{"id":3923,"date":"2022-03-28T13:30:34","date_gmt":"2022-03-28T11:30:34","guid":{"rendered":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/?p=3923"},"modified":"2022-03-28T16:11:32","modified_gmt":"2022-03-28T14:11:32","slug":"gruenewaldstrasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gruenewaldstrasse\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe"},"content":{"rendered":"<p>Die Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe ist eine Allee mit Villen aus der Zeit um 1900, die 1899 vom \u00f6stlichen Ende des Parks Sch\u00f6ntal von der Hofgartenstra\u00dfe aus abgehend angelegt wurde. Auf dem Urkataster von 1845 ist der Stra\u00dfenzug als \u201eViehtrieb\u201c bezeichnet und noch nicht in der heutigen Form begradigt und bebaut. Auch auf dem Stadtplan von 1885 ist die Stra\u00dfe weder begradigt noch bebaut dargestellt und wird weiterhin als \u201eViehmarkt\u201c bezeichnet. Rechts und links des von B\u00e4umen ges\u00e4umten Weges befanden sich Wiesen und Felder. Die um 1900 zu einer vornehmen Wohnstra\u00dfe ausgebaute Allee tr\u00e4gt ihren Namen zu Ehren des hochbedeutenden deutschen Malers der Sp\u00e4tgotik, Matthias Gr\u00fcnewald, dessen Leben eng mit der Stadt Aschaffenburg verbunden ist. Er lebte und arbeitete 1485 bis 1490 in und f\u00fcr Aschaffenburg. Ab 1501 bis 1526 wirkte er dann in Seligenstadt und war als Kurmainzer Hofmaler in Mainz und Halle\/Saale unterwegs. W\u00e4hrend dieser Zeit war er aber weiterhin f\u00fcr Aschaffenburg t\u00e4tig, so zwischen 1517 und 1519, als er den Maria-Schnee-Altar f\u00fcr die Stiftskirche St. Peter und Alexander schuf. Gr\u00fcnewald wird au\u00dferdem im Zusammenhang mit dem gotischen Vorg\u00e4ngerbau des Aschaffenburger Schlosses genannt.<\/p>\n<p><strong>Ensemble Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe<\/strong><\/p>\n<p>Das Ensemble Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe ist eine Allee, die vornehmlich mit villenartigen Wohnh\u00e4usern in der Zeit um 1900 bebaut wurde. Historistische Bauten sowie solche in Formen des Jugendstils bestimmen das Bild einer typischen vornehmen Wohnstra\u00dfe des sp\u00e4ten 19. bzw. fr\u00fchen 20. Jh. Mit den an der \u00f6stlichen Stra\u00dfenseite errichteten Bauten, einer Turnhalle von 1904 und dem stattlichen Schulgeb\u00e4ude des Dalberg-Gymnasiums von 1906, sind in das Ensemble auch monumentalere \u00f6ffentliche Bauten integriert. Am Ende der Stra\u00dfe, bevor die Bahnlinie nach Miltenberg eine Z\u00e4sur im Stadtgef\u00fcge schafft, findet das Ensemble in den Anwesen Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe 20 und Lindenallee 26 H\u00f6hepunkte. Diese beiden, von Anton Gentil errichteten Bauten sind hervorragende Beispiele historisierender Architektur der 20er Jahre des 20. Jh., die vor allem in ihren skulpturalen Details deutlich ihre sp\u00e4te Entstehung und Eigenwilligkeit zeigen.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe 1<\/strong><\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 1906 entwarf der Bauunternehmer Adam Schneider den Neubau eines Wohnhauses als Spekulationsobjekt in st\u00e4dtebaulich wirkungsvoller Lage an der Ecke Hofgarten-\/Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Geb\u00e4ude durch einen Bombenvolltreffer schwer besch\u00e4digt, wodurch der mittlere Geb\u00e4udeteil bis zum Keller einst\u00fcrzte. Nach 1951 wurde das Mietshaus in reduzierten Formen wieder aufgebaut. Der dreigeschossige Walmdachbau wurde im neubarocken Stil entworfen. Dies zeigt sich an dem erhaltenen Erker an der Westfassade, dessen Br\u00fcstungsfelder mit barockisierenden Kartuschen verziert sind. \u00dcber dem Erker befindet sich ein halbrunder Giebel. Die genuteten Ecklisenen an den Geb\u00e4udekanten unterstreichen den neubarocken Charakter des Mietshauses. Urspr\u00fcnglich war der Geb\u00e4udemittelteil durch einen Mittelrisalit betont. Dieser dreiachsige Risalit wurde jedoch beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg nicht rekonstruiert. Heute zeigt sich dieser Teil der Fassade in vereinfachter Form ohne Dekor. Die zur Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe orientierte Fassade ist in ihrer urspr\u00fcnglichen Form erhalten. Zu dem Geb\u00e4ude geh\u00f6rte eine Einfriedung aus einem gemauerten Sockel und Pfosten mit h\u00f6lzernen Zaunfeldern. Heute fehlen diese Einfriedung und der Vorgartenbereich, wodurch das urspr\u00fcngliche Erscheinungsbild des Geb\u00e4udes etwas beeintr\u00e4chtigt ist.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe 7<\/strong><\/p>\n<p>Der Bauunternehmer Caspar Schmelzer erbaute 1902 an der Stelle eines wohl seit der Mitte des 19. Jh. bestehenden Kleinbauernanwesens eine Villa. 1919 lie\u00df sich Kommerzienrat Jakob Desch, Sohn des Schneidermeisters Johann Desch, eine Kraftwagenhalle, ein Gartenhaus und eine neue Einfriedung f\u00fcr das Anwesen errichten. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Geb\u00e4ude nur leicht besch\u00e4digt. 1962 verkaufte Familie Desch die Villa. Die unter dem neuen Besitzer durchgef\u00fchrten Umbauma\u00dfnahmen, die \u00c4nderungen der Binnengliederung und an der Einfriedung umfassten, leitete der Architekt Ludwig D\u00f6lger. In j\u00fcngerer Vergangenheit wurde die Villa um einen modernen Anbau erweitert und zu einer orthop\u00e4dischen Klinik umgenutzt. Die ehem. Stadtvilla ist ein zwei- und dreigeschossiger, vielf\u00e4ltig gegliederter, aus verschiedenen Bauk\u00f6rpern zusammengesetzter historistischer Konglomeratbau. Die reichen Fassadengliederungselemente sind der Formensprache der Neugotik und der Neurenaissance entnommen. Dies wird an dem Blendma\u00dfwerk in den Br\u00fcstungsfeldern der Fenster im 1. Obergeschoss und des Balkons sowie an den zu Bi- und Triforien zusammengefassten Rundbogenfenstern mit steinernen Fensterkreuzen deutlich. Sie sind aus rotem Sandstein gefertigt und setzen sich von der hell verputzen Fassade ab. Die Eckt\u00fcrmchen und Erker verleihen dem Bau einen repr\u00e4sentativen, fast schlossartigen Charakter. Durch seine exponierte Lage an der Ecke Gr\u00fcnewald- und Bustellistra\u00dfe nimmt das Geb\u00e4ude eine wichtige Stellung im Ensemble Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe ein.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe 9<\/strong><\/p>\n<p>Der Kaufmann Karl Grundlach lie\u00df sich 1905 von Caspar Schmelzer eine Villa an der Ecke Gr\u00fcnewald-\/Bustellistra\u00dfe errichten. Diese ging sp\u00e4ter in den Besitz des Fabrikanten Hugo Dorsemagen \u00fcber, der sich 1922 auf dem Anwesen eine Kraftwagenhalle mit angeschlossenem \u00fcberdachtem Sitzplatz von Johann Scheuermann bauen lie\u00df. 1930 erhielt die Villa an ihrer Nordfassade einen Anbau, der seitdem bereits zweimal abgerissen und in ver\u00e4nderter Form neu errichtet wurde. W\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges erlitt das Geb\u00e4ude Sch\u00e4den und Spr\u00fcnge durch nahe niedergegangene Bomben und Granaten. Die letzte Sanierung der Villa fand 2007 bis 2009 statt. Sie zeigt sich trotz gewisser Eingriffe heute \u00e4u\u00dferlich weitgehend im bauzeitlichen Zustand. Die zweigeschossige Villa wurde in Ecklage errichtet und verf\u00fcgt daher \u00fcber zwei reich dekorierte Fassaden und ein polygonales Eckt\u00fcrmchen mit Zwiebelhaube. An beiden Stra\u00dfenfassaden befinden sich Risalite mit geschwungenen Giebeln und Vasenaufs\u00e4tzen. Die Geb\u00e4udekante wird durch einen leicht hervortretenden Standerker mit gro\u00dfen Fenster\u00f6ffnungen betont. Die unterschiedlich gro\u00dfen Fenster mit reichem Rahmendekor beleben das Erscheinungsbild der Villa. Das Geb\u00e4ude wird mit einem Mansarddach in barocker Tradition abgeschlossen.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe 11<\/strong><\/p>\n<p>1900 lie\u00df sich der Fabrikbesitzer und Kommerzienrat Carl Stadelmann in der Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe eine Villa von Caspar Schmelzer bauen. Der zweigeschossige Walmdachbau wurde auf einem hohen Sockel aus roten Sandsteinquadern errichtet. Die Fensterrahmungen, Br\u00fcstungsfelder und Ortquaderungen sind ebenfalls aus rotem Sandstein gefertigt und heben sich vom \u00fcbrigen aufgehenden gelben Ziegelmauerwerk ab. Die zur Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe orientierte Hauptfassade ist klar gegliedert und durch einen Mittelrisalit gekennzeichnet. Der dar\u00fcber befindliche Giebel ist mit einem \u00fcbergiebelten Zwillingsfenster versehen und mit Kugelaufs\u00e4tzen verziert. Die Fenster des Obergeschosses sind durch einen profilierten gestuften Sturz akzentuiert und in der Formensprache der Neugotik dekoriert. Die Seitenfassaden und der r\u00fcckw\u00e4rtige Bereich sind wesentlich schlichter gestaltet. Im Zweiten Weltkrieg wurden durch sechs Luftangriffe Dach, Mauerwerk, W\u00e4nde, Decken, Fenster und T\u00fcren der Villa besch\u00e4digt. 1994 erfolgte die Umnutzung der Villa von einem Ein- zu einem Vierfamilienwohnhaus.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe 12<\/strong><\/p>\n<p>Unter der Ma\u00dfgabe, die Kosten so niedrig wie m\u00f6glich zu halten, entwarf der Architekt Heinrich Morhard 1905 eine Turnhalle f\u00fcr den 1860 gegr\u00fcndeten Aschaffenburger Turnverein auf dem Grundst\u00fcck zwischen Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe und der fr\u00fcher nach Turnvater Jahn benannten heutigen Schwindstra\u00dfe. Er gestaltete den Bau trotz dieser Vorgabe w\u00fcrdevoll mit fast sakralem Charakter. An einen zur Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe traufst\u00e4ndigen zweigeschossigen Kopfbau ist ein l\u00e4ngsrechteckiger Bauk\u00f6rper mit hohem Satteldach angeschlossen. Dieser wird halbrund mit einer Art Apsis abgeschlossen. Mit den seitlichen Anbauten, den hohen Rundbogenfenstern und dem m\u00e4chtigen Satteldach vermittelt der Bau den Eindruck einer Kirche. Die Turnhalle wird von der Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe \u00fcber den quer gelagerten Kopfbau erschlossen. Der Eingang ist durch einen Mittelrisalit aus roten Sandsteinquadern hervorgehoben. Eine recht steile Treppe f\u00fchrt zu dem im Hochparterre gelegenen rundbogigen Eingangsportal. Der Risalit und die Fassade des Kopfbaus sind im Jugendstil gestaltet. Rechts und links wird der Eingangsbau von zwei Torb\u00f6gen ges\u00e4umt. An der Giebelseite befindet sich ein Wappen mit einer Inschrift.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe 13<\/strong><\/p>\n<p>Der Bauunternehmer Caspar Schmelzer errichtete 1904 diese Villa als Spekulationsobjekt. Die Fassade des zweigeschossigen Walmdachbaus dominiert ein Mittelrisalit mit Zwerchgiebel. Dieser wurde bei Instandsetzungsarbeiten nach dem Krieg in vereinfachter Form ohne den urspr\u00fcnglichen Dreipass wieder aufgebaut. An der linken Seite befindet sich ein diagonal gesetzter Erker, auf der rechten Seite ein eingeschossiger polygonaler Standerker mit Balkon. Die Fassade ist mittels farblich abgesetzter Fenstergew\u00e4nde und Eckquaderung gegliedert. Ma\u00dfwerk in Form von Vierp\u00e4ssen und die gestelzten Fenstergew\u00e4nde verdeutlichen die Vorliebe des Architekten f\u00fcr den neugotischen Stil. Der Zugang der Villa erfolgt \u00fcber den seitlich angef\u00fcgten Treppenturm. Die \u00fcbrigen Fassaden sind ungestaltet. Im Zweiten Weltkrieg wurden Au\u00dfen- und Innenmauern sowie das Dachwerk der Villa durch Granaten stark besch\u00e4digt. Au\u00dfer der Behebung dieser Sch\u00e4den erfolgten an der Villa keine wesentlichen baulichen Ver\u00e4nderungen.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe 15<\/strong><\/p>\n<p>Bei der 1899 von Adam Schneider errichteten Villa handelt es sich formal um einen W\u00fcrfel mit Walmdach. An diesen W\u00fcrfel ist auf der linken Seite ein Risalit mit Zierfachwerkgiebel und an der nord\u00f6stlichen Fassade ein Treppenturm mit steilem Pyramidendach angef\u00fcgt. Die zur Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe gerichtete Hauptfassade verf\u00fcgt zus\u00e4tzlich \u00fcber eine Loggia mit dar\u00fcberliegendem Balkon. Die klar gegliederten Fassaden der Villa sind aus gelben Backsteinen aufgef\u00fchrt, die Fensterrahmungen \u2013 die einzigen dekorativen Elemente \u2013 durch roten Sandstein abgesetzt. An dem Geb\u00e4ude wurden seit seiner Errichtung keine wesentlichen baulichen Ver\u00e4nderungen vorgenommen. Auf dem Grundst\u00fcck des Anwesens befindet sich eine Holzlege, die zur gleichen Zeit wie die Villa selbst errichtet wurde.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe 17<\/strong><\/p>\n<p>Der Baumeister Adam Schneider errichtete 1902 die zweigeschossige vielgliedrige Villa, die in ihrer Grundform einen W\u00fcrfel bildet, an den Risalite und Erker angef\u00fcgt sind. Die Hauptfassade wird bestimmt von einem deutlich hervortretenden Querbau mit Neurenaissancegiebel und einem Eckturm mit Haube. Die Fassadengliederungselemente aus Sandstein heben sich von der roten Backsteinfassade deutlich ab. Die Erdgeschosszone des Querbaus ist durch ein gro\u00dfes, die gesamte Breite einnehmendes Fenster gekennzeichnet. Dar\u00fcber ist ein Triforium mit gestuftem Sturz und tiefer Fensterbank angebracht. Im Giebel sitzt ein rundbogiges Zwillingsfenster. Der Eckturm ist g\u00e4nzlich aus hellem Sandstein gefertigt. Die schmalen Fenster sind mit profilierten Gew\u00e4nden versehen, die des 1. Obergeschosses zus\u00e4tzlich durch Giebelst\u00fcrze akzentuiert. Die \u00f6stliche und die westliche Fassade der Villa sind wesentlich weniger aufwendig gestaltet. Die zum Grundst\u00fcck gewandte Nordfassade tr\u00e4gt keine dekorativen Architekturelemente.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe 18 &#8211; Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium<\/strong><\/p>\n<p>Am 23. Oktober 1875 wurde im Sch\u00f6nborner Hof die \u201eK\u00f6nigliche H\u00f6here Weibliche Bildungsanstalt Aschaffenburg\u201c er\u00f6ffnet. Die j\u00e4hrlich steigenden Sch\u00fclerinnenzahlen und der dadurch entstandene Platzmangel in dem sanierungsbed\u00fcrftigen Sch\u00f6nborner Hof waren der Anlass f\u00fcr die Genehmigung eines Schulneubaus an der Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe durch das \u201eKgl. Staatsministerium des Innern f\u00fcr Kirchen- und Schulangelegenheiten\u201c. Mit der Planung des Neubaus wurde der Architekt Franz Rank aus M\u00fcnchen beauftragt. Am 25. April 1905 wurde der Grundstein des Schulneubaus gelegt, der nach nur 18-monatiger Bauzeit am 2. Oktober 1906 mit einer Er\u00f6ffnungsfeier \u00fcbergeben wurde. Das Schulgeb\u00e4ude erstreckt sich als mehrteiliger Bauk\u00f6rper entlang der Gr\u00fcnewald- und der Schwindstra\u00dfe. Der dreigeschossige, monumental wirkende Bau wurde im historistischen Stil errichtet und wird von einem hohen Satteldach abgeschlossen. Der Fl\u00fcgel entlang der Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe wird von einem Querbau begrenzt, der Fl\u00fcgel entlang der Schwindstra\u00dfe besteht aus zwei versetzten Bauk\u00f6rpern. Die Fassadengliederungselemente sind aus rotem Sandstein gefertigt und heben sich vom restlichen verputzten Mauerwerk ab. Der Hauptbau wird von einem Risalit mit gro\u00dfem Giebel bestimmt. Der Architekt benutzte Formen aus dem mittelalterlichen und fr\u00fchneuzeitlichen Burgen- und Schlossbau. So sind die Geb\u00e4udekanten durch eine rustizierte Quaderung hervorgehoben. T\u00fcrmchen und Giebel, gro\u00dfe Fenster mit Sandsteinfensterkreuzen und gestelzten Fenstergew\u00e4nden sowie L\u00e4den an einzelnen Fenstern des Erdgeschosses verleihen dem Schulgeb\u00e4ude einen fast wehrhaften Charakter. Die Fenster des 1. Obergeschosses sind seitlich skulptural mit heiligen Frauen und Kaiserinnen gestaltet. Die Fassadengestaltung entspricht damit der Vorliebe der Baumeister des Historismus den Bauzweck nicht nur stilistisch, sondern auch durch fig\u00fcrlichen Schmuck thematisch zu unterstreichen. Im Zweiten Weltkrieg wurden durch einen schweren Luftangriff das Dach des Geb\u00e4udes sowie Fenster, T\u00fcren und Innenr\u00e4ume stark besch\u00e4digt.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe 19<\/strong><\/p>\n<p>Die 1897 f\u00fcr Prof. Schleiermacher von Architekt A. Becker errichtete Villa ist einer der fr\u00fchesten Bauten an der neu entstandenen Allee Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe. Der zweigeschossige Mansarddachbau im Stil der Neugotik hat einen leicht wehrhaften Charakter. Dieser manifestiert sich in dem hohen, steilen Mansardach, den gotisierten Fenstern, aber vor allem in dem starken Eckturm, der im Erdgeschossbereich an den Geb\u00e4udekanten mit geb\u00f6schten, rustizierten Pfeilern versehen ist. Im Obergeschoss des Turms sind die Geb\u00e4udekanten durch eine Quaderung hervorgehoben. Das Dachgeschoss ist mit Zierfachwerk konstruiert, dar\u00fcber erhebt sich ein steiles Walmdach. Ein offener Holzbalkon und gro\u00dfe Fenster mit Fensterkreuzen aus Sandstein unterstreichen den neugotischen Charakter der Villa. Die Dachlandschaft war durch Spitzd\u00e4cher urspr\u00fcnglich belebter. An der zur Schwindstra\u00dfe gerichteten Nordostseite ist die Villa mit einer Brandmauer abgeschlossen. Aus den skizzierten Andeutungen auf einem Situationsplan von 1896 ist zu erkennen, dass offenbar an dieser Stelle ein Eckbau angeschlossen werden sollte. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Villa durch Luftdruck verschiedener Angriffe am Dach sowie an Fenstern und T\u00fcren besch\u00e4digt, Granaten durchschlugen das Dach, die Decke und den Boden des 2. Stocks.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe 20<\/strong><\/p>\n<p>Der 1867 in Aschaffenburg geborene Anton Gentil plante 1922 eine Villa am \u00f6stlichen Ende der Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe f\u00fcr seine gesammelten Kunstsch\u00e4tze. Der Fabrikbesitzer hatte seine Gesch\u00e4ftsreisen zunehmend als Bildungsreisen in die Kunstst\u00e4dte der Welt genutzt und zahlreiche Kunstgegenst\u00e4nde gesammelt. Die Bauleitung f\u00fcr den in Anlehnung an die K\u00fcnstlervillen des 19. Jh. errichteten Bau \u00fcbernahm der Architekt Hans Wild. Die Ausf\u00fchrung der Baugesch\u00e4fte oblag Franz Schneider. Gleichzeitig wurde auf dem Grundst\u00fcck ein eingeschossiges Nebengeb\u00e4ude mit Waschk\u00fcche und Autohalle errichtet. 1929 kam ein Atelierbau f\u00fcr den Bildhauer und Maler Otto Gentil, den Sohn von Anton Gentil hinzu. \u00dcber Sch\u00e4den, die im Zweiten Weltkrieg am Geb\u00e4ude entstanden, ist nichts bekannt. So zeigt sich der Bau, der heute als st\u00e4dtisches Museum dient, in weitestgehend bauzeitlicher Form. Das von einem steilen, dreigeschossigen Satteldach beherrschte Geb\u00e4ude wurde auf rechteckigem Grundriss traufst\u00e4ndig zur Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe errichtet. \u00dcber einem Hausteinsockel folgt ein wenig durchfenstertes Erdgeschoss, \u00fcber welchem das vorkragende Fachwerkobergeschoss sitzt. Der formal rechteckige Bauk\u00f6rper wird durch einen \u00fcbergiebelten Querbau auf der S\u00fcdseite und einen Eckturm an der nord\u00f6stlichen Geb\u00e4udekante aufgelockert.<\/p>\n<p>Auf der s\u00fcd\u00f6stlichen Seite verl\u00e4uft im Erdgeschossbereich eine Laube, ebenso wie im Obergeschoss der Westfassade. Auf dem hohen Satteldach sind auf beiden Seiten in zwei Reihen Schleppgauben angebracht, welche fast die gesamte Dachbreite einnehmen. Das Geb\u00e4ude wird von der Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe her erschlossen. Das Innere bestimmt eine \u00fcber zwei Geschosse reichende Halle. Die einzelnen R\u00e4ume sind um diese Halle angeordnet. Im Erdgeschoss waren eine Wohnk\u00fcche und verschiedene Zimmer vorgesehen, w\u00e4hrend im Obergeschoss die Privatr\u00e4ume wie Schlaf- und Badezimmer angelegt waren. Das Haus verf\u00fcgt dar\u00fcber hinaus \u00fcber ein Kellergeschoss. Das Gentilhaus nimmt in der Architektur der Stadt Aschaffenburg eine Sonderstellung ein, da es sich stilistisch kaum in eine Architekturepoche einordnen l\u00e4sst. Die Villa erinnert an ein englisches Cottage. Gentil hat diese einfachen, oft nur eingeschossigen l\u00e4ndlichen H\u00fctten, wie sie auf den Britischen Inseln zu finden sind, wohl als Vorbild f\u00fcr seine K\u00fcnstlervilla genommen. Die Villa ist im Gegensatz zu den englischen Cottages allerdings wesentlich gr\u00f6\u00dfer ausgefallen. Ihre Bedeutung liegt heute vor allem darin, dass es sich um den Privatbau eines bemerkenswerten Aschaffenburger B\u00fcrgers handelt. Anton Gentil stammte aus eher einfachen Verh\u00e4ltnissen und hat sich seinen Wohlstand schrittweise erarbeitet. Seine Pers\u00f6nlichkeit zeichnet sich dadurch aus, dass er sich neben dem technischen Beruf f\u00fcr Kunst interessierte und diese in gro\u00dfem Umfang sammelte, wovon heute noch seine Nachwelt profitiert.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe 20<\/strong><\/p>\n<p>Auf dem Gel\u00e4nde des Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasiums an der s\u00fcdlichen Grundst\u00fccksgrenze zum Anwesen Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe 20 steht ein, f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit kaum einsehbarer Bildstock. Der urspr\u00fcnglich wohl 3,60 m gro\u00dfe Bildstock ist durch Auff\u00fcllung des Gel\u00e4ndes nur noch ca. 2 m hoch. Er ist aus Ziegeln gemauert, verputzt und gestrichen. In der 24 cm tiefen Nische des halbrund geschlossenen Aufsatzes befindet sich heute ein Aluminiumrelief \u201eMaria mit Kind\u201c. An dem Bildstock sind keine inschriftlichen Hinweise auf sein Alter oder den Anlass seiner Errichtung zu finden. Es ist anzunehmen, dass er wesentlich \u00e4lter ist, als der 1905\/06 errichtete Schulbau. Da die als Allee ausgebaute Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe noch bis zum Ende des 19. Jh. unbefestigt war und als Viehtrieb, d. h. als Weg f\u00fcr das st\u00e4dtische Vieh in die nahen Weidegebiete genutzt wurde, ist naheliegend, dass dieser Bildstock den Bauern und Hirten zur Andacht diente. Das Relief ist sp\u00e4ter erneuert worden. Vielleicht befand sich in der Nische einst eine Figur des hl. Wendelin, Patron der Bauern, Hirten, Sch\u00e4fer und des Viehs.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe 27<\/strong><\/p>\n<p>Die Hauptfassade der zweigeschossigen, neubarocken, 1913 errichteten Villa wird von einem halbrunden, turmartigen Erker bestimmt. Der dreigeschossige, in rotem Sandstein ausgef\u00fchrte Erker wird von einem Kuppeldach abgeschlossen. Zwischen den Fenstern des 1. und des 2. Obergeschosses verlaufen genutete Lisenen, die Br\u00fcstungsfelder sind grob gespitzt. In H\u00f6he der Traufe verl\u00e4uft ein schmaler, halbrunder Balkon, der auf vier kr\u00e4ftigen Konsolsteinen ruht. An der R\u00fcckseite des im Grunde w\u00fcrfelf\u00f6rmigen Baus ist ein Risalit mit Zwerchgiebel ausgebildet. Ein niedriger Bruchsteinsockel, eine glatte Fassade, schlichte Natursteingew\u00e4nde und gleichm\u00e4\u00dfig verteilte, hochrechteckige Fenster verleihen der Villa ihr ebenm\u00e4\u00dfiges Aussehen. Die Sohlb\u00e4nke im Obergeschoss sind zu einem umlaufenden Gesims miteinander verbunden. Die Villa wird von einem hohen Mansardwalmdach mit weit vorkragender Traufe abgeschlossen. Errichtet wurde die Villa 1913 f\u00fcr den kgl. Postsekret\u00e4r Josef Altenhof nach Pl\u00e4nen des Architekten Hans Wild. Die Planungsgeschichte gestaltete sich allerdings wohl recht schwierig, da vier unterschiedliche Pl\u00e4ne in den Bauakten erhalten sind, einer von 1912 und drei weitere von 1913. Der zun\u00e4chst deutlich neubarocke Bau mit einem runden Dach wurde im Laufe der Planung schlichter und strenger. Zur Ausf\u00fchrung kam schlie\u00dflich der Bauplan von September 1913. Josef Altenhof war bis 1939 Eigent\u00fcmer des Geb\u00e4udes. 1940 lie\u00df das staatliche Forstamt als neuer Nutzer eine Garage auf dem Gel\u00e4nde errichten. Sch\u00e4den w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges sind nicht \u00fcberliefert.<\/p>\n<p>Quelle:<\/p>\n<p>Ina Gutzeit\/Hauke Kenzler: Kreisfreie Stadt Aschaffenburg. Ensembles, Baudenkm\u00e4ler, Bodendenkm\u00e4ler (Denkm\u00e4ler in Bayern. VI. Unterfranken, 71), M\u00fcnchen 2015, S. 8; S. 58-64.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe ist eine Allee mit Villen aus der Zeit um 1900, die 1899 vom \u00f6stlichen Ende des Parks Sch\u00f6ntal von der Hofgartenstra\u00dfe aus abgehend angelegt wurde. Auf dem Urkataster [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[542],"tags":[37,667,54,678,95,692,253,696,495,704,559,707,596,597,614,636,638,639,645,647,649,666],"post-format":[2],"post-content":[3,67],"class_list":["post-3923","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-baudenkmal","tag-schoenborner-hof","tag-heinrich-morhard","tag-schule","tag-neugotik","tag-st-peter-und-alexander","tag-neurenaissance","tag-schoental","tag-historismus","tag-johann-desch","tag-neubarock","tag-villa","tag-spaetgotik","tag-allee","tag-karl-theodor-von-dalberg","tag-bildstock","tag-johann-scheuermann","tag-caspar-schmelzer","tag-risalit","tag-mansarddach","tag-jugendstil","tag-fachwerk","tag-ludwig-doelger","format-information","content-image","content-text","project-denkmaltopographie"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe - Aschaffenburg<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gruenewaldstrasse\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe - Aschaffenburg\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe ist eine Allee mit Villen aus der Zeit um 1900, die 1899 vom \u00f6stlichen Ende des Parks Sch\u00f6ntal von der Hofgartenstra\u00dfe aus abgehend angelegt wurde. Auf dem Urkataster [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gruenewaldstrasse\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Aschaffenburg\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2022-03-28T11:30:34+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2022-03-28T14:11:32+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Logo-Stadtarchiv-Aschaffenburg.png\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"379\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"70\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/png\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Aschaffenburg_2.0\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Aschaffenburg_2.0\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"16\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\\\/gruenewaldstrasse\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\\\/gruenewaldstrasse\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Aschaffenburg_2.0\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/6620dad05f894110a34e3afd3c3cf3ff\"},\"headline\":\"Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe\",\"datePublished\":\"2022-03-28T11:30:34+00:00\",\"dateModified\":\"2022-03-28T14:11:32+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\\\/gruenewaldstrasse\\\/\"},\"wordCount\":3013,\"commentCount\":0,\"keywords\":[\"Sch\u00f6nborner Hof\",\"Heinrich Morhard\",\"Schule\",\"Neugotik\",\"St. Peter und Alexander\",\"Neurenaissance\",\"Sch\u00f6ntal\",\"Historismus\",\"Johann Desch\",\"Neubarock\",\"Villa\",\"Sp\u00e4tgotik\",\"Allee\",\"Karl Theodor von Dalberg\",\"Bildstock\",\"Johann Scheuermann\",\"Caspar Schmelzer\",\"Risalit\",\"Mansarddach\",\"Jugendstil\",\"Fachwerk\",\"Ludwig D\u00f6lger\"],\"articleSection\":[\"Baudenkmal\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\\\/gruenewaldstrasse\\\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\\\/gruenewaldstrasse\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\\\/gruenewaldstrasse\\\/\",\"name\":\"Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe - Aschaffenburg\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2022-03-28T11:30:34+00:00\",\"dateModified\":\"2022-03-28T14:11:32+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/6620dad05f894110a34e3afd3c3cf3ff\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\\\/gruenewaldstrasse\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\\\/gruenewaldstrasse\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\\\/gruenewaldstrasse\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\\\/\",\"name\":\"Aschaffenburg\",\"description\":\"2.0\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/6620dad05f894110a34e3afd3c3cf3ff\",\"name\":\"Aschaffenburg_2.0\",\"url\":\"https:\\\/\\\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\\\/author\\\/aschaffenburg_2-0\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe - Aschaffenburg","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gruenewaldstrasse\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe - Aschaffenburg","og_description":"Die Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe ist eine Allee mit Villen aus der Zeit um 1900, die 1899 vom \u00f6stlichen Ende des Parks Sch\u00f6ntal von der Hofgartenstra\u00dfe aus abgehend angelegt wurde. Auf dem Urkataster [&hellip;]","og_url":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gruenewaldstrasse\/","og_site_name":"Aschaffenburg","article_published_time":"2022-03-28T11:30:34+00:00","article_modified_time":"2022-03-28T14:11:32+00:00","og_image":[{"width":379,"height":70,"url":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Logo-Stadtarchiv-Aschaffenburg.png","type":"image\/png"}],"author":"Aschaffenburg_2.0","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Aschaffenburg_2.0","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"16\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gruenewaldstrasse\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gruenewaldstrasse\/"},"author":{"name":"Aschaffenburg_2.0","@id":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/#\/schema\/person\/6620dad05f894110a34e3afd3c3cf3ff"},"headline":"Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe","datePublished":"2022-03-28T11:30:34+00:00","dateModified":"2022-03-28T14:11:32+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gruenewaldstrasse\/"},"wordCount":3013,"commentCount":0,"keywords":["Sch\u00f6nborner Hof","Heinrich Morhard","Schule","Neugotik","St. Peter und Alexander","Neurenaissance","Sch\u00f6ntal","Historismus","Johann Desch","Neubarock","Villa","Sp\u00e4tgotik","Allee","Karl Theodor von Dalberg","Bildstock","Johann Scheuermann","Caspar Schmelzer","Risalit","Mansarddach","Jugendstil","Fachwerk","Ludwig D\u00f6lger"],"articleSection":["Baudenkmal"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gruenewaldstrasse\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gruenewaldstrasse\/","url":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gruenewaldstrasse\/","name":"Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe - Aschaffenburg","isPartOf":{"@id":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/#website"},"datePublished":"2022-03-28T11:30:34+00:00","dateModified":"2022-03-28T14:11:32+00:00","author":{"@id":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/#\/schema\/person\/6620dad05f894110a34e3afd3c3cf3ff"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gruenewaldstrasse\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gruenewaldstrasse\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gruenewaldstrasse\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/#website","url":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/","name":"Aschaffenburg","description":"2.0","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/#\/schema\/person\/6620dad05f894110a34e3afd3c3cf3ff","name":"Aschaffenburg_2.0","url":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/author\/aschaffenburg_2-0\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/data\/wp\/v2\/posts\/3923","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/data\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/data\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/data\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/data\/wp\/v2\/comments?post=3923"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/data\/wp\/v2\/posts\/3923\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5189,"href":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/data\/wp\/v2\/posts\/3923\/revisions\/5189"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/data\/wp\/v2\/media?parent=3923"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/data\/wp\/v2\/categories?post=3923"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/data\/wp\/v2\/tags?post=3923"},{"taxonomy":"format","embeddable":true,"href":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/data\/wp\/v2\/post-format?post=3923"},{"taxonomy":"content","embeddable":true,"href":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/data\/wp\/v2\/post-content?post=3923"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}