{"id":7561,"date":"2023-06-07T11:43:53","date_gmt":"2023-06-07T09:43:53","guid":{"rendered":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/?p=7561"},"modified":"2024-07-25T07:14:15","modified_gmt":"2024-07-25T05:14:15","slug":"dossier-valentin-pfeifer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/dossier-valentin-pfeifer\/","title":{"rendered":"Dossier Valentin Pfeifer"},"content":{"rendered":"<p>Pfeiferstra\u00dfe (Damm), benannt 1970 nach<\/p>\n<p><strong>Valentin Pfeifer (1886 \u2013 1964)<\/strong><\/p>\n<p>Lehrer und Heimatschriftsteller (<a href=\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/pfeiferstrasse\/\">Umwidmung der Stra\u00dfe im Jahr 2024<\/a>)<\/p>\n<ul>\n<li>* 24. Juni 1886 in Sommerau<\/li>\n<li>1892 \u2013 1899 Besuch der Volksschule in Sommerau<\/li>\n<li>1899 \u2013 1902 Pr\u00e4parandenschule in Lohr<\/li>\n<li>1902 \u2013 1904 Lehrerseminar in W\u00fcrzburg<\/li>\n<li>1904 \u2013 1908 (Jung-)Lehrer in Faulbach, Michelbach (Kahlgrund), R\u00fcck und Waldaschaff<\/li>\n<li>1908 Staatsexamen in W\u00fcrzburg<\/li>\n<li>1909 \u2013 1931 Lehrer an der Luitpoldschule in Aschaffenburg<\/li>\n<li>1910 Hochzeit mit Laura Schwarz, zwei Kinder (*1911 und *1928)<\/li>\n<li>1913 Ver\u00f6ffentlichung \u201eWas Mutter erz\u00e4hlte\u201c<\/li>\n<li>1914 B\u00fcrgerrecht der Stadt Aschaffenburg<\/li>\n<li>1919 Mitbegr\u00fcnder des Turnvereins Sommerau<\/li>\n<li>1920 Ver\u00f6ffentlichung \u201eSpessart-M\u00e4rchen\u201c (1923: Band 2 und 3)<\/li>\n<li>1922 Ver\u00f6ffentlichung \u201eAus gr\u00fcnem Heimatgrund\u201c<\/li>\n<li>1928 Haus in der Hanauerstra\u00dfe 14 in Aschaffenburg<\/li>\n<li>1929 Ver\u00f6ffentlichung \u201eSpessartvolk \u2013 Sitte und Brauch\u201c<\/li>\n<li>1931 \u2013 1945 Lehrer, ab 1938 Oberlehrer und ab 1942 Rektor an der Volksschule in Aschaffenburg-Damm<\/li>\n<li>1931 \u2013 1935 mehrere \u201eDarbietungen im Rundfunk\u201c zu Geschichten\/M\u00e4rchen aus dem Spessart auf verschiedenen Sendern<\/li>\n<li>1933 \u2013 1945 Mitglied des NS-Lehrerbunds<\/li>\n<li>1933\/35 \u2013 1945 Mitglied der NSDAP [Mitglieds-Nr. 3\u00a0560\u00a0723, Mitgliedsbuch Juli 1936]<\/li>\n<li>1934 \u2013 1945 Mitglied der NS Volkswohlfahrt (NSV) und des Reichsluftschutzbunds (RLB)<\/li>\n<li>1934 \u2013 1938\/45 Mitglied der Reichsschrifttumskammer<\/li>\n<li>1935 \u2013 1945 Mitglied im Volksbund f\u00fcr das Deutschtum im Ausland (VDA)<\/li>\n<li>1936 Ver\u00f6ffentlichung \u201eDas Jahr des Bauernbuben\u201c<\/li>\n<li>1936\/37 \u2013 1945 Mitglied im Reichskolonialbund<\/li>\n<li>1944\/45 Umzug aus Aschaffenburg (Haus in der Hanauerstra\u00dfe 14 zerst\u00f6rt) in seinen Geburtsort Sommerau, 1951 erneuter Umzug nach Aschaffenburg<\/li>\n<li>1945 krankheitsbedingte Versetzung in den Ruhestand<\/li>\n<li>1946 Einstufung in die Gruppe IV (Mitl\u00e4ufer) im Entnazifizierungsverfahren<\/li>\n<li>1948 Ver\u00f6ffentlichung \u201eSpessart-Sagen\u201c (in zahlreichen Auflagen erschienen, zuletzt 2007)<\/li>\n<li>1952 Ver\u00f6ffentlichung \u201eM\u00e4rchen und andere Geschichten aus dem Erz\u00e4hlschatz der Mutter\u201c<\/li>\n<li>1958 Ver\u00f6ffentlichung \u201eDas Wirtshaus zu Rohrbrunn\u201c<\/li>\n<li>\u2020 20. Juni 1964 in Aschaffenburg<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ehrungen:<\/p>\n<ul>\n<li>1956 Ehrenb\u00fcrger der Gemeinde Sommerau (Eschau)<\/li>\n<li>1956 Ehrenmitglied des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg<\/li>\n<li>Ehrenmitglied weiterer Vereine, Namensgeber einer Stra\u00dfe in Eschau (Valentin-Pfeifer-Stra\u00dfe) sowie der Valentin-Pfeifer-Volksschule Eschau (Grund- und Mittelschule)<\/li>\n<li>Ehrengrab auf dem Waldfriedhof in Aschaffenburg (laut Wikipedia; laut Gutachten von Hans-Bernd Spies sei das Wirken von Valentin Pfeifer \u201eerheblich \u00fcbersch\u00e4tzt\u201c worden, siehe Main Echo vom 30.03.2012)<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wirken vor 1933<\/strong><\/p>\n<p>Der in Sommerau (heute Eschau, Spessart) geborene P\u00e4dagoge Valentin Pfeifer lehrte in jungen Jahren an Dorfschulen im Spessart, seit 1909 in Aschaffenburg, \u00fcber 20 Jahre an der Luitpoldschule, anschlie\u00dfend an der Volksschule in Aschaffenburg-Damm. Bekannt wurde er als Heimatschriftsteller, insbesondere mit (Sammlungen von) M\u00e4rchen und Sagen aus dem Spessart, die er auch in Zeitschriften und Zeitungen ver\u00f6ffentlichte. Er machte sich Zeit seines Lebens um die Tradierung von Brauchtum und \u201eVolksgut\u201c aus dem Spessart verdient.<\/p>\n<p><strong>Wirken in der NS-Zeit<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der NS-Zeit lebte und wirkte Valentin Pfeifer in Aschaffenburg. Er war seit 1931 Hauptlehrer an der Volksschule Aschaffenburg-Damm. 1938 wurde er dort zum Oberlehrer und 1942 zum Rektor der Schule ernannt. Seit 1933 war er im NS-Lehrerbund organisiert. Zum 1. April 1945 lie\u00df er sich aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden pensionieren (andere Angabe: Versetzung in den Ruhestand zum 30.12.1944; beides Selbstangaben aus dem Jahr 1946).<\/p>\n<p>Valentin Pfeifer war Mitglied der NSDAP [Mitglieds-Nr. 3 560 723]. Laut eigener Angaben im Zuge seines Entnazifizierungsverfahrens sei er 1935 eingetreten, der Eintritt aber auf den 1.\u00a0Mai\u00a01933 r\u00fcckdatiert worden. Anhand der beiden tradierten NSDAP-Karteikarten l\u00e4sst sich das nicht eindeutig verifizieren; hier findet sich jeweils der 1. Mai 1933 eingestempelt, ohne weiterf\u00fchrenden Vermerk. Die vergebene Mitgliedsnummer st\u00fctzt seine Angaben eher als dass sie sie infrage stellte. Laut Gaukarteikarte reichte Valentin Pfeifer am 25. April 1936 einen Antrag ein auf Ausstellung eines \u201eMitglieds-Buchs\u201c, das ihm demnach am 25. Juli 1936 ausgestellt und ausgeh\u00e4ndigt wurde (BArch, NSDAP-Mitgliederkarteien). Des Weiteren war er Mitglied der NSV und des RLB (1934 \u2013 1945) sowie dar\u00fcber hinaus ab 1935 des Volksbunds f\u00fcr das Deutschtum im Ausland (VDA) und ab ca. 1936 des Reichskolonialbunds.<\/p>\n<p>Neben seiner T\u00e4tigkeit als Lehrer und Rektor ver\u00f6ffentlichte Valentin Pfeifer weiterhin Beitr\u00e4ge als Heimatschriftsteller, etwa in der Monatsschrift \u201eSpessart\u201c sowie als Mitarbeiter der \u201eAschaffenburger Zeitung\u201c (AZ). Brauchtum, Handwerk und Lebenswirklichkeit seiner Heimat, dem l\u00e4ndlich gepr\u00e4gten Spessart, standen inhaltlich im Vordergrund, wie etwa in den Beitr\u00e4gen \u201eDeutsches Volkstum im Spessartwinkel\u201c (AZ vom 28.09.1935), \u201eDer lange Lenz\u201c (AZ vom 05.04.1938), \u201eDie Dreschmaschine brummt im Oberdorf\u201c (AZ vom 11.12.1943) und \u201eDas Elfenr\u00f6ssel\u201c (AZ vom 08.\/09.01.1944). In den Beschreibungen geht Valentin Pfeifer wiederholt auf \u201eErrungenschaften\u201c des Nationalsozialismus ein. In der Kontextualisierung zur Erz\u00e4hlung \u201eDer lange Lenz\u201c hei\u00dft es etwa:<\/p>\n<p>\u201eSie [die Erz\u00e4hlung] k\u00fcndet davon, wie ehemals dem Spessartbewohner der Fr\u00fchling besonders lange, viel zu lange erschien. War doch das Fr\u00fchjahr die Wartezeit auf die ersehnte neue Ernte. Und die Wohlt\u00e4tigkeitseinrichtungen eines \u201aWinterhilfswerkes\u2018 oder einer \u201aVolkswohlfahrt\u2018 hielten noch nicht ihre schirmende Hand \u00fcber arme Spessartgebiete wie jetzt in der nationalsozialistischen Zeit\u201c (AZ vom 05.04.1938).<\/p>\n<p>Im weiteren Verlauf des Beitrags wird auf die \u201ebekanntlich vom Nationalsozialismus verurteilte Erbteilung\u201c rekurriert, die Schuld an der erzwungen einfachen Lebensweise der Spessartbauern sei.<\/p>\n<p>In den M\u00e4rchen und Erz\u00e4hlungen selbst tauchen Wehrmachtssoldaten als Protagonisten auf, die zum Krafttanken in den heimatlichen Spessart kommen \u2013 und \u201eheimatbeseelt\u201c zur\u00fcck in den Krieg ziehen, wie etwa am Ende der Erz\u00e4hlung \u201eDie Dreschmaschine brummt im Oberdorf\u201c:<\/p>\n<p>\u201eWieder befindet sich der Grenadier im Urlauberzug, doch diesmal nach der Fremde. Und wieder hat er einen Eckplatz gefunden und sinnt in sich hinein. Er ist wiederum begl\u00fcckt: denn es begleitet ihn die Gewi\u00dfheit in die Schnee- und Waldb\u00f6den Lapplands: zuhause ist alles wohlbestellt und seiner Heimkehr harrt ein gutes treues M\u00e4del, das nach Kriegsende mit ihm den v\u00e4terlichen Hof pflegen will und an seiner Seite schreiten wird \u00fcber die fruchtbereite heimatliche Flur\u201c (AZ vom 11.12.1943).<\/p>\n<p>Als Buch erschien 1936 \u201eDas Jahr des Bauernbuben\u201c, ein \u201eHeimat-Kinderbuch\u201c, wie es in einer Besprechung hie\u00df (AZ vom 08.12.1936). Die von der Reichswaltung des NS-Lehrerbundes herausgegebene \u201eJugendwarte\u201c lobte die \u201eunliterarische Schlichtheit\u201c des Werks. Das Buch werde auf \u00fcberzeugende Weise \u201evon einer Heimatliebe getragen, die keine Worte macht, sondern einfach da ist und gelebt wird\u201c.<\/p>\n<p>Welche Rolle Valentin Pfeifer der \u201eBedeutung des Schrifttums im nationalsozialistischen Staat\u201c beima\u00df, erl\u00e4uterte er in einem gleichnamigen programmatischen Aufsatz, der am 27. November 1936 in der AZ erschien (und hier ungek\u00fcrzt wiedergegeben wird, um den Gesamteindruck nicht zu verf\u00e4lschen):<\/p>\n<p>\u201eEine hohe Berufung hat das geschriebene Wort. Es k\u00fcndet die nationalsozialistische Weltanschauung, es hat deren Gedankengut f\u00fcr die Zukunft zu bewahren und es ist die geistige Waffe, \u201adas Schwert des Geistes\u2018 im Dienste der nationalsozialistischen Idee. Ob Tagesbl\u00e4tter, Zeitschriften oder B\u00fccher: sie ringen neben anderen Kr\u00e4ften um die Ganzheit unseres Volkes (seelisch wie r\u00e4umlich), bis auch der letzte Deutsche im abgelegensten Hofe, im einsamen Spessartd\u00f6rflein die nationalsozialistische Weltanschauung in sich aufgenommen hat, sich zu ihr bekennt und danach handelt. Geh\u00f6ren aber der Ein\u00f6dbauer in Oberbayern und der Spessarter Holzhauer nicht auch geradesogut zum Volksganzen wie etwa der Bewohner der Reichshauptstadt! Der Nationalsozialismus wertet \u2013 gottlob! \u2013 alle Volksgenossen als Br\u00fcder, weil artgleichen Blutes, und aus solcher Wertung erw\u00e4chst jedem einzelnen, wo und wessen Standes er sei, die Pflicht, mitzuhelfen, da\u00df sein Vaterland und sein Volk bestehe und lebe.<\/p>\n<p>Stumm, still wendet sich das geschriebene Wort an uns. Und doch beutet es eine gewaltige Macht.<\/p>\n<p>Der Bauer, der Arbeiter, der Handwerker liest z. B. von den Untaten der Bolschewisten in Spanien. Stumm, aber eindringlich mahnen die starren Lettern. Und der Leser staunt zun\u00e4chst, entr\u00fcstet sich alsdann und sein Herz gibt den stummen Mahnungen die handfeste Antwort: in unserer Heimat, bei uns in Deutschland darf\u2019s nie so kommen wie dort in Spanien! Und, wenn er seither dem nationalsozialistischen Wollen aus irgendwelchen Gr\u00fcnden noch gleichg\u00fcltig oder gar ablehnend gegen\u00fcber gestanden w\u00e4re, jetzt ist er wachger\u00fcttelt und vom Verlangen getrieben, tieferen Einblick in das Wesen nationalsozialistischen Denkens zu erhalten. So reift das stille Zeitungswort und mit ihm das gute Buch den Willen und die Tat f\u00fcr die nationalsozialistische Idee.<\/p>\n<p>Wer sich nationalsozialistischem Schrifttum hingibt, der sp\u00fcrt in sich wesensverwandte Saiten erklingen und f\u00fchlt er dies nicht, so ist er wahrem Deutschtum abwegig geworden. Denn das wirklich nationale Schrifttum greift an die Wurzeln deutschen Wesens, das in seiner Urspr\u00fcnglichkeit und Unverf\u00e4lschtheit neu erstehen, bl\u00fchen und k\u00fcnftighin gewahrt werden soll.<\/p>\n<p>Nationalsozialistisches Schrifttum geh\u00f6rt zu den wichtigen Heilkr\u00e4ften im fortschreitenden Gesundungsproze\u00df des deutschen Volkes. Die nationalsozialistische Bewegung hat die Gesundung eingeleitet. Unser Volk war krank. Es war in Parteigewirr verstrickt und einer spie gegen den anderen ohne zu bedenken, da\u00df der Untergang der \u201aanderen\u2018 naturnotwendig auch seinen Untergang herbeif\u00fchren m\u00fc\u00dfte. Ebenso zerschlissen und irrend mu\u00dfte in der liberalistischen Zeit auch das Schrifttum sein, zudem es von artfremden Personen beherrscht ward, die unm\u00f6glich deutsch denken und f\u00fchlen konnten\u201c (AZ vom 27.11.1936).<\/p>\n<p>Als Heimatschriftsteller war Valentin Pfeifer Mitglied der Reichsschrifttumskammer. Im Rahmen seines Entnazifizierungsverfahrens gab er an, der Kammer nur bis 1938 angeh\u00f6rt zu haben. In einem Antrag aus dem Jahr 1944 ersuchte Valentin Pfeifer um \u201eBefreiung von der Mitgliedschaft in der Reichsschrifttumskammer\u201c (BArch, R 9361-II\/804662). Offensichtlich war er im Juni 1944 zumindest nicht dauerhaft von der Mitgliedschaft befreit. Der Antrag selbst ist nicht tradiert, wohl aber die sich daraus ergebenden Anfragen\/R\u00fcckmeldungen an die Kreisleitung der NSDAP Aschaffenburg-Alzenau vom 03.\/26.06.1944, die sich explizit auf den Antrag beziehen. Eine Befreiung war dann m\u00f6glich, wenn der Autor maximal sehr vereinzelt oder im privaten Bereich publizierte. In der angeforderten Mitteilung des NSDAP-Ortsgruppenleiters hei\u00dft es: \u201ePfeiffer [sic!] Valentin, Hauptlehrer, ist Parteimitglied seit 1.5.33 unter Nr. 3560723. In politischer Hinsicht ist Nachteiliges nichts \u00fcber ihn bekannt geworden.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Entnazifizierungsverfahren<\/strong><\/p>\n<p>Die Spruchkammer Obernburg am Main reihte Valentin Pfeifer in die Gruppe IV der Mitl\u00e4ufer ein \u2013 das entsprach seiner Selbsteinsch\u00e4tzung \u2013 und legte ihm eine Gelds\u00fchne \u00fcber 200, &#8211; RM auf. In der Begr\u00fcndung dazu hei\u00dft es:<\/p>\n<p>\u201ePfeifer geh\u00f6rte seit 1935 der Partei an und wurde auf 1.5.1933 zur\u00fcckdatiert. Er war ferner Mitglied der NSV, NSLB, VDA und Reichskolonialbund. Pfeifer stand innerlich dem Nationalsozialismus fern und hat sich in keiner Weise aktiv bet\u00e4tigt. Vor der Macht\u00fcbernahme war er schriftstellerisch in der Heimatkunde (Spessart) t\u00e4tig. Durch den Nationalsozialismus wurde ihm diese T\u00e4tigkeit zerschlagen. Pfeifer ist total ausgebombt\u201c (31.08.1946, StA W\u00fcrzburg, Spruchkammer Obernburg 1600).<\/p>\n<p>Die Spruchkammer entsprach damit einer von Valentin Pfeifer formulierten Darlegung, in der er all sein Handeln beschrieb \u201eauf Grund der demokratischen Linie, die ich mir als Richtschnur vorgezeichnet hatte\u201c. In dem dreiseitigen Dokument betont er seinen Umgang mit Juden auch nach 1933 (ein Jude wohnte bis 1939 in seinem Haus zur Miete) sowie seine \u201echristliche Lebensauffassung\u201c, die sowohl seinen Schuldienst als auch seine schriftstellerische T\u00e4tigkeit durchzogen habe. F\u00fcr beides finden sich Best\u00e4tigungen Dritter in der Akte. Er gibt an, nicht mehr schriftstellerisch t\u00e4tig gewesen sein zu k\u00f6nnen (\u201eAb 1936 konnte ich keine Schrift mehr ver\u00f6ffentlichen, das literarische Schaffen war sozusagen unterbunden.\u201c). Unter der sich selbst gestellten Frage \u201eWie kam ich nun bei meiner Einstellung zur NSDAP?\u201c berichtet er von einer Tagung des \u201eLandesverbands realistischer Bildung Bayerns\u201c in Aschaffenburg Ende Mai 1934. Er habe dort \u201eheimatliche Dialektgeschichten\u201c vorgetragen; der Leiter der Veranstaltung sei \u201eein sehr werbendes Mitglied der NSDAP\u201c gewesen. Er, Valentin Pfeifer, habe aber \u201enicht im geringsten an einen Beitritt zur Partei\u201c gedacht. F\u00fcr politische Dinge habe er niemals Zeit gefunden, war mit Schule, Heimatforschung und (Jugend-)Schrifttum sowie der aktiven Teilhabe am kulturellen Leben der Stadt ausgelastet gewesen. Weiter hei\u00dft es in der Darstellung:<\/p>\n<p>\u201eMeine Arbeitskraft war derart in Anspruch genommen, dass mir zu einer genaueren Einsichtnahme in das Wesen der NSDAP tats\u00e4chlich keine Zeit blieb. Die marktschreierische, aufdringliche Art ihrer Propaganda stie\u00df mich von vornherein ab. Tragbar schien mir noch eines zu sein, n\u00e4mlich, dass sie sich als sozialistisch bezeichnete. Sozialismus lag mit meiner Lebensauffassung in derselben Richtung. [\u2026] Der angebliche Sozialismus der Partei und die R\u00fccksichtnahme auf die Familie waren die Gr\u00fcnde, weshalb ich, wenn auch mit innerem Widerstreben dem Werben nachgab und nach einer schriftlichen Einladung schlie\u00dflich meine Einwilligung zum Eintritt erteilte. Dann wurde dieser ohne mein Befragen vordatiert auf 1. Mai 1933. [\u2026] Die letzten drei bis vier Jahre besuchte ich grunds\u00e4tzlich keine Pflichtversammlungen mehr. Der seelische Druck war f\u00fcr jeden Deutschen ungeheuer, f\u00fcr einen Erzieher schier unertr\u00e4glich geworden\u201c (An die Spruchkammer \u00fcber den Vorpr\u00fcfungsausschuss in Obernburg, undatiert signiert, StA W\u00fcrzburg, Spruchkammer Obernburg 1600).<\/p>\n<p>In den beigelegten Erkl\u00e4rungen, Bescheinigungen und Gutachten (so die \u00dcberschriften) wird wiederholt darauf Bezug genommen, dass Valentin Pfeifer zwar offiziell Mitglied der NSDAP gewesen sei, nicht aber mit deren Gesinnung und Weltbild \u00fcbereingestimmt habe. Der Geistliche Rat Heckelmann versicherte, \u201edass die listenm\u00e4\u00dfige Parteizugeh\u00f6rigkeit ihn weltanschaulich nicht zum Angeh\u00f6rigen der NS-Partei zu machen vermochte\u201c. \u201eEr [Valentin Pfeifer] verurteilte alles Ungerechte und Radikale der NSDAP\u201c, bescheinigte ihm der mit einer J\u00fcdin verheiratet Kleiderfabrikant Heinrich Desch, mit dem Valentin Pfeifer auch w\u00e4hrend der NS-Zeit verkehrte. \u201eSeine Zugeh\u00f6rigkeit zur NSDAP hat er selbst oft genug bedauert, wie bekannt, war aber ein Austreten gleichbedeutend mit Berufs- oft sogar Freiheitsverlust\u201c, hei\u00dft es in einer weiteren \u201eBest\u00e4tigung\u201c. \u201eNach meiner \u00dcberzeugung steht Herr Oberlehrer Pfeifer, wenn er auch seinerzeit zum Beitritt zur nationalsozialistischen Partei veranlasst wurde, der Weltanschauung und den Zielen jener Partei ferne. Das beweisen auch seine Schriften\u201c, erkl\u00e4rte der Geistliche Rat bei St. Agathe, Max J\u00e4ger; sein katholischer Kollege Keller (Pfarramt zu U. L. Frau) bescheinigte Valentin Pfeifer, dass er \u201einnerlich [\u2026] mit dem Nazismus ganz gewiss nicht einverstanden\u201c war. Und Stadtrat [sic!] Nanna Ruths lie\u00df wissen: \u201eDen Ideen des Nationalsozialismus war er unzug\u00e4nglich, wenn er auch zwangsl\u00e4ufig in die Partei eingetreten ist.\u201c<\/p>\n<p>Die Darstellungen, Bescheinigungen und Erkl\u00e4rungen lagen dem \u201eVorpr\u00fcfungsausschuss f\u00fcr Lehrer\u201c des Landkreises Obernburg vor. In seinem Gutachten vom 23. Juli 1946 empfahl der Ausschuss, Valentin Pfeifer als Mitl\u00e4ufer zu werten. Als S\u00fchne wurden 300, &#8211; RM f\u00fcr den Wiedergutmachungsfonds vorgeschlagen. \u201ePfeifer ist <u>belastet<\/u> als Mitglied der NSDAP seit 33; 35 wurde er zum Beitritt erpresst und auf 33 zur\u00fcckdatiert\u201c [Hervorhebung im Original], hei\u00dft es im tradierten Gutachten. Zu seinen Gunsten sprach demnach seine katholisch gepr\u00e4gte Einstellung (\u201epflegte in seinem Unterrichte christlichen Geiste\u201c) und sein Verkehren mit Geistlichen sowie Juden w\u00e4hrend der NS-Zeit. Unter \u201eGesamthaltung\u201c fasste das Gutachten Folgendes zusammen (mit \u2013 im gek\u00fcrzten Zitat bewusst ausgesparten \u2013 Hinweisen auf die jeweiligen Nummern der Belege):<\/p>\n<p>\u201eZwar wurde Pfeifer 41 Rektor; dies d\u00fcrfte kaum auf politische Hintergr\u00fcnde zur\u00fcckgehen, sondern darauf, dass er als ber\u00fchmter Schriftsteller in der Spessartheimatkunde schwerlich zu umgehen war. Seine Ver\u00f6ffentlichungen sind unpolitischen Charakters und wertvoll f\u00fcr die Heimatkunde des Spessarts. Durch das 3. Reich war er sogar in seiner schriftstellerischen T\u00e4tigkeit gehemmt. Weltanschaulich war er nicht Angeh\u00f6riger der NSDAP, [\u2026] verurteilte alles Unrechte und Radikale der NSDAP, bezeichnete den Rassengedanken als Rassenwahn, unterhielt in seinen Schriften christlichen nicht nazistischen Geist, hielt den Nazihass gegen die Juden schon immer f\u00fcr unsinnig, war den Ideen des Nat[ional]Soz[ialismus] unzug\u00e4nglich, [\u2026] war im Innern mit dem Nazismus gewiss nicht einverstanden, hat 5 Geschwister seiner Eltern und 1 Bruder in USA.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>BArch, NSDAP-Mitgliederkarteien<\/li>\n<li>BArch, R 9361-II\/804662<\/li>\n<li>StA W\u00fcrzburg, Spruchkammer Obernburg 1600<\/li>\n<li>SSAA, SBZ II, 904 [Stra\u00dfenbenennungen 1961 \u2013 1974]<\/li>\n<li>SSAA, ZAS 01, Nr. 233<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>K\u00f6rner, Hans-Michael\/Jahn, Bruno: Gro\u00dfe bayerische biographische Enzyklop\u00e4die. M\u00fcnchen 2005, S.\u00a01487.<\/li>\n<li>Pfeifer, Otto: Chronik der Familie Pfeifer Sommerau (Selbstverlag). 2017.<\/li>\n<li>Pollnick, Carsten: Aschaffenburger Stra\u00dfennamen. Aschaffenburg 1990.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pfeiferstra\u00dfe (Damm), benannt 1970 nach Valentin Pfeifer (1886 \u2013 1964) Lehrer und Heimatschriftsteller (Umwidmung der Stra\u00dfe im Jahr 2024) * 24. 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