{"id":3704,"date":"2022-03-28T14:33:02","date_gmt":"2022-03-28T12:33:02","guid":{"rendered":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/?p=3704"},"modified":"2022-03-29T16:06:58","modified_gmt":"2022-03-29T14:06:58","slug":"gemarkung-aschaffenburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gemarkung-aschaffenburg\/","title":{"rendered":"Gemarkung Aschaffenburg"},"content":{"rendered":"<p>Innerhalb des Altstadtbereichs konzentrieren sich die bekannten vor- und fr\u00fchgeschichtlichen Siedlungshinterlassenschaften auf die sp\u00e4tere Oberstadt von Aschaffenburg. Die Topographie des \u00fcber dem Main gelegenen Plateaus l\u00e4sst auch heute noch die Anziehungskraft erahnen, die der Schutz bietende Berg auf die Menschen aus vor- und fr\u00fchgeschichtlicher Zeit ausge\u00fcbt hat, selbst wenn umfangreiche Erdbewegungen vermutlich schon seit dem fr\u00fchen Mittelalter die urspr\u00fcngliche Gestalt stark ver\u00e4ndert haben. Die fortifikatorischen M\u00f6glichkeiten oder weitere siedlungsbeg\u00fcnstigende Faktoren waren m\u00f6glicherweise nicht hinreichend f\u00fcr eine kontinuierliche intensive Nutzung des Plateaus in vorgeschichtlicher Zeit. Bis in die r\u00f6mische Kaiserzeit hinein liegen jedenfalls vergleichsweise wenige, r\u00e4umlich und zeitlich weit voneinander getrennte arch\u00e4ologische Strukturen und Funde vor, die wegen der vielf\u00e4ltigen j\u00fcngeren St\u00f6rungen nur schwer zu interpretieren sind. Fr\u00fche Kulturschichten sind meist stark durchmischt und erlauben h\u00e4ufig keine Befunderkennung. So \u00fcberrascht es nicht, dass sich f\u00fcr die meisten vorgeschichtlichen Epochen mit Ausnahme der sp\u00e4ten Hallstatt- und fr\u00fchen Lat\u00e8nezeit (6.\u20134. Jh. v. Chr.) nur eine sporadische Besiedlung erkennen l\u00e4sst. Im Umfeld der Oberstadt wurden neben einem Gr\u00e4berfeld der Hallstattzeit und einem Bestattungsplatz der V\u00f6lkerwanderungszeit und vermutlich der Merowingerzeit weitere vor- und fr\u00fchgeschichtliche Funde bekannt, die sich jedoch nur in den seltensten F\u00e4llen eindeutig lokalisieren lassen. Sicherlich geben sie nur einen kleinen Ausschnitt des ehem. Bestandes wieder, denn gerade bei den gro\u00dffl\u00e4chigen Siedlungserweiterungen des sp\u00e4ten 19. und 20. Jh. d\u00fcrften viele Bodendenkm\u00e4ler unerkannt zerst\u00f6rt worden sein. Insbesondere obert\u00e4gig sichtbare Gel\u00e4ndedenkm\u00e4ler haben sich innerhalb der Gemarkung Aschaffenburg nicht erhalten. Die einzige Ausnahme stellt ein angeblicher Grabh\u00fcgel dar, der sich \u201ein der N\u00e4he des J\u00e4gerhauses\u201c, etwa 1.900 m nord\u00f6stlich der Stiftskirche in einem kleinen Waldgebiet befunden haben soll. Er wurde bereits im 19. Jh. entdeckt, bei sp\u00e4teren Nachforschungen jedoch nicht wieder aufgefunden. Hinweise auf von dort stammendes, n\u00e4her zu datierendes Fundmaterial existieren nicht.<\/p>\n<p>Einige der fr\u00fchesten Belege menschlicher Anwesenheit im Aschaffenburger Raum k\u00f6nnten die im 19. Jh. an die Aschaffenburger Museen \u00fcbergebenen, mit der Bezeichnung \u201eFundort in und bei Aschaffenburg\u201c versehenen Funde der Alt- und Mittelsteinzeit bilden, sofern die Herkunftsbezeichnung korrekt ist. Hervorzuheben ist ein wohl jungpal\u00e4olithischer Klingenschaber, der sich den wenigen sicher zu lokalisierenden Funden aus der Zeit der J\u00e4ger und Sammler von der Aschaffenburger Oberstadt an die Seite stellen l\u00e4sst (vgl. Bodendenkm\u00e4ler, <a href=\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/bodendenkmaeler-theaterplatz\/\">Theaterplatz<\/a>). Ein urspr\u00fcnglich als mesolithischer Querschneider angesprochener Silexfund ist offenbar ein neuzeitlicher Flintenstein. Dagegen datiert eine ebenfalls unter der genannten Bezeichnung in den Aschaffenburger Museen aufbewahrte Klingenspitze bereits in das Neolithikum. \u201eBei der Fasanerie\u201c \u00f6stlich der Altstadt wurden ein Steinbeil und ein Keramikgef\u00e4\u00df gefunden. Die Fundumst\u00e4nde sind nicht n\u00e4her bekannt. Beide Objekte wurden bereits vor 1880 den Museen der Stadt Aschaffenburg geschenkt. Das mit 18,5 cm au\u00dfergew\u00f6hnlich gro\u00dfe Steinbeil ist aufgrund des spitzen Nackens dem Jung- bis Endneolithikum zuzuweisen. Der hochhalsige Becher aus glimmergemagertem Ton datiert in die fr\u00fche Lat\u00e8nezeit (wohl Lt B, 4. Jh. und 1. H\u00e4lfte 3. Jh. v. Chr.). Er besa\u00df eine H\u00f6he von 11,6 und einen Durchmesser von 15,5 cm. Die Funde k\u00f6nnten aus einem zerst\u00f6rten Grabh\u00fcgel stammen. Heute ist lediglich ein Teil des durch sekund\u00e4ren Brand in der Kriegszeit gesprungenen Steinbeils erhalten. Vermutlich 1886 wurde ein jung- bis endneolithisches Steinbeil aufgefunden, das zun\u00e4chst f\u00e4lschlich in der Gemarkung Damm verortet wurde. Die Fundstelle \u201eAm Gottelsberg\u201c bezeichnet aber sehr wahrscheinlich den Godelsberg \u00f6stlich von Aschaffenburg. \u00dcber die Fundumst\u00e4nde ist nichts bekannt. Das 6,7 cm lange Beil ist aus einem dunkelgr\u00fcnen, nephrit\u00e4hnlichen Gestein, besitzt einen schmalen Nacken und scharf geschnittene Kanten. Das Fundst\u00fcck gelangte in die Arch\u00e4ologische Staatssammlung M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Ein Absatzbeil der mittleren Bronzezeit wurde 1970 bei Aschaffenburg aufgelesen. N\u00e4heres zu den Fundumst\u00e4nden ist wegen des Todesfalls des Finders nicht in Erfahrung gebracht worden. Der Verbleib des Objekts ist ebenso nicht bekannt. Ob ein barbarisierter Solidus des Justinian I. (527\u2013565 n. Chr.), der etwa zu Beginn des 20. Jh. bekannt geworden ist, tats\u00e4chlich aus Aschaffenburg stammt, ist mangels Angabe zu Fundort, Fundumst\u00e4nden und Verbleib letztlich unsicher. Im Bereich der Theresienstra\u00dfe, also n\u00e4her am Ortskern von Damm als an der Altstadt Aschaffenburg gelegen, wurde 1957 bei Bauarbeiten das noch 17 cm hohe Fragment eines Tonkruges mit engem Hals und grob gelochtem Sieb davor entdeckt. Die Wandung zeigte eine feine Querrillung, die im unteren Drittel endet. Das Gef\u00e4\u00df war mit 2,5 bis 5 cm breiten, grauen, in L\u00e4ngsrichtung schr\u00e4g \u00fcber den K\u00f6rper gef\u00fchrten B\u00e4ndern bemalt. Angeblich wurde es in f\u00fcnf bis sechs Meter Tiefe im anstehenden L\u00f6\u00df aufgefunden. Vermutlich gelangte der Fund in die Museen der Stadt Aschaffenburg, wo er aber heute nicht mehr identifizierbar ist. Somit ist auch eine n\u00e4here Datierung nicht m\u00f6glich. Stattdessen werden in der Sammlung der Museen zwei Oberteile von Kannen aufbewahrt, die angeblich ebenfalls 1957 in der Theresienstra\u00dfe gefunden worden sein sollen. Die f\u00fcr die Region untypischen St\u00fccke geh\u00f6ren vermutlich in r\u00f6mische Zeit. Ein Jahr sp\u00e4ter wurden bei Kanalisationsarbeiten in der N\u00e4he des Aschaffenburger Bahnhofs an nicht exakt \u00fcberlieferter Stelle Teile einer aus Sandstein gemauerten Wasserleitung entdeckt. Eine genaue Datierung des vermutlich neuzeitlichen Befundes ist wegen der sp\u00e4rlich \u00fcberlieferten Informationen nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Einen gr\u00f6\u00dferen Umfang nehmen Hinweise zu sicheren und mutma\u00dflichen Gew\u00e4sserfunden aus dem Main ein. Einigerma\u00dfen verortbar ist ein 1913 bei Baggerarbeiten im alten Hafen entdeckter Einbaum, der seinerzeit f\u00fcr die Aschaffenburger Museen erworben werden konnte. Der durch Austrocknung stark verzogene Fund ist sp\u00e4ter in der Mitte durchges\u00e4gt worden, sonst aber vollst\u00e4ndig erhalten geblieben. Nach der Auffindung wurde der Fund als Fischkasten angesprochen, doch handelt es sich zweifellos um den Schwimmk\u00f6rper einer F\u00e4hre. Der Einbaum kann allgemein in das sp\u00e4te Mittelalter oder die fr\u00fche Neuzeit eingeordnet werden. Nach einer fr\u00fchen Fundmeldung soll er die Jahreszahl 1413 getragen haben, doch kann dies in sp\u00e4teren Berichten und anhand des Originals nicht best\u00e4tigt werden. Das Objekt hatte eine L\u00e4nge von 3,40 m und eine Breite von 0,58 m. An den Seitenw\u00e4nden befanden sich verschiedene Laschen und Ausstemmungen, die zur Verbindung mit weiteren Schwimmk\u00f6rpern und den Planken der F\u00e4hre gedient hatten. Nicht lokalisieren lassen sich weitere, meist nicht sichere Gew\u00e4sserfunde unterschiedlicher Zeitstellung, die daher nur summarisch aufgelistet werden. Wohl 1928 wurde ein sog. Schuhleistenkeil aus dem Main gebaggert. Das ungew\u00f6hnlich gro\u00dfe Steinbeil, welches der linearbandkeramischen Kultur zugewiesen werden kann (5600\u20134900 v. Chr.), ist mit wenigen Ausbr\u00fcchen am Nacken gut erhalten. Nach den Unterlagen der Museen der Stadt Aschaffenburg ist das Objekt der Fundstelle auf H\u00f6he des Nilkheimer Hofes zuzuweisen, von der auch der bronzene Dolch stammt, doch l\u00e4sst sich dies anhand der Akten im Bayerischen Landesamt f\u00fcr Denkmalpflege nicht verifizieren. Unm\u00f6glich sind nach der Verteilung der Fundst\u00fccke auf verschiedene Museen und Kriegsverlusten auch die Anzahl, Fundumst\u00e4nde und genaueren Fundorte weiterer neolithischer Steinbeile und Steinaxtfunde zu kl\u00e4ren. \u201eAm Main bei Aschaffenburg\u201c wurde bereits vor 1880 eine 12,2 cm gro\u00dfe jung- bis endneolithische Axt aus serpentinitartigem Gestein gefunden, die an das Germanische Nationalmuseum N\u00fcrnberg gelangte. Um 1900 wurde ein \u201ewalzenf\u00f6rmiges Steinbeil aus feink\u00f6rnigem Amphibolit, spitznackig, gut geschliffen\u201c aus dem Main geborgen. Der Fund kam an das Museum in Frankfurt-H\u00f6chst. Vom Mainufer bei Aschaffenburg stammt eine 1915 aufgelesene Sichel aus hellgrauem Flint. Das ehemals 14,7 cm gro\u00dfe St\u00fcck ist auf der gesamten Fl\u00e4che sorgf\u00e4ltig retuschiert. Vermutlich datiert das im Mainfr\u00e4nkischen Museum in W\u00fcrzburg befindliche St\u00fcck in die Schnurkeramik (ca. 2800\u20132100 v. Chr.). Noch vor 1945 wurden eine endneolithische Hammeraxt aus grauem Gestein mit leicht asymmetrischer Bohrung sowie ein jung- bzw. endneolithisches Trapezbeil aus dem Main gebaggert. Ein sp\u00e4tr\u00f6mischer Mayener Krug aus dem Bestand des Aschaffenburger Stiftsmuseums k\u00f6nnte ebenfalls als Flussfund aus dem Main stammen, doch ist \u00fcber die Fundumst\u00e4nde wiederum nichts Verl\u00e4ssliches bekannt. Zu Beginn der 1970er Jahre wurde schlie\u00dflich ein aus Ton modellierter M\u00e4dchenkopf ausgebaggert, bei dem es sich um eine r\u00f6mische Votivgabe, wohl des 2. Jh. n. Chr., handeln d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Problematisch m\u00fcssen hingegen alle auf dem Kunstmarkt erworbenen Objekte bewertet werden. Vielfach ist nicht gesichert, ob sie \u00fcberhaupt aus der Stadt Aschaffenburg stammen. Im Jahre 1890 wurde eine 17,3 cm lange Franziska mit der Bezeichnung \u201eFundort bei Aschaffenburg\u201c durch den Altertumsverein Mainz aus dem Kunsthandel erworben. N\u00e4heres ist nicht bekannt. 1898 wurde durch den Mainzer Antiquit\u00e4tenh\u00e4ndler Reiling ein goldener Filigranfingerring der sp\u00e4ten Merowingerzeit (6.\/7. Jh. n. Chr.) angekauft, der angeblich aus Aschaffenburg stammt. Der Ring ist aus Golddraht verfertigt und besitzt eine runde, flechtbandverzierte Schmuckscheibe, an der Dreipasskugeln befestigt sind. Die Scheibe hat in der Mitte einen runden Knopf, der ebenfalls mit Flechtbanddraht und Perldraht verziert ist. Der Perldraht \u00e4hnelt dem einer Goldkopfadel von der Grabung Theaterplatz sehr. Das Fundst\u00fcck gelangte an das Germanische Nationalmuseum N\u00fcrnberg.<\/p>\n<p>Drei Bronzefunde der Mittelbronzezeit wurden vor 1914 aus dem Kunsthandel mit der Fundbezeichnung \u201eangeblich in der N\u00e4he von Aschaffenburg gefunden\u201c vom Mainfr\u00e4nkischen Museum W\u00fcrzburg erworben. Der tats\u00e4chliche Fundort muss somit offen bleiben. Gleiches gilt f\u00fcr die Zusammengeh\u00f6rigkeit der Fundst\u00fccke. Es handelt sich um einen durchbrochenen herzf\u00f6rmigen Anh\u00e4nger aus Bronzeblech mit aufgerolltem Ende von fast 5 cm H\u00f6he, weiterhin um ein sog. b\u00f6hmisches Absatzbeil mit stark geschweifter Schneide von 12,9 cm L\u00e4nge. Die Bahn ist bogenf\u00f6rmig eingezogen. Das dritte Fundst\u00fcck ist eine Bronzenadel mit kolbenf\u00f6rmigem Kopf und f\u00fcnf horizontalen Riefengruppen. Sie ist an der Verdickung des Halses durchlocht und besitzt eine L\u00e4nge von 13,6 cm. Da das bronzene Beil und die Nadel nach Christian Peschecks Beschreibung eine dunkle Edelpatina aufweisen, stammen sie vermutlich aus feuchtem Milieu. M\u00f6glicherweise handelt es sich bei diesen St\u00fccken daher um Flussfunde. Kurz vor 1939 gelangte ein Bronzedolch in eine Aschaffenburger Privatsammlung, der ebenfalls bei Baggerarbeiten im Main gefunden worden sein soll. Nach Peter Endrich lag die Fundstelle auf H\u00f6he des Nilkheimer Hofes. Dies wird jedoch in der Meldung zur \u00dcbergabe des Fundes als Dauerleihgabe an die Aschaffenburger Museen im Jahre 1957 nicht erw\u00e4hnt. Der 17,6 cm lange Dolch ist gut erhalten, besitzt eine breitrunde Griffplatte mit ehemals vier Nietn\u00e4geln, von denen noch zwei bewahrt sind. Die leicht geschweifte Klinge hat eine schwache Mittelrippe. Die Umrisse des organischen Griffes zeichnen sich auf dem Metall durch Korrosionsspuren ab. Der Fund ist in die mittlere Bronzezeit zu datieren. Bei den gleichen Baggerarbeiten sollen nach den Unterlagen der Museen der Stadt Aschaffenburg auch eine karolingische Fl\u00fcgellanze der 2. H\u00e4lfte des 8. Jh. mit langem Blatt, kurzer T\u00fclle und Damaszierung am Schaft sowie vier linearbandkeramische Schuhleistenkeile aus Amphibolit gefunden worden sein. Mindestens eines der Steinbeile ist heute verschollen. Das von Markus Marquart abgebildete Beil mit Absplitterungen am oberen Ende ist zweifelsfrei mit dem \u00a0Schuhleistenkeil identisch. Nach der Beschriftung auf der R\u00fcckseite eines Fotos in den Ortsakten des Bayerischen Landesamtes f\u00fcr Denkmalpflege in der Dienststelle Schloss Seehof wird seine Auffindung ohne n\u00e4here Eingrenzung des Fundortes bereits in das Jahr 1928 gestellt. Somit m\u00fcssen der exakte Fundort und -zeitpunkt dieses Altfundes letztlich offen bleiben.<\/p>\n<p>Kontrovers wurde und wird die scheinbar \u00e4lteste Erw\u00e4hnung Aschaffenburgs durch den sog. Geographen von Ravenna diskutiert, der wohl am Beginn des 9. Jh. lebte. Offenbar benutzte er Quellen aus der Zeit vor 496, als die Franken \u00fcber die Alamannen siegten, wenn er unter den civitates der Alamannen eine mit Namen ascapha bzw. ascis erw\u00e4hnt. Zumeist wurde diese Bezeichnung mit dem Ortsnamen Aschaffenburg bzw. asciburgo oder dem Flu\u00dfnamen Aschaff identifiziert. Eine intensive alamannische Besiedlung des Stadtberges konnte schlie\u00dflich durch die Ausgrabungen auf dem Theaterplatz und seinem Umfeld best\u00e4tigt werden (vgl. Bodendenkm\u00e4ler, <a href=\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/bodendenkmaeler-theaterplatz\/\">Theaterplatz<\/a>). Dort wurden zu einigen Befunden, darunter auch Geb\u00e4udereste, ebenfalls germanische Keramik, Glasperlen und Kleinfunde aus Metall, vor allem aber r\u00f6mische Importwaren aufgefunden. Offenbar befand sich im Bereich der Oberstadt von Aschaffenburg also tats\u00e4chlich ein Hauptort der Alamannen. F\u00fcr die karolingische Zeit lassen sich weitere Hinweise auf die Bedeutung Aschaffenburgs fassen. So deuten die goldenen Ohrringe einer auf dem Schlossberg aufgefundenen Bestattung (vgl. Bodendenkm\u00e4ler, <a href=\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/bodendenkmaeler-schloss\/\">Schlo\u00dfplatz<\/a>) auf eine sozial hochstehende Schicht hin, die hier einen Fronhof als Reichsgut unterhalten haben k\u00f6nnte. In der 2. H\u00e4lfte des 9. Jh. setzt dann vermehrt die schriftliche \u00dcberlieferung f\u00fcr Aschaffenburg ein, was seine damalige Bedeutung untermauert. So heiratete etwa die s\u00e4chsische Grafentochter Liutgard K\u00f6nig Ludwig den J\u00fcngeren zwischen 865 und 874 in Aschaffenburg. 885 starb die K\u00f6nigin und wurde in der Aschaffenburger Stiftskirche (vgl. Baudenkm\u00e4ler, <a href=\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/stiftsgasse-stiftskirche-st-peter-und-alexander\/\">Stiftsgasse 3<\/a>) beigesetzt. Im 10. Jh. war Aschaffenburg dann im Besitz der Herz\u00f6ge von Bayern und Schwaben und spielte eine wichtige Rolle innerhalb der ottonischen Politik. Mit dem Tod Herzog Ottos 982 erlosch die m\u00e4nnliche Linie dieses Hauses und die Stadt ging in den Besitz des Erzbistums Mainz \u00fcber. Eventuell lie\u00df Willigis, der Erzbischof von Mainz, bereits 989 eine Holzbr\u00fccke \u00fcber den Main bauen. In der Folge wuchs Aschaffenburg stetig weiter an. Die Oberstadt wurde wohl sp\u00e4testens um 1122 durch den Erzbischof Adalbert I. von Saarbr\u00fccken befestigt, der eventuell noch weitere Bauma\u00dfnahmen vornahm (vgl. Baudenkm\u00e4ler, <a href=\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/die-stadtmauer\/\">Stadtmauer<\/a>). 1144 besa\u00df der Ort bereits das Marktrecht. Die Stadtrechtsverleihung ist nicht urkundlich \u00fcberliefert, doch kann sie indirekt f\u00fcr die Zeit zwischen 1161 und 1173 erschlossen werden.<\/p>\n<p>Nachdem die durch die topographischen Gegebenheiten ohnehin beschr\u00e4nkte Siedlungsfl\u00e4che der Oberstadt wohl im Jahre 1122 von einer Ummauerung vollkommen eingeschlossen war, wurde sie f\u00fcr die prosperierende Stadt zu klein. So entwickelten sich au\u00dferhalb des Berings Vorst\u00e4dte im Bereich der heutigen Unterstadt. Dies wird u. a. durch die 1184 erstmals urkundlich erw\u00e4hnte Pfarrkirche St. Agatha (vgl. Baudenkm\u00e4ler, <a href=\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/treibgasse-pfarrkirche-st-agatha\/\">Treibgasse 32<\/a>) best\u00e4tigt, die Seelsorge f\u00fcr die \u201eparochia extra muros civitatis\u201c betrieb. Die unweit nord\u00f6stlich der neuen Burg, dem Vorl\u00e4ufer des Schlosses Johannisburg, gelegene Kirche bildete somit einen Kern der hochmittelalterlichen Unterstadt. Ihre Bewohner besa\u00dfen die gleichen Rechte und Verpflichtungen wie die B\u00fcrger der Oberstadt. Weitere Vorst\u00e4dte k\u00f6nnten sich noch im 12. Jh. um den Salzmarkt, dem unteren Bereich der heutigen Herstallstra\u00dfe, sowie den Dingstall n\u00f6rdlich der Burg und im Bereich von St. Agatha herausgebildet haben. Verschiedentlich ist ein besonders hohes Alter der Fischersiedlung vermutet worden, doch ist die R\u00fcckdatierung in karolingische Zeit wenig \u00fcberzeugend. Im Verlauf des sp\u00e4ten Mittelalters wurden die Vorst\u00e4dte gemeinsam ummauert (vgl. Baudenkm\u00e4ler, <a href=\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/die-stadtmauer\/\">Stadtmauer<\/a>) und in die Befestigung der gesamten Stadt einbezogen. Durch diese Ma\u00dfnahme verblieben bis weit in die Neuzeit gro\u00dfe unbebaute Fl\u00e4chen innerhalb der Stadtmauer. Mittelalterliche oder fr\u00fchneuzeitliche Befunde au\u00dferhalb der Altstadt sind kaum bekannt geworden. Bei der Neuanlage der Stra\u00dfenf\u00fchrung und einer Kanalverlegung an der Nordseite der Lamprechtstra\u00dfe wurde 1994 im unteren Abschnitt eine h\u00f6lzerne Wasserleitung entdeckt. Sie war aus etwa 2 m langen \u201eDeicheln\u201c, durchbohrten St\u00e4mmen aus Kiefernholz, zusammengesetzt. Nach Testbohrungen setzte sich die Leitung noch mindestens 6 m in beide Richtungen von der Fundstelle mit guter Erhaltung fort.<\/p>\n<p>Die Nutzung des Gebietes au\u00dferhalb der Altstadt wird vor allem durch zahlreiche ehem. M\u00fchlen angezeigt, deren \u00e4ltester fassbarer Geb\u00e4udebestand in der Uraufnahme von 1845 \u00fcberliefert ist. Im Bereich der ehem. M\u00fchlen sind Fundamente der Geb\u00e4ude sowie \u00dcberreste technischer Anlagen der fr\u00fchen Neuzeit, vielleicht auch des sp\u00e4ten Mittelalters, zu vermuten. N\u00f6rdlich der Altstadt am s\u00fcdlichen Ufer der Aschaff befand sich die ehem. Aum\u00fchle. Heute ist das M\u00fchlengel\u00e4nde von B\u00e4umen bestanden, aber nicht \u00fcberbaut. Als fr\u00fcheste Nachricht wurde 1797 die Errichtung eines \u201eOehlenschlagwerkes\u201c genehmigt, wo sich zuvor eine unrentabel gewordene Walkm\u00fchle befand. Unmittelbar s\u00fcdlich der M\u00fchlengeb\u00e4ude hatte sich auf einer kleinen Erhebung, dem sog. Aum\u00fchlenberg, bis 1998 der Turm einer Windm\u00fchle erhalten. Im Fr\u00fchjahr und Sommer 2001 wurde der sich bis etwa 14 m \u00fcber das Aschafftal erhebende M\u00fchlenberg, heute Glattbacherstra\u00dfe 44\u201348, abgetragen. Bei der Beobachtung durch Mitarbeiter der Museen der Stadt Aschaffenburg wurde ein in den Fels gemei\u00dfelter Brunnenschacht festgestellt, aus dem einige H\u00f6lzer des ehem. Turmwerkes geborgen werden konnten. Der Gro\u00dfteil des Schachtes war vermutlich in den 1950er Jahren mit schwefelhaltigen Kiesen verf\u00fcllt worden, die als Produktionsabf\u00e4lle der ehem. Papierwerke entstanden waren. Aus Sicherheitsgr\u00fcnden konnte der Brunnen daher nicht n\u00e4her untersucht werden. Die ehem. Pfaffenm\u00fchle lag ca. 680 m s\u00fcdwestlich der Aum\u00fchle am linken, heute nicht mehr existierenden Arm der Aschaff. Etwa 380 m westlich der Pfaffenm\u00fchle, ebenfalls am linken Arm (S\u00fcdarm) der Aschaff, befand sich die ehem. Schneidm\u00fchle. Die Standorte beider M\u00fchlen sind \u00fcberbaut.<\/p>\n<p>Am Glattbach, einem Zubringer der Aschaff, existierten ebenfalls zwei M\u00fchlen, n\u00e4mlich die ehem. Schnepfenm\u00fchle, deren Standort von B\u00e4umen bestanden ist, und die Haselm\u00fchle, lediglich 130 m s\u00fcdlich der Schnepfenm\u00fchle, knapp vor der M\u00fcndung des Glattbaches in die Aschaff gelegen. Das Gel\u00e4nde der Haselm\u00fchle ist heute \u00fcberbaut. \u00d6stlich der Altstadt von Aschaffenburg, unmittelbar s\u00fcdlich des in die Aschaff m\u00fcndenden R\u00f6derbachs befand sich die ehem. Schellenm\u00fchle, deren Fl\u00e4che heute von Wohnbebauung genutzt wird. Schlie\u00dflich lag s\u00fcdlich der Altstadt, unmittelbar am Hensbach die ehem. Eckertsm\u00fchle, von der sich Teile des Hauptgeb\u00e4udes als Ruine erhalten haben (vgl. Baudenkm\u00e4ler, <a href=\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/am-haesbach-2\/\">Am H\u00e4sbach 1a<\/a> ). Noch heute l\u00e4sst sich im Grundriss der Stadt deren mittelalterliche Struktur erkennen. Das mittelalterliche Stadtbild war gepr\u00e4gt von den verschiedenen Gewerken, die sich gem\u00e4\u00df ihren Bed\u00fcrfnissen an bestimmten Stellen der Stadt niederlie\u00dfen. So befanden sich am \u201eBadberg\u201c die Badstuben, die im 16. Jh. in die Badergasse verlegt wurden. Stra\u00dfennamen wie \u201eWebergasse\u201c und \u201eStrickergasse\u201c zeugen von Webern und Seilern, die zum Aufspannen ihres Tuches und ihrer Seile Platz ben\u00f6tigten. Im \u201eL\u00f6hergraben\u201c lie\u00dfen sich die Gerber, deren Gewerbe mit einer gewissen Geruchsbel\u00e4stigung verbunden war, nieder. Anders als in anderen St\u00e4dten waren in Aschaffenburg die Metzger in der Hauptstra\u00dfe und nicht au\u00dferhalb der Stadt anzutreffen, davon zeugt die ehem. \u201eGro\u00dfe Metzgergasse\u201c (heute Dalbergstra\u00dfe). Die \u201eTreibgasse\u201c, durch die das Vieh auf die Weiden getrieben wurde, erinnert daran, dass in Aschaffenburg \u2013 wie in allen mittelalterlichen St\u00e4dten \u2013 bis ins 19. Jh. Landwirtschaft und Viehzucht betrieben wurde. Ihren wirtschaftlichen Entwicklungsh\u00f6hepunkt erreichte die Stadt Aschaffenburg, die damals dem Typus einer geistlichen Residenzstadt entsprach, im 15. und 16. Jh. Mittelalterliche Feindseligkeiten, der Bauernkrieg, der sog. Markgr\u00e4flerkrieg und auch die Pest haben die Entwicklung der Stadt nur unwesentlich beeintr\u00e4chtigt. Allerdings hat im 17. Jh. der Drei\u00dfigj\u00e4hrige Krieg der Stadt zugesetzt. Ihre Einwohnerzahl ging deutlich zur\u00fcck. Erst zu Beginn des 19. Jh., als Aschaffenburg nach der Besetzung von Mainz durch die franz\u00f6sische Revolutionsarmee Residenz der Kurf\u00fcrsten wurde, gewann die Stadt wieder an Bedeutung.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die mittelalterliche und fr\u00fchneuzeitliche Stadt von giebelst\u00e4ndigen Fachwerkb\u00fcrger- und Ackerb\u00fcrgerh\u00e4usern sowie einzelnen bemerkenswerten Stiftsherrenh\u00f6fen gepr\u00e4gt war, setzte mit dem vermehrten Zuzug Mainzer Adeliger eine rege Baut\u00e4tigkeit ein, in der vor allem unter dem Architekten und Landbaumeister Wolfgang Streiter zahlreiche, traufst\u00e4ndig errichtete B\u00fcrgerh\u00e4user mit Sandsteinfassade entstanden. Wesentliche Spuren hinterlie\u00df der portugiesische Architekt und Bauingenieur Emanuel Joseph von Herigoyen, der zwischen 1776 und 1804 f\u00fcr Friedrich Carl Joseph von Erthal in Aschaffenburg t\u00e4tig war. Der Nachfolger Erthals, Carl Theodor von Dalberg, trug mit der Festlegung von Baulinien und Reglementierungen der Fassaden entscheidend zur Entwicklung des Stadtbildes bei. Seit 1814 unter der Bayerischen Krone, wurde Aschaffenburg in der Mitte des 19. Jh. au\u00dferdem zu einem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt im Nordwesten von Bayern. Mit der unter K\u00f6nig Ludwig I. er\u00f6ffneten Bahnlinie von W\u00fcrzburg nach Frankfurt erfolgte auch die Stadterweiterung Richtung Norden und die Verlagerung des gesch\u00e4ftlichen Treibens von der Dalbergstra\u00dfe in das neue Bahnhofsviertel. Es ist gepr\u00e4gt von mehrgeschossigen Wohn- und Gesch\u00e4ftsh\u00e4usern mit historistischen Fassaden, von denen einige anschauliche Beispiele erhalten sind. Zwischen der Stadtmauer und dem von der Bahnlinie Aschaffenburg\u2013Miltenberg gebildeten Ring wuchs die Stadt weiter. So entstanden das Villenviertel entlang der Gr\u00fcnewaldstra\u00dfe und die Wohnviertel zwischen den Ausfallstra\u00dfen W\u00fcrzburger Stra\u00dfe und Schweinheimer Stra\u00dfe. Bald entstanden auch jenseits der Bahn Industriegebiete und Wohnsiedlungen. In den 1920er und 1930er Jahren entstanden neue Siedlungsformen, u. a. die Mustersiedlungen \u00d6sterreicher und Obernauer Kolonie. Heute ist Aschaffenburg eine durch die Verluste an architektonischer Substanz w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges und die Ver\u00e4nderungen in der Zeit des Wiederaufbaus gekennzeichnete Stadt. Ihre wechselvolle Geschichte l\u00e4sst sich an den erhaltenen Baudenkm\u00e4lern noch immer ablesen und reicht mittlerweile bis in die Zeit der Moderne.<\/p>\n<p>Quelle:<\/p>\n<p>Ina Gutzeit\/Hauke Kenzler: Kreisfreie Stadt Aschaffenburg. Ensembles, Baudenkm\u00e4ler, Bodendenkm\u00e4ler (Denkm\u00e4ler in Bayern. VI. Unterfranken, 71), M\u00fcnchen 2015, S. 2-7.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Innerhalb des Altstadtbereichs konzentrieren sich die bekannten vor- und fr\u00fchgeschichtlichen Siedlungshinterlassenschaften auf die sp\u00e4tere Oberstadt von Aschaffenburg. Die Topographie des \u00fcber dem Main gelegenen Plateaus l\u00e4sst auch heute noch die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[38,542],"tags":[817,818,18,826,34,832,137,833,269,834,627,835,633,635,657,680,742,757,812,813,814],"post-format":[2],"post-content":[67],"class_list":["post-3704","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-geschichte","category-baudenkmal","tag-fruehe-neuzeit","tag-archaeologische-funde","tag-mittelalter","tag-kaiser","tag-sammlung","tag-graeberfeld","tag-kirche","tag-merowinger","tag-muehle","tag-bronzezeit","tag-museum","tag-erzbistum","tag-stadtmauer","tag-antike","tag-kurmainz","tag-bischof","tag-karolinger","tag-aschaff","tag-siedlungsgeschichte","tag-fundstelle","tag-fruehgeschichte","format-information","content-text","project-denkmaltopographie"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Gemarkung Aschaffenburg - Aschaffenburg<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gemarkung-aschaffenburg\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Gemarkung Aschaffenburg - Aschaffenburg\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Innerhalb des Altstadtbereichs konzentrieren sich die bekannten vor- und fr\u00fchgeschichtlichen Siedlungshinterlassenschaften auf die sp\u00e4tere Oberstadt von Aschaffenburg. Die Topographie des \u00fcber dem Main gelegenen Plateaus l\u00e4sst auch heute noch die [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gemarkung-aschaffenburg\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Aschaffenburg\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2022-03-28T12:33:02+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2022-03-29T14:06:58+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Logo-Stadtarchiv-Aschaffenburg.png\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"379\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"70\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/png\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Aschaffenburg_2.0\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Aschaffenburg_2.0\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"18\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gemarkung-aschaffenburg\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gemarkung-aschaffenburg\/\"},\"author\":{\"name\":\"Aschaffenburg_2.0\",\"@id\":\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/#\/schema\/person\/6620dad05f894110a34e3afd3c3cf3ff\"},\"headline\":\"Gemarkung Aschaffenburg\",\"datePublished\":\"2022-03-28T12:33:02+00:00\",\"dateModified\":\"2022-03-29T14:06:58+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gemarkung-aschaffenburg\/\"},\"wordCount\":3426,\"commentCount\":1,\"keywords\":[\"Fr\u00fche Neuzeit\",\"arch\u00e4ologische Funde\",\"Mittelalter\",\"Kaiser\",\"Sammlung\",\"Gr\u00e4berfeld\",\"Kirche\",\"Merowinger\",\"M\u00fchle\",\"Bronzezeit\",\"Museum\",\"Erzbistum\",\"Stadtmauer\",\"Antike\",\"Kurmainz\",\"Bischof\",\"Karolinger\",\"Aschaff\",\"Siedlungsgeschichte\",\"Fundstelle\",\"Fr\u00fchgeschichte\"],\"articleSection\":[\"Geschichte\",\"Baudenkmal\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gemarkung-aschaffenburg\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gemarkung-aschaffenburg\/\",\"url\":\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gemarkung-aschaffenburg\/\",\"name\":\"Gemarkung Aschaffenburg - Aschaffenburg\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/#website\"},\"datePublished\":\"2022-03-28T12:33:02+00:00\",\"dateModified\":\"2022-03-29T14:06:58+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/#\/schema\/person\/6620dad05f894110a34e3afd3c3cf3ff\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gemarkung-aschaffenburg\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gemarkung-aschaffenburg\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gemarkung-aschaffenburg\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Gemarkung Aschaffenburg\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/\",\"name\":\"Aschaffenburg\",\"description\":\"2.0\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/#\/schema\/person\/6620dad05f894110a34e3afd3c3cf3ff\",\"name\":\"Aschaffenburg_2.0\",\"url\":\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/author\/aschaffenburg_2-0\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Gemarkung Aschaffenburg - Aschaffenburg","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gemarkung-aschaffenburg\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Gemarkung Aschaffenburg - Aschaffenburg","og_description":"Innerhalb des Altstadtbereichs konzentrieren sich die bekannten vor- und fr\u00fchgeschichtlichen Siedlungshinterlassenschaften auf die sp\u00e4tere Oberstadt von Aschaffenburg. Die Topographie des \u00fcber dem Main gelegenen Plateaus l\u00e4sst auch heute noch die [&hellip;]","og_url":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gemarkung-aschaffenburg\/","og_site_name":"Aschaffenburg","article_published_time":"2022-03-28T12:33:02+00:00","article_modified_time":"2022-03-29T14:06:58+00:00","og_image":[{"width":379,"height":70,"url":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Logo-Stadtarchiv-Aschaffenburg.png","type":"image\/png"}],"author":"Aschaffenburg_2.0","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Aschaffenburg_2.0","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"18\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gemarkung-aschaffenburg\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gemarkung-aschaffenburg\/"},"author":{"name":"Aschaffenburg_2.0","@id":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/#\/schema\/person\/6620dad05f894110a34e3afd3c3cf3ff"},"headline":"Gemarkung Aschaffenburg","datePublished":"2022-03-28T12:33:02+00:00","dateModified":"2022-03-29T14:06:58+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gemarkung-aschaffenburg\/"},"wordCount":3426,"commentCount":1,"keywords":["Fr\u00fche Neuzeit","arch\u00e4ologische Funde","Mittelalter","Kaiser","Sammlung","Gr\u00e4berfeld","Kirche","Merowinger","M\u00fchle","Bronzezeit","Museum","Erzbistum","Stadtmauer","Antike","Kurmainz","Bischof","Karolinger","Aschaff","Siedlungsgeschichte","Fundstelle","Fr\u00fchgeschichte"],"articleSection":["Geschichte","Baudenkmal"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gemarkung-aschaffenburg\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gemarkung-aschaffenburg\/","url":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gemarkung-aschaffenburg\/","name":"Gemarkung Aschaffenburg - Aschaffenburg","isPartOf":{"@id":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/#website"},"datePublished":"2022-03-28T12:33:02+00:00","dateModified":"2022-03-29T14:06:58+00:00","author":{"@id":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/#\/schema\/person\/6620dad05f894110a34e3afd3c3cf3ff"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gemarkung-aschaffenburg\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gemarkung-aschaffenburg\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/gemarkung-aschaffenburg\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Gemarkung Aschaffenburg"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/#website","url":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/","name":"Aschaffenburg","description":"2.0","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/#\/schema\/person\/6620dad05f894110a34e3afd3c3cf3ff","name":"Aschaffenburg_2.0","url":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/author\/aschaffenburg_2-0\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/data\/wp\/v2\/posts\/3704","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/data\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/data\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/data\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/data\/wp\/v2\/comments?post=3704"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/data\/wp\/v2\/posts\/3704\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5243,"href":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/data\/wp\/v2\/posts\/3704\/revisions\/5243"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/data\/wp\/v2\/media?parent=3704"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/data\/wp\/v2\/categories?post=3704"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/data\/wp\/v2\/tags?post=3704"},{"taxonomy":"format","embeddable":true,"href":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/data\/wp\/v2\/post-format?post=3704"},{"taxonomy":"content","embeddable":true,"href":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/data\/wp\/v2\/post-content?post=3704"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}