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Rupert-Mayer-Straße

1988 benannt nach Rupert Mayer
* 23.01.1876 in Stuttgart † 01.11.1945 in München

Theologe

Rupert Mayer wurde 1876 in Stuttgart geboren. Dem Theologie-Studium in Freiburg (Schweiz), Tübingen und München folgte 1899 die Priesterweihe. 1900 trat Mayer dem Jesuitenorden bei. Ab 1912 war Mayer Seelsorger in München. 1914 wurde er Divisionspfarrer. Er kehrte nach einer Verletzung, bei der er sein Bein verlor, als Seelsorger nach München zurück. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten predigte Mayer zunächst weiter, bis ihm dies 1937 nach seiner ersten Verhaftung verboten wurde. Im Jahr 1939 kam Mayer in das KZ Oranienburg, wurde dort jedoch 1940 wegen seines schlechten Gesundheitszustands entlassen. Die Kriegsjahre verbrachte er unter Hausarrest in einem Benediktinerkloster in Ettal. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelangte Rupert Mayer zurück nach München, wo er noch 1945 an den Folgen eines Schlaganfalls, den er während einer Predigt erlitten hatte, verstarb.

  • Plathow, Michael: Mayer, Rupert, in: Biografisch-bibliographisches Kirchenlexion, Band V (1993).
  • Sandfuchs, Wilhelm, „Mayer, Rupert“ in: Neue Deutsche Biographie 16 (1990), S. 553-554 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118579622.html#ndbcontent.

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