{"id":4361,"date":"2022-03-28T08:05:27","date_gmt":"2022-03-28T06:05:27","guid":{"rendered":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/?p=4361"},"modified":"2022-03-29T09:24:17","modified_gmt":"2022-03-29T07:24:17","slug":"bodendenkmaeler-fischerviertel-kirchen-kloester-und-der-park-schoental","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/bodendenkmaeler-fischerviertel-kirchen-kloester-und-der-park-schoental\/","title":{"rendered":"Bodendenkm\u00e4ler &#8211; Fischerviertel, Kirchen, Kl\u00f6ster und der Park Sch\u00f6ntal"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fischerviertel<\/strong><\/p>\n<p>Die sog. Fischervorstadt bzw. das Fischerviertel befindet sich direkt s\u00fcdlich der Oberstadt am Ufer des Mains auf einer Flussterrasse. Im Umfeld der Fischergasse zeigt die Parzellenstruktur der Neuzeit ein vergleichsweise regelhaftes Konzept, weswegen F. L. Weber schon in den 1930er Jahren die These vertrat, dass sich hier ein fr\u00e4nkisches Kastell befunden h\u00e4tte. Ganz abgesehen von der Ausklammerung der topographischen Situation und den methodischen Schwierigkeiten bei dem Nachweis derart langer Grundrisskontinuit\u00e4ten, ist eine solche Siedlungsform nach schriftlichen und arch\u00e4ologischen Quellen auch in anderen Orten abzulehnen. Entsprechend haben fast alle nachfolgenden Autoren mit Karl Dinklage eine solche Deutung verworfen. Roman Fischer hingegen greift die alten \u00dcberlegungen erneut auf und spricht sich f\u00fcr eine planm\u00e4\u00dfige Anlage der Fischersiedlung durch die Franken aus. Er sieht das Fischerviertel neben Burg und Stiftsberg als dritten Wachstumskern Aschaffenburgs bereits in karolingischer Zeit an. Auch der r\u00e4umliche Zusammenhang mit der nicht durch Befunde nachgewiesenen fr\u00fchmittelalterlichen Mainbr\u00fccke kann diese Annahme nicht st\u00fctzen. Letztlich muss die Entstehungszeit dieses Stadtareals aufgrund des Fehlens arch\u00e4ologischer Beobachtungen und der Tatsache, dass Schriftquellen erst f\u00fcr das sp\u00e4te Mittelalter existieren, spekulativ bleiben. Die fr\u00fcheste Erw\u00e4hnung der Fischergasse stammt aus dem Nekrolog des Stiftes und ist zwischen 1268 und 1287 einzuordnen. Erst in der 2. H\u00e4lfte des 14. Jh. wird das Fischerviertel von einer gro\u00dfz\u00fcgig geplanten Mauer umzogen, die auch unbebaute Fl\u00e4chen einbezog. Innerhalb dieses Areals sind arch\u00e4ologische Befunde des sp\u00e4ten Mittelalters und der fr\u00fchen Neuzeit vorhanden.<\/p>\n<p><strong>Pfarrkirche St. Agatha<\/strong><\/p>\n<p>Die erste Erw\u00e4hnung der Pfarrkirche St. Agatha aus dem Jahre 1184 gibt zugleich den \u00e4ltesten schriftlichen Hinweis auf die Besiedlung der Unterstadt. In einer Bulle vom 21. Dezember best\u00e4tigt Papst Lucius III. dem Stift in Aschaffenburg seine Rechte und Besitzungen. In diesem Zusammenhang wird auch die Kirche St. Agatha als Parochialkirche \u201eextra muros\u201c genannt. Sie befindet sich ganz in der N\u00e4he des Schlosses Johannisburg am nordwestlichen Rand der Unterstadt. Der bestehende Kirchenbau stammt in gro\u00dfen Teilen noch aus dem 12. Jh. Die Seitenschiffe wurden im 14. Jh., der Polygonchor im 15. Jh. angef\u00fcgt. Das tats\u00e4chliche Alter der Kirche und des sie umgebenden mittelalterlichen Friedhofes w\u00e4re nur durch arch\u00e4ologische Ausgrabungen zu kl\u00e4ren. Roman Fischer spricht sich f\u00fcr eine Gr\u00fcndung durch Christian I. von Buch, Erzbischof von Mainz (reg. 1165\u20131183) aus. Er k\u00f6nnte mindestens eine Reliquie der hl. Agatha aus Griechenland, wo er \u201ereiche Reliquiensch\u00e4tze\u201c erwarb, oder von einer anderen Reise mitgebracht haben. Als staufischer Reichsbischof, der sich im Dienst Kaiser Friedrich I. h\u00e4ufig in Italien aufhielt, w\u00e4re er der rechte Mann gewesen, bei seinen Aufenthalten in Aschaffenburg deutliche Zeichen zu setzen. Zudem blieb er dem Stift Aschaffenburg stets eng verbunden, wie seine Urkunden zeigen. Kurt B\u00f6hner vermutet hingegen, dass die Kirche mit einer fr\u00e4nkischen Talsiedlung verbunden war und somit ein deutlich h\u00f6heres Alter besitzt. Entsprechend sind in der Kirche und in deren Umfeld Befunde des Mittelalters und der fr\u00fchen Neuzeit zu erwarten. Erst 1994 wurde der Kopf einer mittelalterlichen Steinskulptur bekannt, die kurz nach 1945 bei Enttr\u00fcmmerungsarbeiten im vor der Kirche liegenden Schutt gefunden wurde. Das St\u00fcck ist heute in der Fassade des Wohnhauses Neben der Gro\u00dfen Metzgergasse 6 vermauert (Vgl. Baudenkm\u00e4ler, <a href=\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/treibgasse-pfarrkirche-st-agatha\/\">Treibgasse 32)<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Sandkirche<\/strong><\/p>\n<p>Die Sandkirche im \u00e4u\u00dfersten Osten der Unterstadt wurde als barocke Saalkirche 1756 und 1757 durch Adel und B\u00fcrgerschaft gemeinsam errichtet. Als Votivkirche umschlie\u00dft ihre aus dem Rokoko stammende Ausstattung ein \u00e4lteres Gnadenbild. Gegr\u00fcndet wurde sie anstelle der Kapelle \u201eZur wei\u00dfen Lilie\u201c, die 1517 an der sp\u00e4tmittelalterlichen Stadtbefestigung nahe dem Sandtor errichtet worden war. Im Boden unterhalb des heutigen Baus und in der unmittelbaren Nachbarschaft sind Teile des Vorg\u00e4ngerbaus sowie der Stadtbefestigung und profaner Bauten aus dem Mittelalter vorhanden (Vgl. Baudenkm\u00e4ler, <a href=\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/betgasse-wallfahrtskirche-zur-weissen-lilie-sandkirche\/\">Betgasse 1<\/a>).<\/p>\n<p><strong>Park Sch\u00f6ntal<\/strong><\/p>\n<p>Im Park Sch\u00f6ntal im Osten der Altstadt befindet sich die Ruine der Kirche zum Heiligen Grabe. Die Kirche wurde 1543\u201344 in sp\u00e4tgotischem Stil errichtet und war eine Stiftung des Mainzer Erzbischofs Albrecht von Brandenburg. Sie geh\u00f6rte zu einer Niederlassung der Beginen vor dem Sandtor im Bereich des noch im 15. Jh. eingerichteten Tiergartens. Nach dem Verfall der Kirche wurde sie bei der Anlage eines englischen Gartens um 1780 als malerische Ruine stehengelassen und durch einen Wassergraben in eine Insellage gebracht. Trotz landschaftlicher Ver\u00e4nderungen sind untert\u00e4gig arch\u00e4ologische Befunde der Kirche und der Konventbauten erhalten, wie Grabungen aus dem Jahre 1951 und j\u00fcngere Beobachtungen von 2004 erbracht haben. In der Ruine der Heiliggrabkirche wurden 1951 durch Martin Klewitz vom Kunstgeschichtlichen Institut der Technischen Hochschule Darmstadt, der bereits zuvor in der Aschaffenburger Stiftskirche Ausgrabungen durchgef\u00fchrt hatte, im Zusammenhang mit Aufr\u00e4um- und Sicherungsma\u00dfnahmen arch\u00e4ologische Grabungen durchgef\u00fchrt. Diese wurden nie ad\u00e4quat publiziert, die wesentlichen Ergebnisse jedoch vor wenigen Jahren von Ludwig A. Mayer zusammengefasst. Bis um 1930 wurde ein Keller genutzt, der sich im vorderen Teil der Kirchenruine befand. Er war bereits 1818 bekannt und sp\u00e4ter mit Bauschutt verf\u00fcllt worden. Der Keller wurde \u00fcber eine Treppe von au\u00dferhalb der Kirchenruine erschlossen und geh\u00f6rt auf jeden Fall in die Zeit der profanen Nutzung. \u00dcberraschenderweise erwiesen die Grabungen, dass dieser kleine Raum in einen gr\u00f6\u00dferen Keller mit deutlich massiveren Bruchsteinmauern gebaut war. Vermutlich handelt es sich um die Unterkellerung eines Torturms, der parallel zum Stadtgraben an dieser Stelle bis 1538\/39 bestanden hatte. Dieser Turm wurde vor Errichtung der Kirche abgebrochen und verf\u00fcllt. Die Westwand der Kirche nimmt noch Bezug auf die westliche Kellermauer.<\/p>\n<p>Klewitz lie\u00df durch die Mittelachse der Kirche einen 2 m breiten Suchgraben ziehen. An zentraler Stelle wurde darin ein Grab angetroffen, in dem als Beigabe ein Rosenkranz gefunden wurde, an dem offenbar eine Riechkapsel bzw. ein Amulett befestigt war. Da der Rosenkranz, der sicher aus dem pers\u00f6nlichen Besitz des Bestatteten stammte, heute verloren ist, kann das Grab nicht genau datiert werden. Eine anthropologische Untersuchung des Skelettes weist dieses einem 20- bis 25-j\u00e4hrigem Mann zu. Er wurde offensichtlich als Person von Rang in der Mittelachse der Kirche bestattet. Eine weitere Kirchenbestattung kann heute nicht mehr exakt lokalisiert werden und auch an der Nordwand in N\u00e4he des Chores wurde eine Bestattung angetroffen. Zumindest wurde durch die Grabfunde die erfolgte Weihe der Kirche bewiesen, die bis dahin umstritten war. Die Gr\u00e4ber von Matthias Gr\u00fcnewald und Angeh\u00f6rigen seiner Familie, die sich nach einer \u00e4lteren Theorie hier befunden haben sollen, wurden hingegen nicht entdeckt. Im Jahr 2004 wurde auf der Sch\u00f6ntalinsel ein schmaler Graben f\u00fcr einen Kabelkanal ausgehoben und durch die Museen der Stadt Aschaffenburg arch\u00e4ologisch begleitet. Dabei wurde an verschiedenen Stellen Mauerwerk dokumentiert, das unversehrt im Boden verblieb. In der N\u00e4he der Heiliggrabkirche wurden drei Mauerz\u00fcge beobachtet, die sich nicht n\u00e4her datieren lie\u00dfen. Dennoch k\u00f6nnen sie einen ersten Hinweis auf eine Bebauung des Areals im Zusammenhang mit dem Beginenkloster geben. Unmittelbar an der Kirche war zu erkennen, dass das Kirchenfundament einen in anderer Richtung fluchtenden Mauerzug \u00fcberschnitt. Offenbar befand sich also bereits vor dem Kirchenbau ein Steingeb\u00e4ude an dieser Stelle (Vgl. Baudenkm\u00e4ler, <a href=\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/hofgartenstrasse\/\">Hofgartenstra\u00dfe 1\/1 a\/3<\/a>).<\/p>\n<p><strong>Kapuzinerkloster<\/strong><\/p>\n<p>Das Kapuzinerkloster im Norden des Schlosses befindet sich in der sog. Dingstall-Vorstadt, einem Gebiet, das wohl erst in der Mitte des 15. Jh. in die Stadtbefestigung einbezogen wurde. Nicht umsonst siedelte sich der moderne Reformorden 1620 hier in der N\u00e4he zum Schloss an. Die Kapuziner waren auf Gehei\u00df des F\u00fcrsten, des Erzbischofs Johann Schweikard, als St\u00fctze des gegenreformatorischen und absoluten F\u00fcrstenstaates geholt worden. Daneben spielte offensichtlich auch das hier wohl noch in reicherem Ma\u00dfe verf\u00fcgbare Bauland innerhalb der Umwehrung eine Rolle. Die heute hier stehende Kirche ist ein Neubau von 1908, der nach den Zerst\u00f6rungen des Zweiten Weltkrieges wieder aufgebaut wurde. Der 1626\/27 errichtete Vorg\u00e4ngerbau war bei einem Brand im Jahre 1813 weitgehend zerst\u00f6rt worden. Als arch\u00e4ologische Befunde sind \u00dcberreste des Vorg\u00e4ngerbaus und Befunde einer profanen mittelalterlichen Vorg\u00e4ngerbebauung, die au\u00dferhalb der Stadtmauern noch bis an das Ende des 12. Jh. zur\u00fcckreichen k\u00f6nnte, im Boden vorhanden (Vgl. Baudenkm\u00e4ler, <a href=\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/kapuzinerplatz-kapuzinerkloster-und-kirche-st-elisabeth\/\">Kapuzinerplatz 8<\/a>).<\/p>\n<p><strong>Jesuitenkirche<\/strong><\/p>\n<p>Kurf\u00fcrst Johann Schweikard von Kronberg, der dem Jesuitenorden sehr gewogen war, gr\u00fcndete 1612 die erste Niederlassung in Aschaffenburg. Der Grundstein f\u00fcr die neue Kirche, die sich folgerichtig nahe beim Schloss befand, wurde im Jahre 1619 gelegt. 1621 wurde sie zu Ehren der Heiligsten Dreifaltigkeit geweiht. S\u00fcd\u00f6stlich schlie\u00dfen sich die um einen Hof gruppierten drei Fl\u00fcgel der Kollegiengeb\u00e4ude an. Ihre Baugeschichte beginnt bereits mit der Auff\u00fchrung eines Schulbaus im Jahre 1620. 1975 fanden in der w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges schwer besch\u00e4digten Kirche umfassende Renovierungsarbeiten statt. Vor dem ehem. Hochalter wurde bei Erdarbeiten ein rechteckiger Kasten aus einer Zinn-Blei-Legierung in einer mit Ziegeln ausgemauerten kleinen \u201eGruft\u201c entdeckt. Auf dem verl\u00f6teten Kasten befanden sich eine Schriftplatte und ein goldener \u201eGnadenpfennig\u201c des Kurf\u00fcrsten Johann Schweikard von Kronberg. Die Umh\u00fcllung dieses Medaillons wurde bei der Auffindung zerst\u00f6rt. Auch der Kasten wurde durch die Bauarbeiter vor Ort unsachgem\u00e4\u00df ge\u00f6ffnet, soll jedoch nur eine schwammige Masse enthalten haben. Durch die Inschriftenplatte war der Fund sp\u00e4ter als Intestinenschrein des 1802 verstorbenen Kurf\u00fcrsten Friedrich Carl Joseph von Erthal bestimmbar. Nach der schriftlichen \u00dcberlieferung waren darin Zunge, Hirn und Eingeweide beigesetzt. Im Schutt wurden noch Textilreste mit Reliquienapplikationen, neue Sch\u00e4delreliquiare, Fragmente weiterer Reliquiare, Golddraht, Perlengeh\u00e4nge und Textilien aufgefunden. M\u00f6glicherweise wurden auch die Intestina des Stifters Kurf\u00fcrst Johann Schweikard an dieser Stelle nach dessen Tode 1626 bestattet. Jedenfalls soll sich der Schrein Erthals an der gleichen Stelle wie der seines Vorg\u00e4ngers befunden haben. Der Fund macht die lange und intensive Verbindung zwischen der Herrschaft und dem Jesuitenorden deutlich. Aufschl\u00fcsse zur Vorg\u00e4ngerbebauung des fr\u00fchneuzeitlichen Kirchenbaus und der angrenzenden Kollegiengeb\u00e4ude k\u00f6nnen nur systematische arch\u00e4ologische Untersuchungen geben. (Vgl. Baudenkm\u00e4ler, <a href=\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/pfaffengasse-ehemalige-jesuitenkirche-hl-dreifaltigkeit\/\">Pfaffengasse 26<\/a>, <a href=\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/pfaffengasse\/\">Pfaffengasse 22\/24<\/a>).<\/p>\n<p><strong>Hanauer Stra\u00dfe\/Kolpingstra\u00dfe<\/strong><\/p>\n<p>Bei Kabelverlegungsarbeiten an der Kreuzung Hanauer Stra\u00dfe\/Kolpingstra\u00dfe stie\u00dfen im August 1959 zwei Bauarbeiter in 2 m Tiefe auf einen menschlichen Sch\u00e4del, den sie bargen und daraufhin die Polizei verst\u00e4ndigten. Bei der dann ohne arch\u00e4ologische Beteiligung vorgenommenen Freilegung wurde ein Skelett festgestellt, das in gekr\u00fcmmter Haltung auf der linken Seite lag. Zu Umfang und Vollst\u00e4ndigkeit der geborgenen Skelettreste liegen keine Angaben vor. Der unver\u00f6ffentlichte kriminalpolizeiliche Bericht vom 25. August 1959 erw\u00e4hnt keine weiteren Funde aus Keramik oder Stein, was aber auf die Bergung durch Laien zur\u00fcckzuf\u00fchren sein k\u00f6nnte. Die linksseitige Lage der Hockerbestattung und die Fundtiefe von 2 m unter der Oberfl\u00e4che lassen eine neolithische, vielleicht alt- oder auch endneolithische Zeitstellung der Bestattung vermuten. Bis heute handelt es sich bei diesem Befund um den einzigen Hinweis auf einen Bestattungsplatz vorgeschichtlicher Zeitstellung, vermutlich des Neolithikums am Ort.<\/p>\n<p>Quelle:<\/p>\n<p>Ina Gutzeit\/Hauke Kenzler: Kreisfreie Stadt Aschaffenburg. Ensembles, Baudenkm\u00e4ler, Bodendenkm\u00e4ler (Denkm\u00e4ler in Bayern. VI. Unterfranken, 71), M\u00fcnchen 2015, S. 235-237.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fischerviertel Die sog. Fischervorstadt bzw. das Fischerviertel befindet sich direkt s\u00fcdlich der Oberstadt am Ufer des Mains auf einer Flussterrasse. 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