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Kurt-Frenzel-Straße

1999 benannt nach Kurt Frenzel
* 15.03.1908 in Böhringen † 08.10.1995 in Aschaffenburg

Stadtrat und Ehrenbürger

Kurt Frenzel wurde 1908 in Böhringen (Sachsen) geboren. Er absolvierte eine Lehre zum Schriftsetzer und gelangte im Jahr 1926 nach Aschaffenburg. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Frenzel mit Jean Stock und Wilhelm Retzlaff zu denjenigen Personen, die die SPD in Aschaffenburg wieder neu aufbauten. 1946 wurde er in den Vorstand des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbunds Aschaffenburg gewählt. Von 1946 bis 1949 wirkte er im Rahmen der Entnazifizierungsverfahren als öffentlicher Kläger an den Spruchkammern Aschaffenburg und Würzburg. In Aschaffenburg wirkte Frenzel von 1948 bis 1979 als Stadtrat sowie zwischen 1957 und 1978 als Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB). Er setzte sich für die Gründung einer Volkshochschule ein und engagierte sich für die Arbeiterwohlfahrt. Kurt Frenzel starb 1995 in Aschaffenburg. 1985 wurde er von der Stadt Aschaffenburg zum Ehrenbürger ernannt.

  • Staatsarchiv Würzburg, Spruchkammer Verwaltungsakten 620, Kurt Frenzel (Personalakten).
  • Frankl, Angelika: Vom ADGB zum DGB. Das Wiederaufleben der Gewerkschaftsbewegung in Aschaffenburg nach 1945, Aschaffenburg 2020.
  • Kemper, Joachim (Hrsg.): Stadtoberhäupter Bürgermeister und Oberbürgermeister in Aschaffenburg, Aschaffenburg 2020.

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