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Zeppelinstraße

1973 benannt nach Ferdinand Graf von Zeppelin
* 08.07.1838 in Konstanz † 08.03.1917 in Berlin

Luftschiff-Pionier

Ferdinand Graf von Zeppelin wurde 1838 in Konstanz geboren. Er war württembergischer Graf, General der Kavallerie und der Entwickler und Begründer des Starrluftschiffbaus.
1855 trat Zeppelin in die Armee ein und kämpfte unter anderem im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71. Während seiner Militärzeit begann er mit der Planung eines starren Luftschiffs, die er nach seiner Entlassung 1891 fortsetzte – jedoch wurden seine Ideen von der Fachwelt und der breiten Öffentlichkeit zunächst abgelehnt und verspottet; Zeppelin war bei seinen Forschungen auf Spenden angewiesen. Den Durchbruch des Baus von Starrluftschiffen und die Gründung der Luftschiffbau Zeppelin GmbH bewirkte die „Zeppelinspende des deutschen Volkes“ von 1908 in Höhe von 6 Millionen Mark. Die sogenannten „Zeppeline“ kamen von 1909 bis 1914 in der zivilen Luftfahrt zum Einsatz, dann verstärkt im Ersten Weltkrieg.
Ferdinand Graf von Zeppelin starb 1917 in Berlin.

Quellen:

  • Lutz Walter, Kai-Britt Albrecht, Deutsches Historisches Museum, Berlin, 14. Oktober 2014
  • Zeppelin, Ferdinand von, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118636545.html [17.05.2023]

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