Helena Papantonioy, 2011
Granit
Der Brunnen ist auf der Grundlage eines Künstlerwettbewerbs aus dem Jahr 2010 im Rahmen der Neugestaltung des Offenen Schöntals entstanden.
Mit dem Brunnen in Form von zwei kommunizierenden Köpfen (wechselseitig Wasser speiend) aus hellgrauem Granit thematisiert die Bildhauerin das Thema Kommunikation auf eine humorvolle Art. Der rechteckige, leicht gemuldete und dunkel hervorgehobene Beckenbereich symbolisiert die Lage des ehemaligen Stadtgrabens. Bei der Brunnenanlage gibt es keine klare räumliche Begrenzung, denn der Beckenbereich geht direkt in die umgebende helle Pflasterung des Platzbereichs über.
Der Betrachter wird eingeladen, sich mit den beiden auf den Schmalseiten gegenüberstehenden
Köpfen und den Fontänen spielerisch zu befassen. Aus den Mündern der beiden Köpfe schießt
gelegentlich ein Wasserstrahl, der das Wassererlebnis der Fontänen zusätzlich bereichert.
Die Künstlerin wollte mit ihrem Konzept das Zusammenspiel zwischen Geschichte und Gegenwart auf dieser innerstädtischen Fläche mit ihren vielfältigen Ansprüchen und Bezügen aufgreifen und
erlebbar machen. Dabei sollten auch die ideellen Grundlagen des englischen Landschaftsgartens zur Geltung kommen. Der Brunnen hatte einen Vorläufer, die sogenannte „Zinsquetsche“ von 1971.
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