{"id":2062,"date":"2021-05-25T16:56:50","date_gmt":"2021-05-25T14:56:50","guid":{"rendered":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/?p=2062"},"modified":"2022-03-15T09:49:38","modified_gmt":"2022-03-15T08:49:38","slug":"die-raetselhaften-steine-am-leiderer-mainufer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/die-raetselhaften-steine-am-leiderer-mainufer\/","title":{"rendered":"Die r\u00e4tselhaften \u201eSteine\u201c am Leiderer Mainufer"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sommer 1954<\/strong><\/p>\n<p>Als ich \u201e\u00e5m M\u00e4\u00e4 unne \u00e5m Leiderer Bumphaisje\u201c meine ersten Freischwimmversuche unternehme, mache ich unliebsame Bekanntschaft mit seltsamen \u201eSteinen\u201c: Nicht weit vom Ufer entfernt rutsche ich beim Versuch, mich im Wasser aufzustellen, auf einem gro\u00dfen, beinahe rechteckigen Stein mit einer gleichf\u00f6rmig glatten und algenbewachsenen Oberfl\u00e4che aus, st\u00fcrze ins Wasser und schlage mir beide Knie auf. \u201eDess sinn Zements\u00e4ck aus emm Kriech. Do iss e Schiff \u00e5bgsoffe, dess hatt Zements\u00e4ck gel\u00e5de\u201c, wird mir von \u00e4lteren Badeg\u00e4sten erkl\u00e4rt, die mein Missgeschick vom Ufer aus mitverfolgt haben. Ich gebe mich mit dieser Auskunft zufrieden und meide in der Folgezeit beim Schwimmen die Stelle. Angler, die dort \u00f6fter ihre Angelhaken verlieren, wecken bei mir sp\u00e4ter manchmal die Erinnerung an dieses Ereignis. Da sich infolge z\u00fcgig fortschreitender Schwimmfertigkeit meine \u00dcbungsstrecken auf dem Main ver\u00e4ndern und sich in den sp\u00e4teren Jahren immer mehr ins Stadtbad verlagern, geraten die geheimnisvollen \u201eSteine\u201c allm\u00e4hlich in Vergessenheit.<\/p>\n<p><strong>Sommer 2019<\/strong><\/p>\n<p>Beim Schwimmen im Vereinsbad des SSKC \u201ePoseidon\u201c Aschaffenburg komme ich mit Helmi und Franz F. aus Leider ins Gespr\u00e4ch. Dabei unterhalten wir uns auch \u00fcber unsere eigenen Erfahrungen des Schwimmenlernens. Ich berichte \u00fcber meine ersten Schwimmversuche und schildere dabei auch meine Begegnung mit den \u201eSteinen\u201c vom Leiderer Mainufer. Franz F., ein ehemaliger Schiffsbesitzer und Kapit\u00e4n, der in eine alteingesessene Leiderer Familie eingeheiratet hat, schmunzelt und erkl\u00e4rt mir in Grundz\u00fcgen, was es mit diesen \u201eSteinen\u201c auf sich hat. Anders als 65 Jahre vorher, ist mein historischer Wissensdrang heute viel ausgepr\u00e4gter und ich begebe mich auf Spurensuche. Hier sind die Ergebnisse:<\/p>\n<p><strong>November 1944<\/strong><\/p>\n<p>Mehr als 5 Jahre ist es jetzt her, dass das Deutsche Reich mit dem Einmarsch in Polen den 2. Weltkrieg ausgel\u00f6st hat. Nach den Erfolgen an Ost- und Westfront wendet sich das Blatt zugunsten der alliierten Kr\u00e4fte im Herbst 1942 und im Winter 1942\/43 vor allem an der Ostfront. Im Westen beginnt mit der Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 auch hier der R\u00fcckzug der deutschen Truppen. Mitte November 1944 verl\u00e4uft die Westfront etwa auf einer Linie Aachen &#8211; Monschau &#8211; Echternach &#8211; Bitche &#8211; Wissembourg &#8211; Stra\u00dfburg.[1] Auch wenn die Front damit etwa 190 Kilometer Luftlinie von Aschaffenburg entfernt ist[2], sind die B\u00fcrger*innen Aschaffenburgs sp\u00e4testens seit dem 27. September 1944 mit dem Warnsystem vor alliierten Luftangriffen zum ersten Mal drastisch konfrontiert worden: Die Royal Air Force hatte ihr Fl\u00e4chenbombardement auch auf Aschaffenburg angewendet und <em>\u201eeine gro\u00dfe Zahl von Luftminen \u00fcber Aschaffenburg abgeworfen.\u201c<\/em> [3] Das entsprach ganz den Vereinbarungen der Regierungschefs der USA (Franklin D. Roosevelt) und Gro\u00dfbritanniens (Winston Churchill), die auf der Konferenz von Casablanca (14.-26.1.1943) dem Sieg \u00fcber das Deutsche Reich als wichtigstem Kriegsgegner oberste Priorit\u00e4t einger\u00e4umt hatten. Nach dem Grundsatz <em>\u201eGermany first\u201c<\/em>\u00a0 legten die B\u00fcndnispartner eine gemeinsame Bomber-Offensivstrategie fest, in der die Ziele klar benannt waren: <em>\u201edie U-Boot-Werften, die Luftr\u00fcstungsindustrie, die Infrastruktur, die \u00d6l- und Treibstoffindustrie sowie sonstige r\u00fcstungsindustrielle Ziele.\u201c<\/em>[4] Auch f\u00fcr Aschaffenburg gab es 1944 klare Vorgaben, die in einem \u201eReisef\u00fchrer f\u00fcr Bomber\u201c[5] aufgef\u00fchrt waren.<\/p>\n<p>Aufgeteilt in insgesamt 14 Industriezweige wurden die erfassten Lager-, Produktions- und Bearbeitungsst\u00e4tten darin nach ihrer Kriegsbedeutung in 5 Stufen klassifiziert:<\/p>\n<p><strong><em>&#8222;1+\u00a0 <\/em><\/strong><em>Fabriken von herausragender Bedeutung in den deutschen Kriegsanstrengungen<br \/>\n<strong>\u00a01<\/strong>\u00a0 \u00a0 Grossanlagen in den wichtigsten Industriezweigen<br \/>\n<strong>\u00a02<\/strong>\u00a0 \u00a0 Kleinbetriebe in den grossen Industriezweigen oder Grossanlagen in kleineren Industriezweigen<br \/>\n<strong>\u00a03<\/strong>\u00a0 \u00a0 Fabriken von relativ geringer Bedeutung f\u00fcr die deutsche R\u00fcstungswirtschaft.<br \/>\n<strong>\u00a0\u2013<\/strong>\u00a0 \u00a0 Fabriken, die mit ziemlicher Sicherheit von geringer Bedeutung f\u00fcr die deutsche R\u00fcstungswirtschaft sind und\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/em><em>Einrichtungen, bei denen die verf\u00fcgbaren Informationen nicht ausreichen, um eine Priorit\u00e4tsbewertung zu\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0erm\u00f6glichen.\u201c<\/em> [6]<\/p>\n<p>F\u00fcr Aschaffenburg wurde folgendes festgehalten:<\/p>\n<p><strong><em>&#8222;ASCHAFFENBURBG (Bayern)<br \/>\n<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>50\u00b0 Nr. 9\u00b0 10 E , 420 Meilen, (43 000)<br \/>\n<\/em><\/strong><em>Aschaffenburg liegt an der Hauptstrecke von Frankfurt a. Main nach W\u00fcrzburg und S\u00fcdbayern . Es liegt 25 Meilen \u00f6stlich von Frankfurt.<br \/>\nDie Stadt erstreckt sich haupts\u00e4chlich am rechten Mainufer und ist ein wichtiger Umschlagshafen f\u00fcr den Schiffsverkehr zwischen Nordwest- und S\u00fcddeutschland. Es gibt eine Reihe von Branchen verschiedener Art, von denen die wichtigsten Pr\u00e4zisionswerkzeuge und Papier und Zellstoff sind.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Verkehr:<br \/>\n<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Binnenhafen Aschaffenburg \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (3)<br \/>\n<\/em><\/strong><em>Der Main, der bis Aschaffenburg f\u00fcr <\/em>[den Transport]<em> gr\u00f6\u00dfere<\/em>[r]<em> Lasten kanalisiert ist, soll nach Fertigstellung des geplanten Main-Donau-Kanals den Durchgangsverkehr auf die Donau f\u00fchren. Derzeit ist Aschaffenburg der wichtigste s\u00fcdliche Endpunkt f\u00fcr diesen Binnenschiffsverkehr, und eine betr\u00e4chtliche Tonnage, die gr\u00f6\u00dftenteils aus Kohle aus dem Ruhrgebiet besteht, wird auf dem Wasser nach S\u00fcddeutschland transportiert.<br \/>\nDer Hafen besteht aus zwei Hafenbecken, am linken Mainufer am westlichen Ende der Stadt.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Eisenbahnwerkst\u00e4tten Aschaffenburg \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (3)<br \/>\n<\/em><\/strong><em>Es handelt sich um mittelgro\u00dfe Werkst\u00e4tten f\u00fcr die Instandsetzung von G\u00fcterwagen.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Eisenbahnverkehrszentrum \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (3)<br \/>\n<\/strong>Dazu geh\u00f6ren kleine Rangier-, Waren- und Rangierbereiche<\/em><\/p>\n<p><strong><em>\u00d6ffentliche Versorgungsbetriebe\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (3)<br \/>\n<\/em><\/strong><em>Eine Schalt- und Umspannstation f\u00fcr die 110-kV-Leitung, betrieben von der<br \/>\nFirma Bayernwerk, befindet sich ca. 540 Meter entfernt von den Hafenanlagen.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Die St\u00e4dtischen Elektrizit\u00e4tswerke Aschaffenburg \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (3)<br \/>\n<\/strong>(Kommunales Kraftwerk) ist von Bedeutung f\u00fcr die lokale Industrie.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>ebenso wie die st\u00e4dtischen Gaswerke . \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (3)<br \/>\n<\/strong><br \/>\n<strong>Maschinenbau und R\u00fcstung:<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong><em>G\u00fcldner Motorenwerke\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (3)<br \/>\n<\/em><\/strong><em>Diese Werke geh\u00f6ren zur Gesellschaft Lindes Eismaschinen A. G., Wiesbaden. Sie stellen eine Vielzahl von Maschinen und Werkzeugen her speziell f\u00fcr die Kfz-Industrie sowie vertikale Gasmotoren mittlerer h. p. <\/em>[7]<\/p>\n<p><strong><em>Aba<\/em><\/strong><strong><em> Werke Aschaffenburg \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0 (2)<br \/>\n<\/em><\/strong><em>Diese<\/em><em> Firma stellt Pr\u00e4zisionswerkzeuge her und ist spezialisiert auf Werkzeugmaschinen f\u00fcr die Herstellung von Triebwerks- und Flugzeugkomponenten. Ca. 650 Mitarbeiter<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Mikron<\/strong><strong> Werk Aschaffenburg \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (2)<br \/>\n<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Ultra Pr\u00e4zisionswerk Aschaffenburg \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (2)<br \/>\n<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Johann Fischer Aschaffenburg \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (2)<br \/>\n<\/strong>Die drei oben genannten sind die gr\u00f6\u00dften unter den Werken in Aschaffenburg, die \u00a0Pr\u00e4zisionswerkzeuge, Messger\u00e4te und <\/em><em>Messger\u00e4te-Instrumente herstellen.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em><strong>B<\/strong><strong>. Seibert in Aschaffenburg \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (2)<br \/>\n<\/strong>Diese Firma war urspr\u00fcnglich in der Stahlindustrie und im Bau- und Br\u00fcckenbau t\u00e4tig. Die Anlage wird nun f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Reparaturen f\u00fcr Panzerfahrzeuge genutzt. Man sagt, dort seien rund 2.000 Arbeitnehmer besch\u00e4ftigt.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>R\u00fcstungsfabrik<\/em><\/strong><strong><em> Aschaffenburg \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (\u2013)<br \/>\n<\/em><\/strong><em>Es<\/em><em> wird berichtet, dass etwa 9 km s\u00fcdlich von Aschaffenburg eine Fabrik errichtet worden ist, die \u00fcber 1.000 Arbeiter besch\u00e4ftigt und U-Boot-Schrauben und Luftfahrzeug-Propeller herstellt. Best\u00e4tigung dieses Berichts fehlt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Textilien, <\/strong><\/em><em><strong>Rayon, Zellstoff und Papier:<br \/>\n<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Zellstoffwerke Aschaffenburg \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0 (3)<br \/>\n<\/strong>Dies ist eines der Hauptwerke der Aschaffenburger Zellstoffwerke A. G. und stellt Zellulose und Papier her. Sie besch\u00e4ftigt etwa 3.000 Arbeitnehmer.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Buntpapierfabrik<\/strong><strong> A. G. Aschaffenburg \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 (\u2013)<br \/>\n<\/strong>Dies ist eine grosse Papierfabrik, die sich vor dem Krieg insbesondere auf die Herstellung von gef\u00e4rbten Papieren spezialisiert hatte.\u201c<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>21. November 1944 &#8211; fr\u00fcher Nachmittag<\/strong><\/p>\n<p>Heute, an einem wolkenlosen, sonnigen Dienstag im Sp\u00e4therbst, m\u00fcssen die D\u00e4mmer, wie alle B\u00fcrger*innen der Stadt, zwischen 12.00 und 13.25 Uhr wieder einmal in die amtlich ausgewiesenen oder behelfsm\u00e4\u00dfig erstellten Luftschutzr\u00e4ume, weil feindliche Flugzeuge die Region \u00fcberfliegen.<\/p>\n<p>Etwa um die gleiche Zeit f\u00e4hrt auf dem Main unterhalb von Miltenberg ein Schleppzug mainabw\u00e4rts. Im Schlepp:<\/p>\n<ul>\n<li>Schleppkahn (SK) \u201eZUCKERRAFFINERIE III\u201c: Eigner und Kapit\u00e4n: Konrad Brand aus Dorfprozelten.[9] Schiffsdaten: Erbaut 1914 in Dordrecht, Niederlande; L\u00e4nge: 56,00 m; Breite: 7,89 m; Tiefgang: 1,79 m; Tragf\u00e4higkeit: 497,8 t;[10] Ladung: Zement (Sackware), wahrscheinlich aus Karlstadt a. Main.<\/li>\n<li>Schleppkahn (SK) \u201eELSA\u201c: Eigner: Viktor Z\u00f6ller und Leo Bauer, beide aus Dorfprozelten, Kapit\u00e4n: Leo Bauer [11]. Schiffsdaten: Erbaut 1887 auf der Werft der Gebr\u00fcder Pot in Bolnes, Niederlande; L\u00e4nge: 57,49 m, Breite: 8,2 m, Tiefgang: 1,88 m; Tragf\u00e4higkeit: 548 t; Ladung: 448,925 t Weizen f\u00fcr die Fa. Werner Nicola, M\u00fchlenwerke in Mannheim. Wert der Ladung: 104.535,00 RM. [12] u. [13]<\/li>\n<\/ul>\n<p>Weil ein Anlegen auf der Aschaffenburger Stadtseite in H\u00f6he des Winterhafens bei der unsicheren Gesamtlage den Schiffsf\u00fchrern zu gef\u00e4hrlich erscheint, beschlie\u00dfen sie, \u00a0ca. 1,5 km flussabw\u00e4rts am Leiderer Ufer in H\u00f6he von Flusskilometer 85 festzumachen.[14]<\/p>\n<p>In England werden 9 zweimotorige De-Havilland-DH-98-Mosquito Mehrzweckflugzeuge[15] und 274 viermotorige Lancaster-Bomber[16] vorbereitet f\u00fcr einen Fl\u00e4chenbombardierungseinsatz in der Mitte des Deutschen Reiches. Ihr Auftrag: Die Zerst\u00f6rung der Bahnanlagen in Aschaffenburg, damit die Unterbrechung der Transportwege zwischen West- und S\u00fcddeutschland, und die Zerst\u00f6rung der kriegsbedeutenden Betriebe.[17]<\/p>\n<p><strong>21. November 1944, ca. 19.00 Uhr<\/strong><\/p>\n<p>Die beiden Schiffsf\u00fchrer haben sich, nachdem sie ihre Schiffe fest vert\u00e4ut und gesichert haben, auf den etwa 1 km langen Weg mainabw\u00e4rts und dann durch die Brunnengasse hinauf ins Gasthaus \u201eZum Wei\u00dfen Ro\u00df\u201c gemacht. Nach dem Abendessen sitzen sie dort noch, als kurz nach 19.00 Uhr Luftalarm ausgel\u00f6st wird: \u201eChristb\u00e4ume\u201c beleuchten das Leiderer Mainufer und das n\u00f6rdliche Stadtgebiet. Die britischen Mosquitos haben ihr Ziel erreicht, als \u201ePfadfinder\u201c haben sie die zu bombardierenden Ziele aus gro\u00dfer H\u00f6he mit Zielmarkierungen gekennzeichnet und durch Leuchtbomben f\u00fcr die nachfolgenden Bomber ausgeleuchtet. Alois Stadtm\u00fcller zitiert in seinem Buch \u201eAschaffenburg im Zweiten Weltkrieg. Bd. 1&#8243; einen Augenzeugen f\u00fcr diesen Zeitpunkt (19.12 Uhr): <em>\u201eDer Kraftfahrer der Spedition Schuck und Stenger, Alois Kolb, war an diesem schwarzen Dienstag mit einem Auftrag nach Hofstetten unterwegs gewesen. Wie er berichtete,<\/em> <em>[&#8230;]<\/em> <em>hatte er auf der R\u00fcckfahrt schon zwischen Sulzbach und Obernau Leuchtbomben \u00fcber Aschaffenburg beobachtet. Er war kaum durch Obernau gefahren, als schon rund um die Stadt die \u00b4Christb\u00e4ume\u00b4 gesteckt wurden, \u00fcber deren Bedeutung man sich so sehr im klaren war, da\u00df zwei Bekannte, die er unterwegs mitgenommen hatte, schleunigst ausstiegen und wieder nach Obernau zur\u00fcckkehrten. Deutlich war zu sehen, da\u00df der Wind die Leuchtbomben langsam vom Stadtteil Leider weg nach Norden und sogar \u00fcber Damm hinaus abtrieb, weshalb die Leiderer bei diesem gro\u00dfen Angriff weniger in Mitleidenschaft gezogen wurden. Beim Gaswerk (Obernauer Stra\u00dfe 1) angelangt, dr\u00f6hnten schon die Flugzeuge \u00fcber der Stadt und barsten die ersten Bomben.\u201c<\/em> [18]<\/p>\n<p>Genau zu diesem Zeitpunkt sind Konrad Brand und Leo Bauer auf dem Weg zu ihren Schiffen, als eine britische Luftmine die beiden Schleppk\u00e4hne trifft. Eine gewaltige Druckwelle schleudert beide Schiffsf\u00fchrer meterweit durch die Luft. Doch sie haben Gl\u00fcck im Ungl\u00fcck und \u00fcberleben: Konrad Brand erleidet eine Bruchverletzung, Leo Bauer hat zeitlebens mit Sch\u00fcttell\u00e4hmungen zu k\u00e4mpfen.[19] F\u00fcr Aschaffenburg, besonders den Stadtteil Damm, wird dieser Angriff zum folgenschwersten des gesamten 2. Weltkrieges: <em>\u201e<\/em>[&#8230;]<em> \u00fcber 300 Tote und ca. 160 Verletzte, [&#8230;]<\/em> <em>v. a. Zerst\u00f6rungen im Stadtteil Damm &#8211; zu 80% zerst\u00f6rt -, ca. 700 Wohngeb\u00e4ude v\u00f6llig zerst\u00f6rt, ca. 2.500 Wohngeb\u00e4ude zerst\u00f6rt.\u201c <\/em>[20]<\/p>\n<p>Die Sachsch\u00e4den an den beiden Schiffen listet Otto Berninger in seinem Beitrag \u201eZustand der Mainschiffe nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges \u2013 Erlittene Kriegssch\u00e4den\u201c (S. 24ff.) detailliert auf:<\/p>\n<p><em>\u201eSchleppkahn Zuckerraffinerie III &#8211; [&#8230;] Besch\u00e4digt an 21.11.1944 bei Bombenangriff auf Aschaffenburg. Das mit Zement beladene Schiff erhielt einen Bombentreffer und sank. Das Schiff wurde sp\u00e4ter gehoben und zerschnitten, da nicht mehr reparaturf\u00e4hig. Schadensh\u00f6he (ohne Ladung) 35.000 RM.\u201c<\/em> [21]<\/p>\n<p><em>Schleppkahn &#8222;Elsa&#8220; von Dorfprozelten. [..] Besch\u00e4digt an 20\/21.11.1944 bei Bombenangriff auf Aschaffenburg. Schiff nach Einschlag einer Sprengbombe gesunken. Hinterschiff total zerst\u00f6rt. Ladung bestand aus 449 t Weizen. &#8211; Frachtschaden 104.535 RM. Schiffswrack sp\u00e4ter gehoben und zerschnitten, da nicht mehr reparaturf\u00e4hig. Restschiffswert vor Schaden 39.835 RM. <\/em>[22]<\/p>\n<p><strong>1949<\/strong><\/p>\n<p>Der Wiederaufbau Aschaffenburgs und damit auch die Beseitigung der Sch\u00e4den an der Schifffahrtstra\u00dfe Main sind in vollem Gange. Zu letztgenannter Ma\u00dfnahme z\u00e4hlen auch die Bergungen der diversen Schiffswracks am Leiderer Ufer. Konrad Brands SK \u201eZUCKERRAFFINERIE III\u201c wird als Totalverlust gleich an Ort und Stelle geborgen, die Schrottteile gelangen in die Schmelz\u00f6fen. [23]<\/p>\n<p>Wilhelm Brand vermerkt zur Bergung von SK \u201eELSA\u201c noch erg\u00e4nzend in seinem Buch \u201e200 Jahre Schifffahrt in Prozele&#8220;: <em>\u201eNach der Hebung ist nur ein Teil vom Vorschiff mit Raum 1 verblieben. Eine Reparatur war nicht lohnenswert. <\/em>[&#8230;]<em> Bis zur Verschrottung lag das Vorschiff hier im Michelshafen.\u201c<\/em> [24]<\/p>\n<p>Die Sack-Zement-Ladung von SK &#8222;ZUCKERRAFFINERIE III&#8220; hat sich durch die Wassereinwirkung in den unbesch\u00e4digten S\u00e4cken zu Betonsteinen verfestigt. Diese werden zur Uferverst\u00e4rkung gleichm\u00e4\u00dfig bis hinunter zum &#8222;Leiderer Bumphaisje&#8220; verteilt, wo 1954 ein Leiderer Bub bei seinen <a href=\"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/leiderer-badevergnuegen-im-maeae-mitte-der-1950er-jahre\/\">ersten Freischwimmversuchen<\/a> unliebsame Bekanntschaften mit ihnen machen sollte.<\/p>\n<p>Und wenn sie nicht beseitigt worden sind, werden sich auch heute und in Zukunft noch Schwimmer*innen dort blutige Zehen oder Knie holen&#8230;<\/p>\n<p><strong>2021<\/strong><\/p>\n<p>Nach 67 Jahren hat der \u201eLeiderer Bub\u201c das R\u00e4tsel der geheimnisvollen \u201eSteine\u201c am Leiderer Mainufer l\u00f6sen k\u00f6nnen. Das hat er den zahlreichen gedruckten Unterlagen, vor allem aber auch der Unterst\u00fctzung von<\/p>\n<p>&#8211; Franz und Helmi Firmbach, Aschaffenburg-Leider (m\u00fcndliche Berichte),<\/p>\n<p>&#8211; Rudi Bauer, Schifffahrtsmuseum W\u00f6rth a. Main (Bilder),<\/p>\n<p>&#8211; Gerhard Kuhn, Schifffahrtsexperte, Marktheidenfeld (Bilder, Daten) und<\/p>\n<p>&#8211; Wolfgang Heim, Heimat- und Geschichtsverein Dorfprozelten (Bilder, Daten, Buchausz\u00fcge)<\/p>\n<p>zu verdanken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anmerkungen:<\/strong><\/p>\n<p>[1] Angaben nach der Karte \u201e6th And 12th Army Group Operations, 8 November-15 December 1944\u201c. URL: https:\/\/www.westpoint.edu\/academics\/academic-departments\/history\/world-war-two-europe [abgerufen am 30.04.2021].<\/p>\n<p>[2] Gemessen ist die Entfernung zwischen Echternach und Aschaffenburg.<\/p>\n<p>[3] URL: https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Luftangriffe_auf_ Aschaffenburg&amp;oldid=181766324 [abgerufen am 13.10.2018]. \u00c4hnliche Darstellungen finden sich in: D\u00e4mmer Leben \u2013 D\u00e4mmer Leut\u00b4. A. a. O. [Abschnitt \u201eUntergang und Neubeginn\u201c].<\/p>\n<p>[4] Bellaire, Felix: Luftkrieg (Zweiter Weltkrieg), in: Historisches Lexikon Bayerns. URL: http:\/\/www.historisches-lexikon-bayerns.de\/Lexikon\/Luftkrieg_(Zweiter_Weltkrieg)&gt;[abgerufen am 28.04.2021].<\/p>\n<p>[5] Sinngem\u00e4\u00dfe \u00dcbersetzung des englischen Titels \u201eThe Bomber&#8217;s Baedeker\u201c. Siehe auch Abb. 1.<\/p>\n<p>[6] The Bomber&#8217;s Baedeker [Vorwort].<\/p>\n<p>[7] Anmerkung des Verfassers: h. p. ist die \u00fcbliche englische Abk\u00fcrzung f\u00fcr &#8222;horsepower&#8220; (Pferdest\u00e4rke, PS). Hier wohl verwendet in der Bedeutung \u201emittlere Leistungsst\u00e4rke.\u201c<\/p>\n<p>[8] \u201eThe Bomber&#8217;s Baedeker\u201c. A. a. O.,S. 15 ff. Sinngem\u00e4\u00dfe \u00dcbersetzung durch den Verfasser.<\/p>\n<p>[9] Konrad Brand hatte das Schiff am 1. Januar 1939 von seinem Schwiegervater Franz Firmbach \u00fcbernommen. Siehe dazu Brand, Wilhelm: 200 Jahre Schifffahrt in Prozele. A. a. O., S. 46.<\/p>\n<p>[10] Die Daten sind entnommen dem Rheinschiffsregister 1935 A. a. O., Eintragsnummer 12413. Siehe auch Abb. 2.<\/p>\n<p>[11] Vater des sp\u00e4teren Pfarrers der Muttergottes-Pfarrkirche in Aschaffenburg, Edwin Bauer. Mitteilung des Heimat- und Geschichtsvereins Dorfprozelten vom 26.1.2021.<\/p>\n<p>[12] Brand, Wilhelm, a. a. O., S. 49.<\/p>\n<p>[13] Siehe Abb. 3.<\/p>\n<p>[14] Siehe Abb. 4.<\/p>\n<p>[15] Siehe Abb. 5.<\/p>\n<p>[16] Siehe Abb. 6.<\/p>\n<p>[17] Siehe oben: Ausf\u00fchrungen zu Aschaffenburg in \u201eThe Bomber&#8217;s Baedeker.\u201c<\/p>\n<p>[18] Stadtm\u00fcller, Alois: Aschaffenburg im Zweiten Weltkrieg. A. a. O., S. 61ff.<\/p>\n<p>[19] M\u00fcndliche Mitteilung durch Franz Firmbach vom 11.02.2021 in Aschaffenburg.<\/p>\n<p>[20] Aschaffenburg. Wiederaufbauatlas. A. a. O. [o. S.].<\/p>\n<p>[21] Berninger, O., a. a. O., S. 60ff.<\/p>\n<p>[22] Berninger, O., a. a. O., S. 59.<\/p>\n<p>[23] Siehe Abb. 9.<\/p>\n<p>[24] Brand, W., a. a. O. S. 49. Anmerkung des Verfassers: Gemeint ist der Michelshafen in Dorfprozelten.<\/p>\n<p><strong>Abbildungen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Abb. 1:<\/strong> Titelseite \u201eThe Bomber&#8217;s Baedeker\u201c. F\u00fchrer zu den wirtschaftlich bedeutenden deutschen St\u00e4dten und Gro\u00dfst\u00e4dten &#8211; The Bomber&#8217;s Baedeker &#8211; Guide to the Economic Importance of German Towns and Cities &#8211; 2nd (1944) Edition. Part I: Aachen &#8211; K\u00fcstrin. URL: https:\/\/visualcollections.ub.uni-mainz.de\/histbuch\/<\/p>\n<p><strong>Abb. 2:<\/strong> SK \u201eZUCKERRAFFINERIE III\u201c (links). Quelle: Schifffahrtsmuseum W\u00f6rth a. Main. Mit frdl. Genehmigung d. Hr. Rudi Bauer.<\/p>\n<p><strong>Abb. 3:<\/strong> SK \u201eELSA\u201c. Quelle: Schifffahrtsmuseum W\u00f6rth am Main. Mit frdl. Genehmigung d. Hr. Rudi Bauer.<\/p>\n<p><strong>Abb. 4:<\/strong> SK \u201eZUCKERRAFFINERIE III\u201c und SK \u201eELSA\u201c \u2013 Anlegestelle und Versenkungsort bei Flusskilometer 85. Quelle: Kartengrundlage Bayernatlas. URL: https:\/\/geoportal.bayern.de [bearbeitet durch den Verfasser].<\/p>\n<p><strong>Abb. 5:<\/strong> Jagdbomber De Havilland DH.98 Mosquito der britischen Luftwaffe (RAF &#8211; Royal Air Force) im 2. Weltkrieg. URL: https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/De_Havilland_DH.98_Mosquito<\/p>\n<p><strong>Abb. 6:<\/strong> Avro Lancaster-Bomber der Royal Air Force. URL: https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Avro_Lancaster. Bundesarchiv, Bild 141-2716 \/ CC-BY-SA 3.0.<\/p>\n<p><strong>Abb. 7: <\/strong>Amerikanische Luftaufnahme vom 14. M\u00e4rz 1945 aus etwa 7000 Meter H\u00f6he \u2013 Mainbogen bei Leider &#8211; Rote Ellipse: Trefferbereich SK \u201eZUCKERRAFFINERIE III\u201c und SK \u201eELSA\u201c. Quelle: Stadtm\u00fcller, Alois: Aschaffenburg im 2. Weltkrieg. A. a. O., Abb. 123 [bearbeitet durch den Verfasser].<\/p>\n<p><strong>Abb. 8:<\/strong> Schiffe am Leiderer Mainufer \u2013 1945. Ausschnitt \u2013 Luftbilder von Aschaffenburg nach dem Krieg 1945. Historische Bilder der US Air Force. URL: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=1UFWO8xZcYI [bearbeitet durch den Verfasser].<\/p>\n<p><strong>Abb. 9:<\/strong> Bergung SK \u201eZUCKERRAFFINERIE III\u201c 1949. Quelle: Sammlung Kuhn.<\/p>\n<p><strong>Literaturverzeichnis:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Bellaire, Felix: Luftkrieg (Zweiter Weltkrieg), in: Historisches Lexikon Bayerns. URL: http:\/\/www.historisches-lexikon-bayerns.de\/Lexikon\/Luftkrieg_(Zweiter_Weltkrieg) [abgerufen am 28.04.2021].<\/li>\n<li>Berninger, Otto: Die Schiffsflotten der Mainreedereien nach dem Ende des letzten Weltkrieges, in: Main-Schiffahrts-Nachrichten (1999), Nr. 17 (Hrsg. vom Verein zur F\u00f6rderung des Schifffahrts- und Schiffbaumuseums W\u00f6rth am Main).<\/li>\n<li>Berninger, Otto: Zustand der Mainschiffe nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges (Erlittene Kriegssch\u00e4den), in: Main-Schifffahrts-Nachrichten (1999), Nr. 17, S. 24ff. (Hrsg. vom Verein zur F\u00f6rderung des Schifffahrts- und Schiffbaumuseums W\u00f6rth am Main).<\/li>\n<li>Binnenschifferforum, www.binnenschifferforum.de<\/li>\n<li>Brand, Wilhelm: 200 Jahre Schiffahrt in Prozele.<\/li>\n<li>D\u00e4mmer Leben \u2013 D\u00e4mmer Leut&#8216;. Fotodokumentation. Aschaffenburger Studien. II. Dokumentation. Band 8. Aschaffenburg 1992 (Hrsg. vom Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg).<\/li>\n<li>Gast, Klaus: Im Visier der alliierten Bomber, in: Main-Echo (Aschaffenburger Ausgabe) vom 3. Dezember 2004.<\/li>\n<li>Luftangriffe auf Aschaffenburg, in: www.wikipedia.de. \u2013 https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/ index.php?title=Luftangriffe_auf_Aschaffenburg&amp;oldid=181766324<\/li>\n<li>Pollnick, Carsten: Warum Damm?, in: Main-Echo (Aschaffenburger Ausgabe) vom 20.\/21. November 2004.<\/li>\n<li>Raab, Jens: Als lebten sie noch &#8211; Keine Zeit zum Denken &#8211; Gibt es einen Himmel?, in: Main-Echo (Aschaffenburger Ausgabe) vom 20.\/21. November 2004.<\/li>\n<li>Rheinschiffsregister, Frankfurt 1935 (Hrsg. vom Rheinschiffs-Register-Verband).<\/li>\n<li>Stadtm\u00fcller, Alois: Aschaffenburg im Zweiten Weltkrieg. Bombenangriffe \u2013 Belagerung \u2013 \u00dcbergabe. 3. Aufl. Aschaffenburg 1987.<\/li>\n<li>The Bomber&#8217;s Baedeker &#8211; Guide to the Economic Importance of German Towns and Cities &#8211; 2nd (1944) Edition. Part I: Aachen &#8211; K\u00fcstrin. URL: https:\/\/visualcollections.ub.uni-mainz.de\/histbuch\/<\/li>\n<li>Wiederaufbauatlas (Hrsg. vom Haus der bayerischen Geschichte). URL: https:\/\/www.bavariathek.bayern\/wiederaufbau\/<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sommer 1954 Als ich \u201e\u00e5m M\u00e4\u00e4 unne \u00e5m Leiderer Bumphaisje\u201c meine ersten Freischwimmversuche unternehme, mache ich unliebsame Bekanntschaft mit seltsamen \u201eSteinen\u201c: Nicht weit vom Ufer entfernt rutsche ich beim Versuch, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":52,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[38,41,42],"tags":[33,103,280],"post-format":[2],"post-content":[3,67],"class_list":["post-2062","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-geschichte","category-leben","category-persoenliches","tag-zweiter-weltkrieg","tag-main","tag-schifffahrt","format-information","content-image","content-text","project-stadtarchiv"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - 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