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Lebensgeschichten der Digitalisierung (10): Geschichte der Digitalisierung

Digitalisierung wird im Regelfall eigentlich als eine Sache der Zukunft, höchstens als etwas, das jetzt gerade passiert, verstanden. Doch auch die Digitalisierung hat schon ihre kleine, aber feine Geschichte, über die es in der zehnten Podcastfolge der Lebensgeschichten der Digitalisierung gehen soll. Auch wird sich darüber ausgetauscht, wie wir unsere Gegenwart positiv beeinflussen können und wie die Geschichte der Digitalisierung als ein Erfolg in der Entwicklung der Menschheit gesehen werden kann.

Das Gespräch führten Joachim Kemper (Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg), Eric Leiderer (3. Bürgermeister, Digitalreferent), Christian Bunnenberg (Ruhr-Universität Bochum) und Georg Rainer Hofmann (TH Aschaffenburg), moderiert von Moni Münch (Main-Echo).

Joachim Kemper (Jg. 1973) ist seit November 2017 Leiter des Stadt- und Stiftsarchivs.

Eric Leiderer (Jg. 1972) absolvierte 1988 eine Ausbildung als Zerspanungsmechaniker und trat währenddessen der IG Metall bei. 1999 wurde er hauptamtlicher Geschäftssekretär bei der IG Metall mit den Arbeitsschwerpunkten Jugend, Bildung und Mitgliedergewinnung. Es schlossen sich 2007 und 2009 eine Ausbildung zum systemischen Berater und 2018 ein zertifiziertes Studium in General Management an. 2020 wurde Eric Leiderer zum Bürgermeister der Stadt Aschaffenburg gewählt. Dort leitet er das Referat für Digitalstrategie, Personalmanagement und zentrale Dienste.

Christian Bunnenberg (*1979) ist Professor für Didaktik der Geschichte und Public History an der Ruhr-Universität Bochum. Er studierte Geschichte und Germanistik in Münster, war Gymnasiallehrer und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an Hochschulen und Universitäten in Köln, Heidelberg und Duisburg-Essen. Seine Forschungsinteressen sind die Darstellung und Vermittlung von Geschichte in, für und mit der Öffentlichkeit, insbesondere Geschichte auf Social Media und in immersiven Medien (Virtual Reality) sowie bürgerwissenschaftliche Projekte (Citizen Science).

Georg Rainer Hofmann (* 1961) ist Professor an der TH Aschaffenburg. Nach dem Studium der Informatik mit den Nebenfächern Volkswirtschaftslehre und Philosophie an der TU Darmstadt promovierte Hofmann 1991 bei José Luis Encarnação (TU Darmstadt) und Peter Stucki (Universität Zürich) zum Dr.-Ing. über das technisch-philosophische Thema des Naturalismus in der Computergraphik. Von 1987 bis 1992 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Abteilungsleiter am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung in Darmstadt sowie von 1993 bis 1996 Berater (Prokurist) bei der KPMG in Frankfurt am Main und Berlin. Seit 1996 ist er Professor für Datenverarbeitung und Unternehmensführung an der TH Aschaffenburg. 2011 gründete er dort mit Wolfgang Alm das Information Management Institut (IMI). Von 1999 bis 2009 war er Dozent im Master-Studiengang Wirtschaftsinformatik an der Universität Liechtenstein und von 1995 bis 2017 Dozent im MBA-Studiengang Business Integration an der Universität Würzburg. Hofmann war von 2011 bis 2019 der Sprecher der Kompetenzgruppe E-Commerce des eco – Verband der Internetwirtschaft und ist seit 1993 Sprecher der Fachgruppe Software- und Service-Markt (WI-SWSM) der Gesellschaft für Informatik. Er ist seit 2020 Mitglied der Gemeinsamen Ethikkommission der Hochschulen Bayerns. Hofmann verfolgt einen kritisch-rationalen Diskurs der Analyse unmittelbar praxisrelevanter Fragen der Digitalen Transformation und ihrer Wechselwirkung mit technischen, gesellschaftlichen und ethischen Fragen.

Moni Münch arbeitet als Digitalreporterin in der Main-Echo-Onlineredaktion. Dort ist sie in erster Linie für die digitale Umsetzung regionaler Themen in und um Aschaffenburg zuständig und produziert unter anderem Videos und Podcasts. Moni Münch wurde 1980 in Aschaffenburg geboren und hat nach dem Abitur in Marburg und Limerick (Irland) Anglistik, Germanistik und Gender Studies studiert. Nach ihrem Volontariat arbeitete sie zunächst etliche Jahre als Reporterin und Editorin in der Print-Redaktion des Main-Echos, bevor sie sich auf digitalen Journalismus spezialisierte.

In Kooperation zwischen der Stadt Aschaffenburg und dem Medienhaus Main-Echo erscheint heute die zehnte Folge der neuen Podcast-Reihe „Lebensgeschichten der Digitalisierung“. Ziel der Reihe ist es, mithilfe eines persönlichen Blicks in die Geschichte der Digitalisierung neue Impulse für die Zukunft zu bekommen. Solche „Lebensgeschichten der Digitalisierung“ schärfen unser Verständnis aktueller Entwicklungen und machen nicht zuletzt Mut, das digitale Zeitalter als gesamtgesellschaftliche Aufgabe anzunehmen und mitzugestalten.

Der Podcast kann bei verschiedenen Podcast-Anbietern gehört werden: SpotifyApple Podcasts, DeezerPodcast.de

Viel Spaß beim Zuhören!

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