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Mühlstraße

Das aus rotem Sandstein gefertigte Wegkreuz steht auf einem gärtnerisch gestalteten Eckgrundstück zwischen Mühl- und Wilhelmstraße. Hier entlang führte der Weg zum ehem. Richtplatz der Stadt. Es wird daher angenommen, dass sich hier bereits seit dem 15. Jh. ein als „Beichtmarter“ bezeichnetes Wegkreuz befunden haben könnte. Das heute an diesem Ort stehende Kreuz wurde laut Inschrift von Adam Feth (Veeth) und seiner Familie errichtet. Es besteht aus einer Stufe, einem schmalen Inschriftensockel und dem Kruzifix. Das Kreuz ist beidseitig mit eisernen Stützen gesichert. Der Korpus wurde 1955 durch eine Kopie ersetzt. Die Stirnplatte des Sockels wurde 1973 anhand von Fotoaufnahmen aus dem Jahr 1928 erneuert.

Quelle:

Ina Gutzeit/Hauke Kenzler: Kreisfreie Stadt Aschaffenburg. Ensembles, Baudenkmäler, Bodendenkmäler (Denkmäler in Bayern. VI. Unterfranken, 71), München 2015, S. 247.

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