Niederlassungen in fünf Kontinenten. Neben Unterricht und Erziehung sind Pastoral- und Sozialarbeit sowie Krankenpflege Tätigkeitsfelder der Maria-Ward-Schwestern.

Erst in den Jahrhunderten nach ihrem Tod konnte ihre Gründung, die Institutio Beatae Mariae Virginis (IBMV), seit 2004 Congregatio Jesu (CJ), schrittweise die kirchliche Anerkennung als Frauenorden erhalten.  Am 19. Dezember 2009 wurde Maria Ward von Papst Benedikt XVI. der Ehrentitel „Ehrwürdige Dienerin Gottes“ zuerkannt.

Die spannende Geschichte Mary Wards und ihres beinahe unglaublichen Lebenswerks ist ausführlich in Wikipedia nachzulesen!

Schulgründung in Aschaffenburg 1748

In einem Schreiben vom 5. Mai 1747 erklärte der Mainzer Kurfürst und Reichserzkanzler Johann Friedrich Carl von Ostein, er wolle mit einer Verordnung möglichst rasch die Schulsituation in seinem Kurfürstentum, zu dem Aschaffenburg seit dem Ende des 10. Jahrhunderts gehörte, entscheidend verbessern. Ein Jahr danach wurden Verhandlungen zwischen dem Institut der Englischen Fräulein in München und dem Mainzer Kurfürsten geführt, die einer Filialgründung in Aschaffenburg im Jahr 1748 mit Einrichtung einer Mädchenschule den Weg ebneten.

Der Unterricht an dieser „Trivialschule“, der Lesen und Schreiben, christliche Lehre, gute Sitten und Benehmen, Haushaltsführung und Handarbeiten umfasste, fand zunächst in der bescheidenen Wohnung statt, die den vier ersten Schwestern in einem Haus am Stiftsberg (vermutlich Dalbergstraße 43) zugewiesen worden war. Die Schule und die Schwestern wurden von den weltlichen und geistlichen Behörden gründlich beobachtet und erfreuten sich wachsender Anerkennung. ln Joseph Franz Bonaventura Graf von Schönborn fand das Institut einen Gönner, der bewirkte, dass die Schwestern schon 1750 in ein geräumigeres Haus in der Webergasse 3 (später von der Familie Brentano bewohnt) umziehen konnten, das allerdings auch schon bald wieder zu klein war.

Das Haus am Marktplatz

lm Jahr 1764 kauften die Schwestern ein Haus Ecke Strickergasse/Marktplatz in Schlossnähe (Bild [2]; der damalige Marktplatz ist heute der Abschnitt der Luitpoldstraße vor der Volkshochschule). Da sie bis dahin sehr ärmlich von einer recht geringen behördlichen Unterstützung und zeitweilig auch von einem bescheidenen Betrag der Schülerinnen gelebt hatten, kamen sie nach dem Hauskauf nicht mehr aus ihrer bedrängten finanziellen Lage heraus.

Die Schwestern konnten nach fast 40 Jahren Tätigkeit in Aschaffenburg kaum ihren Lebensunterhalt bestreiten, da der Unterricht den Ordenssatzungen gemäß kostenlos sein sollte. 1784 entschloss sich deshalb Cornelia Stadelmann, die jüngste Schwester des Stiftskanonikers Dr. Christian Stadelmann, die Zinsen ihrer beträchtlichen Stiftung an das Aschaffenburger Kollegiatsstift der „Ausbildung von Mädchen“ zukommen zu lassen.

Vom Haus Ecke Strickergasse/Marktplatz aus entwickelte sich durch Zukauf, Schenkungen, Aufstockungen, Um- und Erweiterungsbauten bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts das eindrucksvolle dreistöckige Institutsgebäude entlang der Strickergasse, wie es die Aschaffenburger aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg in Erinnerung haben (Bilder [3] bis [8], [12] in der Galerie).

Entwicklung bis 1935

Die Armut des Anfangs ist bis zur Säkularisation 1802/1803 geblieben und hat das Englische Institut in Aschaffenburg vor der gewaltsamen Auflösung bewahrt. Seine Vernichtung hätte dem Staat nichts eingebracht, sondern neue Lasten durch Erteilung von Pensionen auferlegt. Die Schule konnte also ohne Unterbrechung fortgeführt werden, war aber durch das dem Orden auferlegte Verbot der Neuaufnahme von Kandidatinnen zum allmählichen Aussterben verurteilt.

König Max I. Joseph schließlich genehmigte das Institut Aschaffenburg im Jahr 1819 aufs Neue und trug dafür Sorge, dass die Stadt im Jahr 1820 ein zweigeschossiges Schulhaus auf dem Gelände des Instituts erbaute (Bild [2]) und den Englischen Fräulein den Unterricht übertrug. Von den vier Schwestern, welche die Zeit der Säkularisation überlebten, konnte nur noch eine unterrichten. Vom Würzburger Ursulinenkloster kam Carolina Walburga Fischer nach Aschaffenburg und hatte acht Jahre lang die Stelle der Oberin und Schulleiterin inne. In ihrer Amtszeit wuchs die Zahl der Mitglieder so stark, dass dem Institut der Unterricht der Bürgermädchen in sechs Bildungsstätten der Stadt übertragen wurde, wo ihnen eine gediegene Ausbildung „in den Elementargegenständen“ und den „weiblichen und häuslichen Arbeiten“ zuteilwurde.

Es konnte auch ein „Pensionat“ errichtet werden, denn die höheren Schichten schickten ihre Mädchen in die „Töchterschule“ oder als „Zöglinge“ ins „Pensionat“. Es war von Schülerinnen aus der ganzen Welt besucht und genoss einen ausgezeichneten Ruf.

Die Englischen Fräulein wirkten dabei nicht nur in den Gebäuden am Marktplatz (Bilder [9], [10]): Im Lauf der Zeit wurden Bildungsstätten in Damm, an der Obernauer Straße, in Großostheim und weitere gegründet und das Bildungsangebot für Mädchen und junge Frauen erweitert (siehe nachfolgende Tabelle).

Der Schulbetrieb verlief ruhig bis zum Jahr 1911. Infolge des Überschusses an ausgebildeten Lehramtskandidatinnen in Unterfranken wurde dem Institut eine Beschränkung bei der seit dem Jahr 1903 durchgeführten Ausbildung auferlegt. 1916 wurden diese Kurse im Institut beendet. Es hatten sich aber schon neue Bedürfnisse in der Gesellschaft herausgebildet, und das Institut antwortete auf die Herausforderung mit der Gründung folgender Schultypen:

1907    Mädchen-Fortbildungsschule (eine Art Berufsschule)
1910    Frauen-Handarbeitsschule
1907    Kindergärtnerinnenseminar und Fröbelscher Kindergarten,
1913    Dreiklassige Mädchenmittelschule,
1915    Wirtschaftslehrerinnenseminar.

Außerdem wurden dreimonatige Handelskurse abgehalten. Das reichhaltige Bildungsangebot wurde noch ergänzt durch Privatkurse in Fremdsprachen, Musik und Malen und durch wissenschaftliche Abendkurse.

Trotz kriegsbedingter Härten in den Familien stieg die Zahl der Schülerinnen im Schuljahr 1915/16. Zwischen den beiden Weltkriegen eröffnete sich dem Institut auch ein weites Feld für soziale Betätigung. Auch die Schülerinnen wurden in den schweren Jahren der Wirtschaftskrise in viele soziale Aktivitäten eingebunden.

Einen Eindruck von der vielseitigen Tätigkeit der Englischen Fräulein im Mutterhaus und den Filialen gibt eine Momentaufnahme aus dem Jahr 1925 (gefunden in der Festschrift zum 300-jährigen Bestehen des Instituts in München im Jahr 1926, mit kleinen Ergänzungen 1927, 1954):

Gründung Bezeichnung Schüler-innen Erziehungs- und Unterrichtstätigkeit
1748 Aschaffenburg,
Institut am Marktplatz: Mutterhaus (bis 1961)
2119 Lyzeum, Kindergärtnerinnenseminar, Höhere Mädchenschule, Frauenschule, Mädchenmittelschule, Private Elementarschule, Mädchen-Volksschule, Kindergarten, Städtische Nähschule, Lehrerinnenseminar …
(heute Schlossplatz, Stadtbibliothek)
1844 AB-Damm
(bis 1951)
207 Mädchen-Volksschule, Kinderhort
(heute Kindergarten St. Michael und mehr)
1856 Großostheim
(bis 1998)
293 Mädchen-Volksschule, Kinderhort, Handarbeitslehre
1866 Würzburg 468 Lyzeum, Höhere Mädchenschule, Hauswirtschaftliches Seminar, Mädchenmittelschule
1894 Bad Homburg 68 Haushaltungsschule, Fremdenpension
1898 AB Obernauer Str.
(bis 1970)
68 Internat, Haushaltungsschule
(heute Kreuzung Obernauer/Ringstraße)
1907 Marktplatz 2/4 Zusatzräume zum Institut am Marktplatz;
(heute Luitpoldstr. 2, Volkshochschule)
1916 AB Landingstraße 16
(bis 1944)
Kindergarten, Klassenräume (später Krauß‘sche Handelsschule, Jugendhaus, jetzt Kunstlanding)
1916 Kleinostheim
(bis 1956)
Ökonomiegut und Erholungsheim
(Marienhof; heute Biergarten und Restaurant)
1925 Schloss Pfaffendorf
(bis 1954)
35 Haushaltungskurse, Handarbeitsschule, Kinderhort, Erholungsheim
1927 AB Treibgasse 7
(bis 1993)
Kinderhort, Kindergärtnerinnenseminar
(jetzt Kindergarten St. Agatha)
1954 Ebersbach
(bis 1985)
Erholungshaus, Veranstaltungsort für Gruppen von Schülerinnen
Summe   3258 Gesamtzahl der in eigenen oder städtischen Einrichtungen unterrichteten Schülerinnen und junger Frauen


Rückschläge im Dritten Reich

lm Jahr 1935 besuchten 446 Schülerinnen die Schulen des Instituts. Ab 1936 mussten aufgrund des nationalsozialistischen Schulbedarfsgesetzes die Tätigkeit der Schwestern an öffentlichen Schulen eingestellt und die einzelnen Schulgattungen schrittweise abgebaut werden. Das „Beamtengesetz“ zwang manche Eltern, ihre Töchter in öffentliche Lehranstalten zu schicken. Auch jüdische Schülerinnen waren Repressalien ausgesetzt.

Am 5. April 1941 endete die gesamte unterrichtliche Tätigkeit, die das Institut der Englischen Fräulein seit nahezu 200 Jahren in Aschaffenburg entfaltet hatte.

Die Gebäude des Instituts am Marktplatz und an der Obernauer Straße wurden als Hilfskrankenhäuser genutzt.

Bei den Bombenangriffen auf Aschaffenburg von Oktober 1944 und bis Januar 1945 wurden auch die Gebäude des Instituts an der Strickergasse fast vollständig zerstört (Bilder [3] und [4]). Fünf Schwestern fanden den Tod. Das Gebäude auf der anderen Seite des Marktplatzes (heute Volkshochschule) und das in der Landingstraße 16 (heute Kunstlanding) erlitten ebenfalls schwere Schäden.

Wiederbeginn im Sommer 1945

Bei der Registrierung durch die amerikanische Militärregierung im Juni/Juli 1945 schrieben sich über 350 Schülerinnen für das Lyzeum der Englischen Fräulein ein. In den Resten der alten Schulgebäude hatten die Schwestern Räume für 200 Schülerinnen bereitgestellt. Da half nur Schichtunterricht!

Nach Abschluss der Instandsetzungsarbeiten wurde 1949 mit großer Freude das neue „Schulhaus am Marktplatz“ (heute VHS) wieder bezogen. 450 Schülerinnen besuchten jetzt die Mädchen-Oberrealschule, 193 die Mittelschule. Schon ein Jahr später zeichnete sich wieder Raumnot ab.

Das einstige große Areal in Schlossnähe sollte nicht mehr bebaut werden; die Gebäudereste wurden 1961 abgerissen. Die Grundstücke waren aber bereits 1954 gegen das zwischen Brentanoplatz und Schweinheimer Straße gelegene Kleingartengelände getauscht worden. Dort entstand zwischen 1959 und 1961 ein Neubau für die Maria-Ward-Schule, wie sie inzwischen heißt. Dieser, für etwa 800 Schülerinnen ausgelegt, entstand ohne staatliche Zuschüsse unter großen persönlichen Opfern der Schwestern (Bild [11]).

Und bald war auch dieses Gebäude am Brentanoplatz zu klein für die wachsende Schülerinnenzahl. Wanderklassen waren zunächst die Lösung. lm Schuljahr 1977/78 konnte die Kollegstufe in ein neues Domizil einziehen, errichtet auf dem Sportgelände zwischen Schweinheimer und Mattstraße. Dieses Gelände hatten die Englischen Fräulein im Tausch gegen das für den Neubau der Mainbrücke (Adenauerbrücke) benötigte Grundstück an der Obernauer Straße und einen Garten am Pompejanum erworben.

lm Schuljahr 1979/80 wurde dann der Verwaltungstrakt am Brentanoplatz aufgestockt.

1984 wurde schließlich ein Anbau (zur Stadelmannstraße hin) mit acht Klassenzimmern, Zeichensaal, Werkraum, Medienraum und Schülerbibliothek bezogen. Dies war als letzte Baumaßnahme gedacht – eigentlich.

Im Schuljahr 2006/2007 wurde der Schule noch eine Cafeteria angegliedert.

Erneute Erweiterung nötig

Die inzwischen auf über 1100 angewachsene Zahl von Schülerinnen in Realschule und Gymnasium und die gestiegenen Anforderungen in Naturwissenschaften und Computerwesen machten einen neuen Erweiterungsbau nötig, der 1998 in Angriff genommen wurde: Eine zweite Turnhalle und 15 Unterrichtsräume entstanden entlang der Schweinheimer und der Herrleinstraße. lm bestehenden Gebäude wurden mehrere Klassenräume zu Fachräumen umgebaut.

Die traditionsreiche Schule hat damit endlich das Platzangebot bekommt, das für einen effektiven Unterricht nach heutigen Maßstäben gebraucht wird. Der Baubeginn im Juni 1998 war vielleicht das schönste Geschenk zum 250-jährigen Jubiläum des Wirkens der Englischen Fräulein in Aschaffenburg (1748 – 1998), das der Orden der Schulfamilie machen konnte!

Die Englischen Fräulein verlassen Aschaffenburg,
die Maria-Ward-Schule besteht weiter

Früher unterrichteten überwiegend Maria-Ward-Schwestern als Lehrkräfte an der Maria-Ward-Schule, um die Mädchenbildung im Sinne der Ordensgründerin zu fördern. Seit einigen Jahren gibt es keine Schwestern mehr an der Schule, dafür aber viele engagierte Lehrkräfte, die bei ihrem Einsatz für die Schülerinnen den Geist der Schwestern selbstverständlich mit modernen Unterrichtsformen verbinden.

Schulträger war bis zum 31.12.2007 die Congregatio Jesu (CJ), wie der Orden der Englischen Fräulein inzwischen heißt, heute ist es die Maria-Ward-Stiftung Aschaffenburg. Neben der Aschaffenburger Schule mit ihrer Realschule und ihrem Gymnasium unterhält die Stiftung noch eine Realschule und einen Kindergarten in Würzburg.

M. Elfriede Frasch CJ,  Michael Amtmann

Kommentare

  1. Den Beitrag habe ich mit Begeisterung gelesen und bin sehr beeindruckt von der umfassenden Recherche und Beschreibung. Die Hinweise auf die Einsatz- und Opferbereitschaft der Schwestern fand ich besonders anrührend und ich weiß auch dass das Ziel um Bildung und Mädchenstärkung bis in die Gegenwart anhält. Die Maria-Ward-Schwestern haben immer gebaut und erweitert. Nicht umsonst ist die Maria-Ward-Schule die beliebteste Mädchenschule in Aschaffenburg. Ich selbst war auch Schülerin der Realschule und als ich 30 Jahre später meine Arbeitsstelle als Sekretärin antreten durfte, war es ein Gefühl wie „heimkommen“.
    Ich wünsche meiner Schule und allen Menschen die sich um das Wohl und Wissen unserer Mädchen bemühen viel Erfolg, Glück und Gottes Segen.

  2. Lieber Herr Amtmann, mein ehem. Kollege an der MWS Aschaffenburg,
    Ihre Arbeit rührt mich zutiefst; ich schulde Ihnen großen Dank für diese umfangreiche Darstellung der Tätigkeit der Maria-Ward-Schwestern in Aschaffenburg. Inzwischen sind die meisten Schwestern, die die Schule getragen haben, bei Gott oder – wie ich – im Altersheim weit weg. Umso mehr erlebe ich mit Dankbarkeit, dass wir in Ihrem Gedächtnis präsent sind und so positiv gesehen werden. Ich erlebe auch viel Dankbarkeit von ehem. Schülerinnen, die mit mir bis heute in Kontakt stehen. Größeren Lohn kann ich mir gar nicht vorstellen: die Schülerinnen haben offensichtlich gemerkt, dass wir sie alle gern hatten und Ihnen viel mitgeben wollten für ein gelingendes Leben.

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