{"id":7549,"date":"2023-06-07T11:43:55","date_gmt":"2023-06-07T09:43:55","guid":{"rendered":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/?p=7549"},"modified":"2023-06-19T12:13:54","modified_gmt":"2023-06-19T10:13:54","slug":"dossier-hans-hoenlein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/dossier-hans-hoenlein\/","title":{"rendered":"Dossier Hans H\u00f6nlein"},"content":{"rendered":"<p>H\u00f6nleinweg (Innenstadt), benannt 1957 nach<\/p>\n<p><strong>Hans H\u00f6nlein (1875 \u2013 1952)<\/strong><\/p>\n<p>Arzt und Heimatforscher; Vorsitzender des Spessartbunds<\/p>\n<ul>\n<li>* 2. Juli 1875 in Lohr<\/li>\n<li>1881 \u2013 1888 Besuch der Volksschule und der Lateinschule in Lohr<\/li>\n<li>1888 \u2013 1894 Besuch des Gymnasiums in Aschaffenburg<\/li>\n<li>1894 \u2013 1896 Besuch des Gymnasiums in M\u00fcnnerstadt (mit Abschluss 14.07.1896)<\/li>\n<li>Bis 1912 Studium der Medizin in W\u00fcrzburg sowie in Berlin und Kiel; Medizinisches Staatsexamen (18.07.1912); Mitglied der Studentenburschenschaft Corps Bavaria W\u00fcrzburg<\/li>\n<li>Bis 1914 f\u00fcr kurze Zeit \u201eAllgemein-Arzt\u201c<\/li>\n<li>1914 \u2013 1950 Leiter\/Chefarzt der Lungenheilst\u00e4tte \u201eMaria-Theresia-Heim\u201d bei Sackenbach im Spessart; zudem Tuberkulose-F\u00fcrsorgearzt im Stadt- und Landkreis Aschaffenburg sowie in den Kreisen Lohr und Marktheidenfeld; parallel dazu Privatpraxis<\/li>\n<li>Ab 1914 Mitglied des Deutschen Roten Kreuzes<\/li>\n<li>Ab 1914 Mitglied im Verein f\u00fcr das Deutschtum im Ausland (VDA), ab 1933 umbenannt in Volksbund f\u00fcr das Deutschtum im Ausland<\/li>\n<li>1926\/27 Ernennung zum Sanit\u00e4tsrat<\/li>\n<li>1932 Wahl zum Vorsitzenden des Spessartbunds<\/li>\n<li>1933 stellvertretender 1. Vorsitzender des Spessartbunds (den Vorsitz \u00fcbernahm Wilhelm Wohlgemuth)<\/li>\n<li>1937 \u2013 1945 Mitglied der NSDAP [Mitglieds- Nr. 4 642 155]<\/li>\n<li>Ca. 1938 \u2013 1945 Mitglied der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV), des NS-\u00c4rztebunds und des NS-Altherrenbunds<\/li>\n<li>\u2020 26. September 1952 in Lohr<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Ehrungen:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>1948 Ehrenvorsitzender des Spessartbunds<\/li>\n<li>1950 Ehrenmitglied des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg<\/li>\n<li>1951 Ehrenb\u00fcrger der Marktgemeinde Frammersbach<\/li>\n<li>1951 Aussichtsturm auf dem Stengerts erh\u00e4lt den Namen \u201eHans-H\u00f6nlein-Turm\u201c<\/li>\n<li>1952 Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Der Mediziner Dr. Hans H\u00f6nlein, 1926\/27 zum Sanit\u00e4tsrat ernannt, leitete seit 1914 als Chefarzt die Lungenheilst\u00e4tte \u201eMaria-Theresia-Heim\u201d bei Sackenbach im Spessart. Er war zugleich Tuberkulose-F\u00fcrsorgearzt im Stadt- und Landkreis Aschaffenburg sowie in den Kreisen Lohr und Marktheidenfeld und betrieb neben der T\u00e4tigkeit in der Lungenheilst\u00e4tte eine Privatpraxis. In seiner Freizeit widmete er sich der Heimatgeschichte, sammelte entsprechende Literatur, Karten und Grafiken sowie Fotografien; den Grundstock der Sammlung hatte er von seinem Vater \u00fcbernommen. In zahlreichen Aufs\u00e4tzen und Beitr\u00e4gen teilte er sein Wissen \u00fcber den Spessart. 1932 wurde der Arzt und Heimatforscher einstimmig zum Vorsitzenden des Spessartbunds gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><strong>Wirken in der NS-Zeit<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der NS-Zeit leitete Hans H\u00f6nlein weiterhin als Chefarzt die Lungenheilst\u00e4tte \u201eMaria-Theresia-Heim\u201d bei Sackenbach. Sein Arbeitgeber war der \u201eVerein zur Bek\u00e4mpfung der Tuberkulose in Mainfranken\u201c mit Sitz in W\u00fcrzburg; sein Gehalt betrug (zwischen 1933 und 1945 unver\u00e4ndert) 10.980, &#8211; RM im Jahr.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Hinzu kamen Einnahmen aus seiner Privatpraxis, die sich seinen eigenen Angaben nach von rund 5.000, &#8211; RM (1933) bis auf gut 18.000, &#8211; RM (1942) entwickelten.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Im Jahr 1937 trat Hans H\u00f6nlein der NSDAP bei; sein Beitritt wurde in den Mitgliederkarteien auf den 1. Mai 1937 datiert [Mitglieds-Nr. 4 642 155]; laut hier tradierter Informationen hatte er am 02.09.1937 die Aufnahme in die NSDAP beantragt, die Mitgliedskarte wurde demnach am 15.12.1937 ausgestellt.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> In Meldebogen aus dem Jahr 1946 gab er hingegen an, im April 1938 (unter \u00e4u\u00dferem Druck) in die Partei eingetreten zu sein. Hans H\u00f6nlein war zudem Mitglied im NS-Altherrenbund, in der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV) und im NS-\u00c4rztebund. Wann er den jeweiligen NS-Organisationen beigetreten ist, lie\u00df sich nicht verifizieren; er selbst gab 1946 ebenfalls \u201eApril 1938\u201c als Eintrittsdatum f\u00fcr NS-Altherrenbund und NSV an. Bereits seit 1914 war er Mitglied im Deutschen Roten Kreuz und im Verein f\u00fcr das Deutschtum im Ausland (VDA, ab 1933 umbenannt in Volksbund f\u00fcr das Deutschtum im Ausland).<\/p>\n<p>Seit 1932 war Hans H\u00f6nlein gew\u00e4hlter Vorsitzender des mitgliederstarken Spessartbunds, einem Zusammenschluss von Heimatvereinen aus der Region. Desiree Lang hat sich in einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit intensiv mit dessen Geschichte zwischen 1933 und 1939 besch\u00e4ftigt, anhand des tradierten Quellenmaterials im Archiv des Spessartbunds. Demnach begann der Einfluss des Nationalsozialismus auf den Spessartbund in der ersten Vorstandssitzung nach der Wahl Adolf Hitlers zum Reichskanzler:<\/p>\n<p>\u201eDer Reichsverband deutscher Gebirgs- und Wandervereine fordert zu Beteiligung an den Feiern am 1. Mai auf. Dr. H\u00f6nlein bezeichnet dies als eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, wie \u00fcberhaupt loyalste, treueste nationale Mitarbeit das Gebot der Stunde sei.\u201c<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Zuvor, so Desiree Lang, spielten nationalistische Thermen keine Rolle in den Sitzungsprotokollen. Der Bund bekannte sich allerdings zur deutschen Heimat, zum deutschen Vaterland, wie ein Schreiben des Vorstands zum 1. Mai 1933 an Hermann G\u00f6ring und an den Reichsstatthalter in Bayern, Ritter von Epp, dokumentiert, das in der Zeitschrift \u201eSpessart\u201c ver\u00f6ffentlicht wurde:<\/p>\n<p>\u201e\u00dcber ein halbes Jahrhundert schon pflegen die seit zwanzig Jahren im Spessartbunde zusammengeschlossenen Heimatvereine jene Volksverbundenheit in ihren Reihen, die heute auf dem besten Wege ist, endlich deutsches Allgemeingut zu werden. [\u2026] Leitprinzip war, unser ewigsch\u00f6nes Land dem Erwachsenen zu erschlie\u00dfen, auf dass er auch mit der Seele es erfassen lerne und vor allem die Jugend zu lehren, wie man sich die Heimat erwandern m\u00fcsse und erwandern k\u00f6nne. Um sie dann als fundamentales Edelgut unentrei\u00dfbar f\u00fcr immer im Herzen durchs Leben zu tragen. Waren wir so mit unseres Bundes Grundgedanken schon von allem Anfange an zu unserem Teile Wegbereiter des neuen Reiches gewesen, wollen wir heute [\u2026] geloben, dass wir auch weiterhin nicht rasten werden, das uns Menschenm\u00f6gliche mit beizutragen zur Erreichung des hohen Zieles, das sich die neue nationale Regierung gesteckt. Ihr gilt heute unser ehrfurchtsvoller Willkomm, ihr unser ergebener treudeutscher Wandergru\u00df \u201aFrisch auf\u2018.\u201c<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Da Hans H\u00f6nlein (noch) kein NSDAP-Mitglied war, musste er laut Desiree Lang den Vorsitz des Spessartbunds an den Aschaffenburger Oberb\u00fcrgermeister Wilhelm Wohlgemuth abtreten. Letzterer konnte sich mit seinen Personalvorschl\u00e4gen f\u00fcr einen neuen 2. Vorsitzenden als seinem Stellvertreter jedoch nicht durchsetzen; Hans H\u00f6nlein wurde stellvertretender Vorsitzender und blieb damit faktisch die wichtigste Person des Bundes, den er als Stellvertreter durchgehend bis 1945 f\u00fchrte. Wilhelm Wohlgemuth griff nie sichtbar in die Vorstandsarbeit ein.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Personell gab es weder im Vorstand noch in den Ortsgruppen des Spessartbunds einen Umbruch. Organisatorisch sah sich die Institution jedoch gezwungen, sich im Rahmen des \u201eReichsverbands der Deutschen Gebirgs- und Wandervereine\u201c (RDGW) zu bewegen (der nun wiederum im \u201eDeutschen Reichsbund f\u00fcr Leibes\u00fcbungen\u201c (DRL) integriert war) und war damit de facto strukturell gleichgeschaltet; die Jugendorganisationen wurden aufgel\u00f6st (Juli 1933) und deren Mitglieder zum Teil der HJ zugef\u00fchrt. Desiree Lang weist darauf hin, dass in keiner der neuen Satzungen des Spessartbunds die geforderte \u201eArier-Bestimmung\u201c auftauche. Ab 1936 sah sich der Bund gezwungen, die \u201eEinheitsfassung\u201c des DRL zu implementieren, woraufhin sich der Verband \u201evom Interessenvertreter zum \u00dcberwachungsorgan der Ortsgruppen\u201c<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> hin entwickelte: Im Vordergrund stand einzig das Wandern zum Zwecke der \u201eleiblichen und seelischen Erziehung seiner Mitglieder im Geiste des nationalsozialistischen Volksstaates durch die Pflege der Leibes\u00fcbungen, insbesondere durch planm\u00e4\u00dfige F\u00f6rderung und Aus\u00fcbung des Wanderns, die Pflege von Heimatnaturschutz und Volkstum im Spessartgebiet.\u201c<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> Ab 1935 tauchten paramilit\u00e4rische \u201eGep\u00e4ckm\u00e4rsche\u201c als Neuerungen auf, deren Ablauf durch den DRL genau vorgegeben war \u2013 inklusive \u201eDeutschem Gru\u00df\u201c beim Zieleinlauf. Ab 1938 musste der Spessartbund seine inhaltliche Arbeit nahezu einstellen; er war \u201evon einem vielseitig engagierten Verband von Wandervereinen, die sich der kulturellen F\u00f6rderung und regionalen Entwicklung verschrieben hatten, zu einem reinen Wanderverband\u201c geworden, wie Desiree Lang res\u00fcmiert. W\u00e4hrend des Krieges war aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden eine Verbandsarbeit kaum mehr m\u00f6glich. Auch Hans H\u00f6nleins Versuche, ein Mindestma\u00df an Verbandsarbeit zu gew\u00e4hrleisten, blieben erfolglos.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a><\/p>\n<p>Wenngleich der Spessartbund wenig begeistert auf die strukturellen Eingriffe von au\u00dfen reagierte, versuchte der Vorstand wiederholt die Vorteile von Neuerungen hervorzuheben. \u00d6ffentlich bekannte sich auch Hans H\u00f6nlein zu den neuen Machthabenden, etwa in einer Rede anl\u00e4sslich des 15. Spessart-Bundesfests in Lohr 1934, wie im \u201eSpessart\u201c berichtet:<\/p>\n<p>\u201eDie eigentliche Festrede hielt der stellv. Bundesf\u00fchrer Sanit\u00e4tsrat Dr. H\u00f6nlein. Er pries die Sch\u00f6nheiten Lohrs in l\u00fcckenlosem Kreis der bewaldeten Bergh\u00e4nge und stellte Lohr als die Waldstadt des Spessarts heraus, als das wahrhafte Spessarttor. Er gr\u00fc\u00dfte auch namens des Bundes alle Erschienenen und geizte nicht mit Dankesworten. Der Marsch der deutschen Wanderer, so f\u00fchrte er u. a. aus, gehe ins Dritte Reich. Wer mit dem Herzen noch nicht dabei sei, der m\u00fcsse wenigstens mit der Vernunft dabei sein angesichts der schon erzielten Erfolge. Mit Recht warf der Herr Festredner die Frage in die Versammlung: \u201eAuf was warten wir denn noch?\u201c Mit einem st\u00fcrmisch aufgenommenen \u201eFrisch auf!\u201c auf Hindenburg, Adolf Hitler und die deutsche Heimat schloss Dr. H\u00f6nlein seine Ausf\u00fchrungen. Befreiend und spontan stieg das Deutschland- und Horst-Wessel-Lied, das mit \u00e4hnlichem inneren Volumen selten zu h\u00f6ren war.\u201c<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a><\/p>\n<p><strong>Entnazifizierungsverfahren<\/strong><\/p>\n<p>Hans H\u00f6nlein war sehr daran gelegen, seine Entnazifizierung m\u00f6glichst schnell voranzubringen. Seine berufliche T\u00e4tigkeit als leitender Arzt der Heilst\u00e4tte \u201eMaria-Theresia-Heim\u201c stand zur Disposition und auch sein gew\u00fcnschtes Wirken in leitender Funktion im Spessartbund war abh\u00e4ngig davon, ob es ihm gel\u00e4nge, die zust\u00e4ndige Spruchkammer in Lohr davon zu \u00fcberzeugen, trotz Parteimitgliedschaft kein Nationalsozialist gewesen zu sein.<\/p>\n<p>Bereits Mitte Oktober 1945 wandte sich Hans H\u00f6nlein an den Landrat in Lohr. In seinem Schreiben bat er darum erl\u00e4utern zu d\u00fcrfen, wie er \u201ezur Partei gekommen\u201c sei:<\/p>\n<p>\u201eBis zum Umbruch bin ich 1. Vorsitzender des Spessartbundes gewesen. Nach der Macht\u00fcbernahme wurde ich durch B\u00fcrgermeister Wohlgemuth, Aschaffenburg, abgesetzt, der die F\u00fchrung des Bundes \u00fcbernahm. In einer Sitzung erkl\u00e4rte ich sofort meinen R\u00fccktritt, worauf sich meine bisherigen Mitarbeiter im Bundesvorstand erhoben und ihrerseits einhellig die Erkl\u00e4rung abgaben, dass dann auch sie ausscheiden m\u00fcssten und der Bund auseinanderfallen w\u00fcrde. Wohlgemut[h] wollte es auf das \u00c4u\u00dferste nicht ankommen lassen und bestimmte mich, falls ich nur weitermachen wollte, zum stellvertretenden ersten Vorsitzenden. Nur um der mir ans Herz gewachsenen Heimatsache kein unerw\u00fcnschtes Ende zu bereiten, lie\u00df ich mich auf das Zureden aller herbei, die Interessen des Bundes weiterhin zu wahren und zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Zur Partei bin ich damals, was nahe gelegen gewesen w\u00e4re, nicht gegangen und habe trotz mancher Aufforderung standgehalten. Es gab nichts, was mich zum Nationalsozialismus gezogen h\u00e4tte. Ich habe politisch immer als Deutscher Demokrat empfunden und auch noch im Jahre 1933 demokratisch gew\u00e4hlt. Das tat gut bis in das Jahr 1938. Jetzt trat Wohlgemut[h], in Verbindung mit Hedler, Lohr [NSDAP-Kreisleiter Erich Hedler, HK], energischer an mich heran. Sie betonten vor allem, dass es unm\u00f6glich sei, mit mir weiter zusammenzuarbeiten, wenn ich nicht endlich beitreten wolle. Ich lehnte auch jetzt ab, wurde aber von meinen Anh\u00e4ngern bestimmt, im Interesse des Bundes nachzugeben. Und wenn ich das jetzt tat, dann allein aus der Besorgnis heraus, dass ich meinem Bund nur schaden w\u00fcrde, wenn ich das Opfer nicht auf mich n\u00e4hme.\u201c<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a><\/p>\n<p>Zeugen k\u00f6nne er leider keine benennen, da er \u00fcber den Verbleib der (noch lebenden) Vorstandsmitglieder nicht genau informiert sei. An Parteiveranstaltungen habe er (bis auf einmal gezwungenerma\u00dfen) nicht teilgenommen. F\u00fcr ihn spr\u00e4che zudem, dass mit ihm bis \u201ein den April 1934 hinein\u201c eine \u201eVollj\u00fcdin\u201c als Assistentin gearbeitet habe; die russische \u00c4rztin sei schlie\u00dflich aus R\u00fccksicht auf ihn \u2013 der \u201eschwerste Anfechtungen\u201c habe erleiden m\u00fcssen \u2013 freiwillig gegangen (in einem sp\u00e4teren, undatierten Schreiben im Rahmen des Entnazifizierungsverfahrens gab er an, die \u00c4rztin habe \u201ebis in den April 1935, also noch \u00fcber zwei Jahre im Dritten Reich bei mir gearbeitet\u201c). Seine Ausf\u00fchrungen schloss er mit den folgenden Worten:<\/p>\n<p>\u201eAuf Grund des Vorgetragenen bitte ich zu der \u00dcberzeugung zu kommen, dass ich nur der Not gehorchend und nicht dem eigenen Triebe folgend Pg. geworden bin und von mir den Makel zu nehmen, ein Nationalsozialist auch im Herzen gewesen zu sein.\u201c<\/p>\n<p>Doch der \u00f6ffentliche Kl\u00e4ger tat sich damit schwer. Im \u201eMeldebogen auf Grund des Gesetzes zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus vom 5. M\u00e4rz 1946\u201c hatte Hans H\u00f6nlein angegeben, Mitglied der NSDAP gewesen zu sein (\u201evon 1938 bis Ende\u201c), sonst aber in keiner \u201eNaziorganisation gem\u00e4\u00df Anhang zum Gesetz\u201c.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> Bei den standardisierten Ermittlungen kam jedoch heraus, dass er in den oben genannten NS-Organisationen Mitglied war, die dazu z\u00e4hlten (NSV, NS-Altherrenbund, NS-\u00c4rztebund, VDA). Auch die oben zitierte Rede auf dem Spessart-Bundesfests in Lohr 1934 wurde ihm zur Last gelegt sowie eine Begebenheit beim Einmarsch der Amerikaner in Sackenbach: Hans H\u00f6nlein habe sich als Leiter der Heilst\u00e4tte geweigert \u2013 trotz Dr\u00e4ngen einiger der dort anwesenden Personen \u2013 die Rotkreuz-Fahne oder eine wei\u00dfe Fahne zu hissen und damit zahlreiche Menschen unn\u00f6tig in Gefahr gebracht. Bei der Befragung von Zeuginnen gaben davon zwei zu Protokoll, Hans H\u00f6nlein habe sie als \u201eundeutsch\u201c beschimpft (\u201ekeine deutsche Frau\u201c), als sie die Amerikaner willkommen hie\u00dfen oder auch nur ein amerikanisches Fahrzeug auf dem Hof mit Interesse betrachteten; man m\u00fcsste vor ihnen ausspucken. In seiner Gegenwart habe er sich zudem verbeten davon zu sprechen, Deutschland k\u00f6nnte den Krieg verlieren.<\/p>\n<p>In der Klageschrift forderte der \u00f6ffentliche Kl\u00e4ger die Einstufung von Hans H\u00f6nlein in die Gruppe 3 der Minderbelasteten und forderte eine Zahlung von 20 % seines Verm\u00f6gens als S\u00fchne, mit folgender Begr\u00fcndung:<\/p>\n<p>\u201eDer jetzt 71 Jahre alte Chefarzt des Maria-Theresienheims hat zwar lediglich der Partei seit 1938 angeh\u00f6rt und ist in ihr in keiner Weise aktiv hervorgetreten, hat aber bei der Einnahme Lohrs in nicht misszuverstehender Form zu erkennen gegeben, dass er auf Grund nazistischer Einstellung bereit war, bedenkenlos das Leben Hunderter zu opfern, die ihm anvertraut waren. Am Osterdienstag wurde das vollbelegte Maria-Theresien-Heim, in dem auch die Ausgebombten Sackenbachs Zuflucht gesucht hatten, mit Artilleriefeuer und Fliegerbordwaffenbeschuss belegt, weil Dr. H\u00f6nlein absichtlich weder die Rote-Kreuz-Fahne noch die wei\u00dfe Fahne gehisst hatte, obwohl er dazu von denen, die dort Zuflucht gesucht hatten, mehrfach aufgefordert worden war. Als nach der \u00dcbergabe des Maria-Theresien-Heims die Zeugin Roth ihrer Befriedigung Ausdruck gab, dass die Amerikaner da w\u00e4ren, warf ihr Dr. H\u00f6nlein noch vor, dass sie keine deutsche Frau sei, und man m\u00fcsse vor ihr ausspucken.\u201c<\/p>\n<p>Nach der Verlesung der Klageschrift in der \u00f6ffentlichen Sitzung der Spruchkammer am 27. August 1946 machte Hans H\u00f6nlein von der Gelegenheit gebrauch, sich zu den Vorw\u00fcrfen zu \u00e4u\u00dfern. Er sei beim Lesen der Klageschrift (diese war ihm zuvor zugestellt worden) \u201ezutiefst ersch\u00fcttert\u201c gewesen. Vom Hissen einer Flagge habe er Abstand genommen, weil er dachte, ein entsprechendes Hissen k\u00f6nnte von den Amerikanern als Tarnung einer Milit\u00e4reinrichtung missverstanden werden. Das beauftragte Bemalen der Anstalt mit einem roten Kreuz habe nicht durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen, \u201eda keine Farben vorhanden waren, sodass nur ein Tarnanstrich angebracht werden konnte\u201c. Abschlie\u00dfend \u00e4u\u00dferte er sich zum letztgenannten Vorwurf (laut Protokoll) wie folgt:<\/p>\n<p>\u201eAls ich mit eigenen Augen sehen musste, wie Frau Roth aus Sackenbach dem ersten Amerikaner die H\u00e4nde dr\u00fcckte, ihn streichelte und sagte: \u201aGott sei Dank, dass die Amerikaner hier sind\u2018 sah ich mich als Deutscher Mann gezwungen, ihr zu sagen, dass dies einer Deutschen Frau unw\u00fcrdig sei, und man vor ihr ausspucken m\u00fcsste. Und dieser Meinung bin ich heute noch.\u201c<\/p>\n<p>Hans H\u00f6nleins Rechtsbeistand, Justizrat Miller aus Lohr, beantragte \u201eeine geringere Einstufung\u201c als die vom \u00f6ffentlichen Kl\u00e4ger geforderte \u201eEinreihung in die Gruppe 3 der Minderbelasteten mit einer S\u00fchne von 20.000, &#8211; RM\u201c. Die Spruchkammer reihte Hans H\u00f6hnlein in die Gruppe 4 der Mitl\u00e4ufer ein und legte als S\u00fchne 2.000, &#8211; RM fest. F\u00fcr den Nachweis einer nazistischen Gesinnung des Sanit\u00e4tsrats k\u00e4men weder die Festrede noch das Nichthissen der Flagge und die Mitgliedschaften in weiteren NS-Organisationen neben der NSDAP in Betracht, so das Gericht. \u201eDie Festrede ist nach den begleiteten Umst\u00e4nden zu w\u00fcrdigen\u201c, hie\u00df es etwa in der ausf\u00fchrlichen Begr\u00fcndung. Und weiter:<\/p>\n<p>\u201eSie wurde aus dem Augenblick geboren und kann recht wohl nur als erkl\u00e4rliche, wenn auch nicht verzeihliche Konzession an Zeit und Zuh\u00f6rerschaft gew\u00fcrdigt werden. Jedenfalls war dies nicht der geeignete Anlass und Ort f\u00fcr Dr. H\u00f6nlein eine pers\u00f6nliche Feststellung \u00fcber seine politische Gesinnung zu treffen, zumal im Hinblick darauf, dass er erst [\u2026] im Jahre 1938 unter dem Druck der Verh\u00e4ltnisse PG. wurde, um ein gr\u00f6\u00dferes \u00dcbel, n\u00e4mlich die Aufl\u00f6sung des Spessartbundes zu verh\u00fcten. Hier wie dort war das Bessere der Feind des Guten. Der Charakter einer Festrede auf einem Festkommerse l\u00e4sst es nicht zu, den Inhalt der Rede als dokumentarischen Nachweis der politischen und nazistischen Gesinnung zu beurteilen.\u201c<\/p>\n<p>Die Kammer bedauerte allerdings, \u201edass angesichts der der g\u00fcnstigen Verm\u00f6gens- und Einkommensverh\u00e4ltnisse des Betroffenen eine h\u00f6here S\u00fchne wie 2.000, &#8211; RM nicht zul\u00e4ssig war\u201c.<\/p>\n<p>Da der \u00f6ffentliche Kl\u00e4ger Einspruch einlegte, wurde das Urteil zun\u00e4chst nicht rechtskr\u00e4ftig; das Verfahren verz\u00f6gerte sich erheblich. Auch der Rechtsbeistand von Hans H\u00f6nlein hatte in dessen Namen im Sommer 1947 Berufung gegen das Urteil eingelegt, in der Hoffnung, sein Mandant falle unter die sogenannte \u201eWeihnachtsamnestie\u201c. Im August 1948 zog der Berufungshauptkl\u00e4ger der Berufungskammer f\u00fcr den Regierungsbezirk Unterfranken in W\u00fcrzburg schlie\u00dflich die Berufung des \u00d6ffentlichen Kl\u00e4gers zur\u00fcck, da es aussichtslos erschien, eine Einreihung in die Gruppe 3 zu erwirken. Noch blieb die Akte wegen wechselnder Zust\u00e4ndigkeiten ein weiteres halbes Jahr liegen; im Februar 1949 schlie\u00dflich wurde Hans H\u00f6nlein aufgefordert, aufgrund des nun rechtskr\u00e4ftigen Spruchs die Gelds\u00fchne von 2.000,- RM, umgerechnet auf 200,- DM (plus 160,50 DM \u201eKosten des Verfahrens\u201c), zu begleichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>BArch, R 9361-VIII KARTEI \/ 11581213 [Zentralkartei der NSDAP]<\/li>\n<li>BArch, R 9361-IX KARTEI \/ 1612135 [Gaukartei der NSDAP]<\/li>\n<li>StAW\u00dc, Spruchkammer Lohr 629<\/li>\n<li>Archiv des Spessartbundes [ausgewertet von Desiree Lang]<\/li>\n<li>SSAA, ZAS 01_8186<\/li>\n<li>Spessart. Illustrierte Monatsschrift f\u00fcr Spessart, Odenwald und Rh\u00f6n, Nr. 7 (Juli 1934).<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Lang, Desiree: Die Gleichschaltung des Spessartbundes von 1933 bis 1939. [https:\/\/spessartbund.de\/die-gleichschaltung-des-spessartbundes-von-1933-bis-1939], basierend auf Bachelorarbeit, Mannheim 2010.<\/li>\n<li>Krebs, Michael: Der Spessartbund nach Ausbruch des Krieges 1939-45. Seminararbeit an der Universit\u00e4t W\u00fcrzburg, Lehrstuhl f\u00fcr fr\u00e4nkische Landesgeschichte, 2012.<\/li>\n<li>Magath, Anika: Der Spessartbund von 1946 bis 1969. [https:\/\/spessartbund.de\/der-spessartbund-von-1946-bis-1969]<\/li>\n<li>Pollnick, Carsten: Aschaffenburger Stra\u00dfennamen. Aschaffenburg 1990.<\/li>\n<li>Schott, Josef: Dr. Hans H\u00f6nlein. In: Aschaffenburger Jahrbuch 3 (1956), S. 424 \u2013 428.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Meldebogen Entnazifizierungsverfahren, Eigenangabe, StAW\u00dc, Spruchkammer Lohr 629.<\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Fragebogen Military Government of Germany, StAW\u00dc, Spruchkammer Lohr 629. Vgl. im gleichen Bestand die Zahlen vom Finanzamt Lohr, die ihm in der Zeit von 1941 bis 1944 ein zu versteuerndes Einkommen zwischen 28.106, &#8211; und 31.569, &#8211; RM bescheinigen.<\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> BArch, Zentral- und Gaukartei der NSDAP (siehe Quellen).<\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Verhandlungsniederschrift zur Vorstandssitzung am 25. April 1933, zitiert nach Desiree Lang: Die Gleichschaltung des Spessartbundes von 1933 bis 1939. Auf den Ergebnissen von Desiree Lang basieren die folgenden Ausf\u00fchrungen.<\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> H\u00f6nlein, Hans: \u201eBundesfreunde! (Mai)\u201d. In: Der Spessart 5 (1933), S. 1; \u00e4hnliche Stellungnahme von Hans H\u00f6nlein auch in der Juni-Ausgabe des \u201eSpessarts\u201c.<\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Dazu ausf\u00fchrlich Desiree Lang.<\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Desiree Lang.<\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Archiv des Spessartbundes, Ordner Satzungen: Spessartbund, Satzung 1936, zitiert nach Desiree Lang.<\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Siehe dazu den Beitrag von Michael Krebs.<\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Spessart. Illustrierte Monatsschrift f\u00fcr Spessart, Odenwald und Rh\u00f6n, Nr. 7 (Juli 1934), S. 1 f.<\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> 17.10.1945, StAW\u00dc, Spruchkammer Lohr 629.<\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Meldebogen, StAW\u00dc, Spruchkammer Lohr 629. Auch die weiteren Ausf\u00fchrungen auf Basis von Dokumenten aus der genannten Entnazifizierungsakte.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>H\u00f6nleinweg (Innenstadt), benannt 1957 nach Hans H\u00f6nlein (1875 \u2013 1952) Arzt und Heimatforscher; Vorsitzender des Spessartbunds * 2. 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