{"id":7517,"date":"2023-06-07T10:51:24","date_gmt":"2023-06-07T08:51:24","guid":{"rendered":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/?p=7517"},"modified":"2024-07-25T07:23:21","modified_gmt":"2024-07-25T05:23:21","slug":"dossier-georg-heim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/dossier-georg-heim\/","title":{"rendered":"Dossier Georg Heim"},"content":{"rendered":"<p>Heimstra\u00dfe (Schweinheim), benannt 1939 nach<\/p>\n<p><strong>Georg Heim (1865 \u2013 1938)<\/strong><\/p>\n<p>\u201eBauerndoktor\u201c; Lehrer und Politiker; Pr\u00e4sident der Bayerischen Landesbauernkammer (Umwidmung im Jahr 2024)<\/p>\n<ul>\n<li>* 24. April 1865 in Aschaffenburg<\/li>\n<li>Ca. 1871 \u2013 1884 Schulbesuch, humanistische Gymnasien in Aschaffenburg und W\u00fcrzburg<\/li>\n<li>1885 \u2013 1889 Studium der Philologie (Lehramtsstudium f\u00fcr neuere Sprachen) in W\u00fcrzburg (1885\/86) und M\u00fcnchen; w\u00e4hrend des Studiums Arbeit als Handelsjournalist<\/li>\n<li>1889 Mitglied der Bayerischen Zentrumspartei<\/li>\n<li>1889 Hochzeit mit Rosa K\u00e4ppel (zehn Kinder)<\/li>\n<li>1889 \u2013 1893 Lehramtsassistent (f\u00fcr Englisch und Franz\u00f6sisch) in M\u00fcnchen und Realschullehrer in Freising (1892); Leitung des Freisinger Tagblatts<\/li>\n<li>1893 \u2013 1896 Versetzung als Lehrer nach Wunsiedel<\/li>\n<li>1893 Promotion in National\u00f6konomie an Universit\u00e4t M\u00fcnchen (bei Lujo Brentano)<\/li>\n<li>ab 1893 Gr\u00fcndung von Darlehenskassenvereinen<\/li>\n<li>1895 Gr\u00fcndung des Oberpf\u00e4lzischen Christlichen Bauernvereins<\/li>\n<li>1896 \u2013 1907 Reallehrer in Ansbach (Pensionierung aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden)<\/li>\n<li>1896 Gr\u00fcndung der \u201eLandwirtschaftlichen Zentralgenossenschaft des Bayerischen Bauernvereins f\u00fcr Ein- und Verkauf\u201c mit Sitz in Anspach, deren Leiter er wird (erst ehrenamtlich, ab 1907 hauptamtlich, verlagert nach Regensburg)<\/li>\n<li>Um 1897 Beiname \u201eBauerndoktor\u201c<\/li>\n<li>1897 \u2013 1912 Mitglied des Bayerischen Landtags und Mitglied des Reichstags (Bayerisches Zentrum)<\/li>\n<li>1898 Mitbegr\u00fcnder des Bayerischen Christlichen Bauernvereins (bis 1910 Vorstandsmitglied, 1910 \u2013 1913 Pr\u00e4sident)<\/li>\n<li>1899 \u2013 1905 Zentrum-Stadtrat in Ansbach<\/li>\n<li>1901 Gesetzentwurf zu j\u00fcdischen Richtern in Bayern (Festlegung einer Quote)<\/li>\n<li>seit 1907 krankheitsbedingt dienstunf\u00e4hig, ausgedehnte journalistische T\u00e4tigkeit<\/li>\n<li>Nach 1907 Begr\u00fcnder landwirtschaftlicher Fortbildungsschulen und -kurse, einer Lehrlings- und einer staatsb\u00fcrgerlichen Schule sowie zweier Erholungsheime<\/li>\n<li>1916 Sachverst\u00e4ndiger beim Beirat f\u00fcr das Ern\u00e4hrungswesen in Bayern<\/li>\n<li>1918 Gr\u00fcndungsmitglied der Bayerischen Volkspartei (BVP)<\/li>\n<li>1919 \u2013 1920 Mitglied der Deutschen Nationalversammlung, Abstimmung gegen den Entwurf der Weimarer Verfassung (aus Protest gegen deren zentralistische Tendenzen)<\/li>\n<li>1920 \u2013 1924 erneut Mitglied des Reichstags (BVP)<\/li>\n<li>1927 Niederlegung der Partei\u00e4mter aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden; R\u00fcckzug aus der Politik<\/li>\n<li>1929 \u2013 1932 Mitglied im vorl\u00e4ufigen Reichswirtschaftsrat (Vertreter der Handwerkergenossenschaft)<\/li>\n<li>1932 Austritt aus der BVP (wegen eigener Forderung nach Wiedererrichtung der Monarchie zur Abwehr der NSDAP in Bayern)<\/li>\n<li>1932 Publikation \u201eIm Kampf um die Wahrheit\u201c<\/li>\n<li>1933 Ausscheiden aus den genossenschaftlichen Unternehmungen; R\u00fcckzug aus dem \u00f6ffentlichen Leben nach W\u00fcrzburg<\/li>\n<li>\u2020 17. August 1938 in W\u00fcrzburg<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Ehrungen<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>1914 Ehrenb\u00fcrger der Stadt Wunsiedel<\/li>\n<li>1916 \u201eGeheimer Landes\u00f6konomierates\u201c (ein eigens f\u00fcr ihn geschaffener Titel)<\/li>\n<li>1930 Ehrenpr\u00e4sident des Bayerischen Christlichen Bauernvereins<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>\u201eGeorg Heim war sicher einer der popul\u00e4rsten, aber auch einer der umstrittensten bayerischen Politiker im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Fast 40 Jahre lang hat der \u201aBauerndoktor\u2018, wie er vor allem von seinen Anh\u00e4ngern genannt wurde, die bayerische Politik begleitet und mitbestimmt: die Prinzregentenzeit und den Ersten Weltkrieg, das Ende der Monarchie und die R\u00e4terepublik, die Weimarer Republik und das Scheitern der Demokratie. Doch er war nicht nur Realschullehrer und Abgeordneter, sondern auch Publizist, Vereins- und Parteiengr\u00fcnder, Agrarpolitiker, Genossenschaftler und Unternehmer. Als Agrarpolitiker sah er sich nicht als Lobbyist der Gro\u00dfgrundbesitzer \u2013 wie andere seiner Parteifreunde im Zentrum \u2013, sondern ihm lag vor allem der b\u00e4uerliche Mittelstand am Herzen. Sein genossenschaftliches Engagement sollte der Landbev\u00f6lkerung Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Er suchte L\u00f6sungen f\u00fcr die unbefriedigende Dienstbotenfrage, schuf Bildungs- und Sozialeinrichtungen f\u00fcr die Mitglieder seiner Genossenschaft und des christlichen Bauernvereins. Weit \u00fcber die Grenzen Bayerns hinaus war er schlie\u00dflich bekannt und geachtet. Dabei zog er nicht selten als \u201agraue Eminenz\u2018 im Hintergrund die F\u00e4den.\u201c<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p>\u201eBewundert und verehrt, gehasst und angefeindet wie kaum ein zweiter ist H[eim] nicht nur das Idol der bayerischen Bauern, sondern eine der popul\u00e4rsten und kraftvollsten Erscheinungen seiner Zeit gewesen.\u201c<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Als Mitbegr\u00fcnder des Bayerischen Christlichen Bauernvereins (1898) und dessen langj\u00e4hriger Anf\u00fchrer sowie als Zentrumspolitiker und Mitbegr\u00fcnder der Bayerischen Volkspartei (1918) hat Georg Heim in Bayern deutliche Spuren hinterlassen. Allerdings fehlt es bis heute an einer wissenschaftlich fundierten Gesamtdarstellung zu seinem Leben und Werk. Die einzige umfassende Biografie stammt von Hermann Renner aus dem Jahr 1960 (untertitelt mit \u201eLebensbild eines \u201aungekr\u00f6nten K\u00f6nigs\u2018\u201c), in Teilen basierend auf Renners Doktorarbeit aus dem Jahr 1957; die Publikation verzichtet auf einen wissenschaftlichen Apparat, was es schwierig bis teils unm\u00f6glich macht, Georg Heim zugewiesene \u00c4u\u00dferungen zu \u00fcberpr\u00fcfen. Der Untertitel verweist bereits darauf, dass es sich um eine \u00fcberaus wohlwollende Darstellung des Bauernf\u00fchrers handelt.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Alfred Wolfsteiner hat 2014 eine biografische Skizze vorgelegt, die ebenfalls nicht den Anspruch erhebt, die oben genannte L\u00fccke zu schlie\u00dfen, gleichwohl den Nachlass Georg Heims im Stadtarchiv Regensburg und weitere Quellenbest\u00e4nde sowie die zwischenzeitlich erschienene Literatur einbezieht. Mit den antisemitischen Auslassungen von Georg Heim als Parlamentarier hat sich Hannes Ludyga besch\u00e4ftigt, aus dessen Beitrag im \u201eHandbuch des Antisemitismus\u201c unten ausf\u00fchrlich zitiert wird. Die unter \u201eQuellen\u201c genannten Best\u00e4nde im Bundesarchiv umfassen biografische Sammlungen mit dem Schwerpunkt auf Georg Heims parlamentarische Zugeh\u00f6rigkeiten; zu den Themen \u201eAntisemitismus\u201c und \u201eWirken in der NS-Zeit\u201c liefern sie keine neuen Erkenntnisse.<\/p>\n<p><strong>Antisemitismus<\/strong><\/p>\n<p>Kritisch betrachtet wird in der (j\u00fcngeren) Forschung Georg Heims antisemitische Haltung um die Jahrhundertwende und zu Beginn der Weimarer Republik, die er nicht nur in Artikeln, sondern zeitweise auch im Landtag zum Ausdruck brachte. Hannes Ludyga gelangte zu der Einsch\u00e4tzung, dass er \u201eals Wortf\u00fchrer der b\u00e4uerlichen Zentrumsw\u00e4hler eine strikt antisemitische Linie mit kleinb\u00fcrgerlichem Charakter\u201c<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> verfolgte. Als Beispiel nennt Ludyga Georg Heims antisemitische Agitation hinsichtlich \u201ej\u00fcdischer\u201c Warenh\u00e4user:<\/p>\n<p>\u201eHeim war am Ende des 19. Jahrhunderts einer der vehementesten Bef\u00fcrworter einer Warenhaussteuer, wobei die Diskussionen \u00fcber ihre Einf\u00fchrung f\u00fcr ihn ein Mittel zur antisemitischen Agitation waren. Er beschwor die Bedrohung ganzer St\u00e4dte durch die Warenh\u00e4user von Oskar Tietz und Georg Wertheim. Er versuchte, mit seiner antisemitischen Hetze die Bev\u00f6lkerung zu gewinnen, da die Warenhaussteuer gro\u00dfe Popularit\u00e4t besa\u00df und Wirksamkeit in der \u00d6ffentlichkeit versprach. Durch seine weit angelegte Hetzkampagne leistete er einen Beitrag zur Entwicklung des Antisemitismus in ganz Deutschland. Er bem\u00fchte sich durch die Schaffung eines Feindbildes Warenhaus, ein Standesethos im Mittelstand zu entwickeln. Am Ende Stand die nationalsozialistische Mittelstandspolitik.\u201c<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Selbst, wenn man die Rolle Georg Heims als Wegbereiter einer \u201enationalsozialistischen Mittelstandspolitik\u201c in der von Hannes Ludyga gezogenen Kontinuit\u00e4t in Zweifel zieht: Georg Heim konstatierte auch im juristischen Bereich einen zu gro\u00dfen Einfluss von Juden, dem er gesetzlich entgegenzuwirken suchte. Mit seinem Antrag im November 1901 zur Beschr\u00e4nkung von Juden in der Justiz \u201eim Verh\u00e4ltnis der israelitischen Bev\u00f6lkerung zur Gesamtbev\u00f6lkerung\u201c etwa entfachte er eine antisemitisch ausgerichtete Debatte im bayerischen Landtag. Seit 1867\/68 war es Juden in Bayern erlaubt, Richter zu werden \u2013 einer der letzten Schritte auf dem Weg zur b\u00fcrgerlichen und politischen Gleichberechtigung von Juden in Bayern. Eben dieses Recht sollte nach dem von Georg Heim eingebrachten Gesetzesentwurf eingeschr\u00e4nkt werden. Dazu nochmals Hannes Ludyga:<\/p>\n<p>\u201eDie Wurzeln des Antrags, der den Wert der Gleichheit in Frage stellte, lagen auch in dem Topos einer so bezeichneten \u201aVerjudung\u2018 des Rechtswesens. Heims Utopie einer christlichen Gesellschaft erlaubte nicht, dass Juden in der Justiz f\u00fchrende Positionen einnahmen. Er sprach von der \u201aJudenfrage\u2018, die Ergebnisse der Judenemanzipation beabsichtigte er aufzuheben. \u201aDie christliche[n] Konfessionen\u2018 befanden sich nach seiner Auffassung wegen der \u201aGemeinschaftlichkeit der Rasse\u2018 und der \u201aHeimath\u2018 \u201azu einander auf einem gemeinschaftlichen Boden\u2018. Er ideologisierte und politisierte den Begriff der \u201aRasse\u2018, da er das Volk durch die \u201aRasse\u2018 bestimmt sah. Das Judentum betrachtete er als \u201aStaat im Staate\u2018. \u00dcber Juden, \u201adie konfessionslos geworden sind\u2018, urteilte er: \u201aDie sind nicht besser. Wenn sie einen Kanarienvogel 20 Jahre lang auf denselben Baum setzen, wo vorher ein Specht geh\u00e4mmert hat, wird er doch nie h\u00e4mmern.\u2018 Heim betrachtete Juden als rassische Fremdk\u00f6rper, behauptete wie zahlreiche Antisemiten, lediglich auf j\u00fcdische Provokationen zu reagieren, griff die Legende der \u201aj\u00fcdischen Pressemacht\u2018 auf und warnte vor der \u201aStunde der Abrechnung\u2018. Heim gelang es, seinem Antrag im Parlament eine Mehrheit zu verschaffen, wobei die bayerischen Reichsr\u00e4te diesen Antrag schlie\u00dflich ablehnten.\u201c<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>Der bayerische Justizminister verwies darauf, dass die gut zwei Prozent j\u00fcdischer Richter in Bayern gemessen an etwa 18 Prozent j\u00fcdischer Rechtsanw\u00e4lte in Bayern eine weitaus geringere Zahl darstellten. Au\u00dferdem w\u00fcrden Juden in l\u00e4ndlichen Regionen ohnehin nicht zu Richtern ernannt \u2026<\/p>\n<p>Wiederholt hatte sich Georg Heim mit j\u00fcdischen Rechtsanw\u00e4lten angelegt, wie Alfred Wolfsteiner in seiner Darstellung hervorhebt.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Auch den bayerischen Ministerpr\u00e4sidenten Kurt Eisner habe Georg Heim \u201emehrfach mit antisemitischen Untert\u00f6nen\u201c attackiert. Die Bayerische Volkspartei, f\u00fcr die Georg Heim 1920 \u2013 1924 im Reichstag agierte, warb 1920 vor den Wahlen um Stimmen derjenigen, die nicht allein \u201evom Berliner Judentum regiert werden\u201c wollten.<\/p>\n<p>Unterschiedliche Darstellungen und Deutungen gibt es zu Georg Heims Rolle im Rahmen des sogenannten \u201eKapp-Putschs\u201c. Unbestritten war Georg Heim einer der einflussreichsten Politiker in Bayern in den M\u00e4rztagen 1920. Alfred Wolfsteiner mutma\u00dft, dass es Georg Heims antisemitische \u00c4u\u00dferungen gewesen sein k\u00f6nnten, die ihn in rechten Kreisen als geeigneten Kandidaten f\u00fcr den \u201eMarsch auf Berlin\u201c werden lie\u00dfen. Georg Heim stand offensichtlich in Kontakt zu den Putschisten, nahm aber keine aktive Rolle ein, wie Hans Hinterberger darlegt:<\/p>\n<p>\u201eHeim erkl\u00e4rte sich in solchen Gespr\u00e4chen lediglich bereit, <u>nach<\/u> einem gelungenen Putsch inklusive politischem Rechtsruck, an dem er nicht mit plane und den er aus Prinzip nicht gut hei\u00dfe, die Regierung in Bayern zu \u00fcbernehmen. Der Bauernf\u00fchrer h\u00e4tte also die vollendete Tatsache einer Putschregierung in Berlin anerkannt, w\u00e4hrend er aktive Unterst\u00fctzung nicht leistete. [\u2026] Von einer Unterst\u00fctzung einer kommenden rechtsgerichteten Reichsregierung erhoffte er sich im Gegenzug f\u00f6deralistische Geschenke. Eine Regierung Heims in Bayern war allerdings f\u00fcr die Putschisten, die ja vor allem reichspolitische Ziele verfolgten, bestenfalls ein Nebengedanke, keinesfalls aber ein zentrales Anliegen. In einer Besprechung der bayerischen Putschisten nach dem Besuch des Hauptmanns Berthold am 21. Februar bei Heim wurde die Person des Bauerndoktors nicht einmal mehr erw\u00e4hnt. Wirklich ernstzunehmende Planungen zu einem \u201aHeim-Putsch\u2018, der auf breiter Basis gestanden w\u00e4re, gab es also nicht.\u201c<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a><\/p>\n<p>Hartn\u00e4ckig h\u00e4lt sich in der Literatur die These, Georg Heim h\u00e4tte 1920 die Regierung in Bayern \u00fcbernehmen k\u00f6nnen, wenn er es nur gewollt h\u00e4tte. Es gibt unterschiedliche Darstellungen zur Besetzung einer Delegation der Putschisten, die ihm die Macht (in Bayern) angetragen haben sollen. Auch wird immer wieder behauptet, der \u201eBauerndoktor\u201c h\u00e4tte nur \u201eJa!\u201c sagen m\u00fcssen zum Amt des (gew\u00e4hlten) Ministerpr\u00e4sidenten. Dem gegen\u00fcber stehen Zweifel im Raum, \u201edass sein Name im h\u00f6chsten Ma\u00dfe polarisierte und somit f\u00fcr die Gr\u00fcndung einer neuen Regierungskoalition nur bedingt geeignet war\u201c.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> Georg Heim selbst schlug schlie\u00dflich Gustav von Kahr als Ministerpr\u00e4sidenten vor, der auch gew\u00e4hlt wurde.<\/p>\n<p>Alfred Wolfsteiner weist darauf hin, dass Georg Heim \u2013 Wolfsteiners Ansicht nach \u2013 in einer Festschrift aus dem Jahr 1925 \u201efr\u00fchere antisemitische \u00c4u\u00dferungen relativierte\u201c:<\/p>\n<p>\u201eAuch antisemitische Wellen gingen jene Jahre durch die Landwirtschaft, besonders in jenen Teilen Deutschlands, wo kleinere und mittlere b\u00e4uerliche Betriebe von Juden als Geld- und Viehleiher abh\u00e4ngig waren [\u2026]; dadurch kam der kleine und mittlere Bauer vollst\u00e4ndig in Abh\u00e4ngigkeit[\u2026] Ich hatte anfangs den Antisemitismus auch mehr oder minder mitgemacht, bin aber von diesem Wort-Antisemitismus sehr bald abgekommen [\u2026] Die antisemitischen Apostel hatten es vers\u00e4umt, ihren Volksgenossen au\u00dfer den Fehlern auch die Tugenden der j\u00fcdischen Rasse vor Augen zu f\u00fchren: N\u00fcchternheit, Flei\u00df, Familiensinn. Der deutsche Michel \u00fcberschwemmte sich mit Alkohol, w\u00e4hrend der n\u00fcchterne Jude einen Kaffee trank. Die Bewegung krankte aber auch daran, dass der r\u00fccksichtslose und skrupellose Wettbewerb im Erwerbsleben und die dabei zu Tage tretenden \u00fcblen Praktiken von mindestens eben soviel Christen wie Juden ge\u00fcbt wurden.\u201c<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a><\/p>\n<p><strong>Wirken in der NS-Zeit<\/strong><\/p>\n<p>Es finden sich in der Literatur keine Hinweise auf eine N\u00e4he Georg Heims zum Nationalsozialismus. Ganz im Gegenteil wird er als eine der wenigen Pers\u00f6nlichkeiten aus dem b\u00fcrgerlichen Lager bezeichnet, die \u201eder Machtergreifung Hitlers nicht tatenlos entgegensehen wollten\u201c.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> Fr\u00fch habe er die aufkommenden Erfolge der Nationalsozialisten durchschaut.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> F\u00fcr den \u201eBauernf\u00fchrer\u201c war der Nationalsozialismus nicht die Antwort auf die Krisen der Weimarer Republik. In einer Ansprache am 18. September 1932 in Tuntenhausen habe er sich laut Hermann Renner mit folgenden Worten an die Bauern gewandt:<\/p>\n<p>\u201eSoviel ist mir sicher, dass eine Diktatur ein Verh\u00e4ngnis w\u00e4re, dass ohne eine Mitregierung des Volkes eine L\u00f6sung f\u00fcr die Dauer und eine gute L\u00f6sung nicht gefunden werden kann. Wer mit Versprechungen arbeitet, skrupellos arbeitet, der ist immer ein schlechter Politiker, ein Neuling, ein Anf\u00e4nger, denn einmal muss sich zeigen, dass das Versprochene nicht gehalten werden kann. [\u2026] Da m\u00f6gen sie herkommen mit Hakenkreuzen und was sie nur wollen, sie werden uns nicht umrennen. Unsere Fahne ist wei\u00df-blau und wer auch danach greift, den mag der Teufel holen.\u201c<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a><\/p>\n<p>Gegen den \u201eim extremsten Sinne\u201c<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a> zentralistischen Nationalsozialismus brachte Georg Heim die R\u00fcckkehr zur Monarchie in Bayern ins Gespr\u00e4ch (in Form einer konstitutionellen Monarchie orientiert am Beispiel Gro\u00dfbritanniens); die Bayerische Volkspartei, in der Regierungsverantwortung, distanzierte sich umgehend von diesen Vorschl\u00e4gen.<\/p>\n<p>Mit der Macht\u00fcbernahme der Nationalsozialisten sah Georg Heim sein Lebenswerk in Gefahr \u2013 und kurze Zeit sp\u00e4ter untergehen. Dem Prinzip der demokratischen Selbstverwaltung in den Genossenschaften stand das F\u00fchrerprinzip entgegen. Er sah sich im Sommer 1933 gezwungen, sowohl das Amt des Vorstandvorsitzenden der Landwirtschaftlichen Zentralgenossenschaft des Bayerischen Bauernvereins niederzulegen als auch das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden der Genossenschaftlichen Warenzentrale des Bayerischen Bauernvereins.<\/p>\n<p>Seit Sommer 1933 lebte Georg Heim in W\u00fcrzburg; sein Anwesen in Die\u00dfen am Ammersee musste er verkaufen; aus dem Erl\u00f6s konnte er sich in W\u00fcrzburg ein kleines Haus errichten. Er lebte weitgehend zur\u00fcckgezogen; seine Post und Telefonate sollen \u00fcberwacht worden sein. Seine 1914 erhaltene Ehrenb\u00fcrgerw\u00fcrde von Wunsiedel musste er 1935 \u201eaus politischen Gr\u00fcnden\u201c zur\u00fcckgeben. Am 17. August 1938 starb Georg Heim in W\u00fcrzburg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>BArch, B 564\/331<\/li>\n<li>BArch, B 564\/596<\/li>\n<li>BArch, R 1507\/2012<\/li>\n<li>BArch, R 1507\/2018<\/li>\n<li>SSAA, ZAS 01_4331<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Bergmann, Hannsj\u00f6rg: Der Bayerische Bauernbund und der Bayerische Christliche Bauernverein 1919 \u2013 1928. M\u00fcnchen 1986.<\/li>\n<li>Hinterberger, Hans: Unpolitische Politiker? Die bayerischen \u201eBeamtenministerpr\u00e4sidenten\u201c 1920 \u2013 1924 und ihre Mitverantwortung am Hitlerputsch. Regensburg 2016.<\/li>\n<li>Lenk, Leonhard: Georg Heim. In: Pfeiffer, Gerhard (Hrsg.): Fr\u00e4nkische Lebensbilder, Band 3, W\u00fcrzburg 1969, S. 347 \u2013 382.<\/li>\n<li>Ludyga, Hannes: Georg Heim. In: Benz, Wolfgang (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Bd. 2\/1 Personen A \u2013 K, Berlin 2009, S. 346 f.<\/li>\n<li>Ludyga, Hannes: Die Rechtsstellung der Juden im K\u00f6nigreich Bayern. In: Holzner, Thomas\/Ders. (Hrsg.): Entwicklungstendenzen des Staatskirchen- und Religionsverfassungsrechts. Paderborn 2013, S. 193 \u2013 206.<\/li>\n<li>Pollnick, Carsten: Aschaffenburger Stra\u00dfennamen. Aschaffenburg 1990.<\/li>\n<li>Renner, Hermann: Georg Heim, der Bauerndoktor. Lebensbild eines \u201eungekr\u00f6nten K\u00f6nigs\u201c. M\u00fcnchen 1960.<\/li>\n<li>Renner, Hermann: Heim, Georg. In: Neue Deutsche Biographie 8 (1969), S. 267 f.<\/li>\n<li>Schl\u00f6gl, Alois: Dr. Georg Heim. Bauernf\u00fchrer und Politiker. M\u00fcnchen. In: Aschaffenburger Jahrbuch 3 (1956), S. 416 \u2013 418.<\/li>\n<li>Wolfsteiner, Alfred: Georg Heim. Bauerngeneral und Genossenschaftler. Regensburg 2014.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Wolfsteiner, Alfred: Georg Heim. Bauerngeneral und Genossenschaftler. Regensburg 2014, S. 7.<\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Renner, Hermann: Heim, Georg. In: Neue Deutsche Biographie 8 (1969), S. 267.<\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Siehe dazu auch Hinterberger, Hans: Unpolitische Politiker?, S. 13.<\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Ludyga, Hannes: Georg Heim, Handbuch des Antisemitismus, S. 346.<\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Ebenda.<\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Ludyga, Hannes: Georg Heim, Handbuch des Antisemitismus, S. 347.<\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Wolfsteiner, Alfred: Georg Heim, Kapitel \u201eHeim und der Antisemitismus\u201c, S. 116 f.<\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Hinterberger, Hans, S. 52 f. Hervorhebung im Original.<\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Hinterberger, Hans, S. 55.<\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Festschrift der Zentralgenossenschaft 1925, mit Auslassungen des Autors zitiert nach Wolfsteiner, S. 6 (ohne pr\u00e4zise Quellenangabe).<\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Wolfsteiner, S. 128.<\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Wolfsteiner, S. 125.<\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Zitiert nach Renner, Georg Heim, der Bauerndoktor. Lebensbild eines \u201eungekr\u00f6nten K\u00f6nigs\u201c, S. 241 (ohne pr\u00e4zise Quellenangabe).<\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> So Georg Heim in einem Interview f\u00fcr die \u201eK\u00f6lnische Zeitung\u201c vom 13.07.1932, zitiert nach Renner, Georg Heim, der Bauerndoktor. Lebensbild eines \u201eungekr\u00f6nten K\u00f6nigs\u201c, S. 242.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heimstra\u00dfe (Schweinheim), benannt 1939 nach Georg Heim (1865 \u2013 1938) \u201eBauerndoktor\u201c; Lehrer und Politiker; Pr\u00e4sident der Bayerischen Landesbauernkammer (Umwidmung im Jahr 2024) * 24. 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