Skip to content

Kirchnerstraße

1949 benannt nach Ernst Ludwig Kirchner
* 06.05.1880 in Aschaffenburg † 15.06.1938 in Frauenkirch-Wildboden

Maler

Ernst Ludwig Kirchner wurde 1880 in Aschaffenburg geboren und gilt als ein wichtiger Vertreter des Expressionismus. Nach Abschluss des Architektur-Studiums arbeitete er als Maler und verfasste das Programm der Künstlergruppe „Die Brücke“. Bis 1913 stellte diese Gruppe ihre Kunst in ganz Deutschland aus, löste sich dann aufgrund eines Konflikts um eine von Kirchner verfasste Chronik der Brücke auf. Kirchner meldete sich 1914 freiwillig zum Kriegsdienst, erlitt jedoch in der Ausbildung einen Zusammenbruch. In den folgenden Jahren wurde seine Kunst vielfach ausgestellt, während sein gesundheitlicher Zustand sich zunehmend verschlechterte. Kirchner zog 1923 in die Schweiz; auch hier wurden seine Bilder ausgestellt. 1937 wurde seine Kunst von den Nationalsozialisten als „entartet“ deklariert und beschlagnahmt. Ernst Ludwig Kirchner beging daraufhin 1938 Suizid. Sein Geburtshaus steht in der Ludwigstraße in Aschaffenburg.

  • Dube-Heynig, Annemarie, „Kirchner, Ernst Ludwig“ in: Neue Deutsche Biographie 11 (1977), S. 658-661 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118562398.html#ndbcontent

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert