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Gaußweg

1973 benannt nach Carl Friedrich Gauß
* 30.04.1777 in Braunschweig † 23.02.1855 in Göttingen

Mathematiker

Carl Friedrich Gauß kam 1777 in Braunschweig als Sohn des „Gassenschlächters“ Gebhard Gauß und Dorothea Gauß (geb. Genze) zur Welt. Seine mathematische Begabung fiel früh auf, weshalb ihm der Gymnasialbesuch ermöglicht wurde. In der Gymnasialzeit wurde Gauß dem Herzog Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig vorgestellt, der ihn ab diesem Zeitpunkt bis zu seinem Tod 1806 unterstützte und ihm das Studium ermöglichte. Gauß‘ Entdeckungen waren prägend für die Mathematik und grundlegend für die heutige Statistik (Gauß‘sche Normalverteilung). Neben der Mathematik beschäftigte Gauß sich mit Philologie, Geodäsie, Physik und Astronomie. Grundlegend für Gauß‘ Arbeit ist jedoch die mathematische Sicht auf die Naturwissenschaften und die Prämisse, die Welt mit der Mathematik erklären zu können. Nach dem Tod des Herzogs folgte Gauß 1807 einem Ruf nach Göttingen, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1855 als Ordinarius für Astronomie tätig war.

  • Stuloff, Nikolai, „Gauß, Carl Friedrich“ in: Neue Deutsche Biographie 6 (1964), S. 101-107 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd104234644.html#ndbcontent.

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