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Das Kind soll heißen „Franz Anton!“ – ein Telegramm aus dem Jahr 1863

Unter der Signatur „SSAA, PGS, 158“ wird das zweitälteste Telegramm aus dem Jahr 1863 (das älteste ist von 1853) in den Beständen des Stadt- und Stiftsarchivs verwahrt:

Telegramm an Anton Fröhlich in Aschaffenburg: „Ich komme morgen. Das Kind soll heißen „Franz Anton!“   Limburg 21. October.   Franz Tippel

Der spätere Hutmacher Franz Anton Fröhlich kam am 20. Oktober 1863 in Aschaffenburg zur Welt und schon am nächsten Tag sandte der Patenonkel Franz Tippel aus Limburg dieses Telegramm an die Eltern Anton und Margarethe Fröhlich, die im Haus „C 2“ – also in der Dalbergstraße 9 – wohnten.

Tippel nutzte die neue Technik der Telegrafie, denn ein „telegraphisches Büro“ gab es in Aschaffenburg erst seit dem 2. Oktober 1850 und die Telegrafenleitung nach Frankfurt – mit Anschluss an die Telegrafenleitung nach Wiesbaden-Limburg – bestand erst seit 1853. Die Telegrafenstation befand sich 1863 im Haus Landingstraße 12 (Haus Nr. D 157).

 

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