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Wie ich 1957 den 2. Preis beim Jubiläum „1000 Jahre Stift und Stadt“ gewann

Ursula Linsmeier, 79 Jahre, berichtet:

Heute will ich erzählen, wie ich den 2. Preis im Jugendwettbewerb zum Jubiläum „1000 Jahre Stift und Stadt“ 1957 gewann.

Ich hatte 1953 die Karl-Link-Schule (heute Schillerschule) absolviert und machte einer Schneiderlehre, als 1957 die Stadt Aschaffenburg zum Jubiläum „1000 Jahre Stift und Stadt“ einen Wettbewerb ausschrieb. Dazu sollten Beiträge eingereicht werden, die etwas mit der Stadtgeschichte zu tun hatten.

Mit Prospektmaterial, das es auf der Tourist-Information gab, machte ich mich schlau, befragte aber auch Personen in meinem Bekanntenkreis. Dann konnte ich anfangen, das Heft zu schreiben. Die Arbeit dauerte ein ganzes Jahr, meine Lehrerin, Frau Hassel, schaute sich die neu hinzugekommenen Kapitel regelmäßig an. Dann gab ich das Heft mit Texten, Zeichnungen und eingeklebten Fotos an die Stadtverwaltung und wartete ab.

Als mich unser Schulrektor ein paar Wochen später ins Rektorat rief, wusste ich nicht, was ich angestellt haben sollte. Erst in seinem Amtszimmer verkündete er mir die Nachricht vom 2. Platz. Das hätte er mir auch etwas früher sagen können! Da hat er mir die Freude etwas vermiest, und das hält bis heute an. Es hat sich aber gelohnt: Bei der Sparkasse konnte ich mir das Preisgeld von 100,– DM abholen!

Den ersten Platz belegte ein Mann, der das Aschaffenburger Schloss mit Streichhölzern nachbaute. Den zweiten Platz belegte ich mit meiner Facharbeit mit dem Titel: „Aschaffenburg, meine Heimatstadt“.

Auf dem Foto bin ich mit meiner Facharbeit von 1957 zu sehen.

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