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Faustweg

1949 benannt nach Johann Faust
* vermutlich 1503 in Damm (Aschaffenburg) † vermutlich am 18.08.1563 in Mainz

Stadtschultheiß

Johann Faust kam 1503 als Sohn des Bürgermeisters und Ratsmitglieds Nikolaus (Claus) Faust und Catharina Faust (geb. Damrich) zur Welt. Die Familie war im Aschaffenburger Stadtteil Damm angesiedelt, weshalb wahrscheinlich ist, dass Johann Faust dort zur Welt kam. Faust heiratete 1531 Catharina Kymmel von Meidelsen. Aus der Ehe gingen neun Kinder hervor. Johann Faust war Mitglied des geistlichen Standes, von 1547 bis 1555 Stadtschultheiß in Aschaffenburg und Richter in Mainz. In Listen von vermögenden Einzelpersonen Aschaffenburgs ist Johann Faust mit einem Vermögen von 1345 Gulden geführt. Er starb vermutlich 1563 in Mainz.

  • Fußbahn, Heinrich: Die Stadtverfassung Aschaffenburgs in der frühen Neuzeit, in: Pollnick, Carsten (Hrsg.): Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e.V., Aschaffenburg 2000.
  • Fischer, Roman: Aschaffenburg im Mittelalter. Studien zur Geschichte der Stadt von den Anfängen bis zum Beginn der Neuzeit, in: Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg e.V. (Hrsg.): Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e.V., Aschaffenburg 1989.
  • Hock, Sabine: Faust von Aschaffenburg, Johann. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2588
  • Institut für Stadtgeschichte Frankfurt a. M. (ISG FFM), H.17.05, 44: Geburtsbrief für Dr. jur. Johann Faust vom 12.11.1561.
  • Karl, Maria: Geistliche Institutionen und Frömmigkeitsleben in der Stadt Aschaffenburg im Zeitalter von Konfessionalisierung und Barock, in: Fußbahn, Heinrich (Hrsg.): Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e.V., Aschaffenburg, 2019.

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