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Zobelstraße

1904 benannt nach Konrad Zobel
* 10.05.1815 in Aschaffenburg * 07.01.1893 in Aschaffenburg

Stifter

Konrad Zobel wurde 1815 in Aschaffenburg geboren. Er war Privatier und Kleidungshändler und heiratete Anna Maria Markert, die 1885 starb. Konrad Zobel selbst starb im Jahr 1893. In seinem Testament aus dem Jahr 1887 nannte Zobel die Stadt Aschaffenburg als Haupterben. Neben einigen Verwandten erbten außerdem Aschaffenburger „Anstalten“ für Waisenkinder und weitere soziale Einrichtungen. Aus dem übrigen Geld entstand eine Stiftung mit dem Namen „Zobel‘sche Stiftung“, die für Erstkommunikant*innen und Konfirmand*innen, die Beschaffung von Schulbüchern, die Unterstützung von Armutsbetroffenen sowie für die Grabpflege des Grabes von Zobel und seiner Frau über 50 Jahre genutzt werden sollte.

  • Goes, Martin: Die Wohltätigkeits- und Unterrichtsstiftungen von Aschaffenburg. Ein Beitrag zur Sozialgeschichte der Stadt, in: Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg e.V., Carsten Pollnick (Hrsg.): Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e.V., Band 36, Aschaffenburg 1992.

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