{"id":1872,"date":"2021-04-14T12:20:17","date_gmt":"2021-04-14T10:20:17","guid":{"rendered":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/?p=1872"},"modified":"2022-01-19T22:17:08","modified_gmt":"2022-01-19T21:17:08","slug":"leiderer-badevergnuegen-im-maeae-mitte-der-1950er-jahre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de\/leiderer-badevergnuegen-im-maeae-mitte-der-1950er-jahre\/","title":{"rendered":"Leiderer Badevergn\u00fcgen im \u201eM\u00e4\u00e4\u201c Mitte der 1950er Jahre"},"content":{"rendered":"<p><strong>1. Badeplatz an der \u201eLeiderer Uferl\u00e4nde\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Baden und Schwimmen haben in der Mainstadt Aschaffenburg eine lange Tradition. Werner Kr\u00e4mer hat f\u00fcr seinen \u201eR\u00fcckblick auf das Aschaffenburger Badeleben\u201c [1] den Beginn der Badetradition in unserer Stadt das Jahr 1339 recherchiert. Der Name \u201eBadberg\u201c f\u00fcr die Erhebung oberhalb der L\u00f6herstra\u00dfe weist noch heute auf diesen Sachverhalt hin. Laut Kr\u00e4mer r\u00fcckten in den folgenden Jahrhunderten die diversen \u201eB\u00e4der\u201c immer n\u00e4her an den Main. Er berichtet, dass es die \u201eAschaffenburger Kranken- und Wohlt\u00e4tigkeitsanstalt\u201c war, die ab 1833 erstmals das Baden im Flusswasser erm\u00f6glichte. [2] Allerdings handelte es sich dabei um Badeh\u00e4user, die auf einem an Ketten verankerten Flo\u00df aufgebaut waren. Bereits 1816 gab es jedoch schon im Bereich des heutigen Ruderclubs oberhalb der Einfahrt zum Flo\u00dfhafen die erste \u00f6ffentliche Badestelle im Fluss. Kr\u00e4mer beschreibt dann in seinen Ausf\u00fchrungen [3] die weitere Entwicklung der diversen \u00f6ffentlichen und privaten Bade- und Schwimmanstalten. Unsere Eltern und Gro\u00dfeltern erz\u00e4hlten manchmal noch vom \u201eKrappbad\u201c [4] , also auch einer Badegelegenheit im Main.<\/p>\n<p>Wir Kinder und Jugendliche der 1950er Jahre kannten und nutzten zum Teil zwar auch das 1936 neu errichtete \u201eStadtbad\u201c, unser Lieblings-\u201eBad\u201c aber lag an der \u201eLeiderer Uferl\u00e4nde\u201c. \u201eLeiderer Uferl\u00e4nde &#8211; wou iss d\u00e5nn dess?\u201c Geb\u00fcrtige Leiderer k\u00f6nnen mit dem Begriff rein gar nichts anfangen. Der Pharus-Stadtplan im Aschaffenburger Adressbuch 1939\/40 weist die Stelle eindeutig aus: Es handelt sich dabei um eine Ufersenke, die sich vom Ende der heutigen St. Joachimsthaler Stra\u00dfe, ehemals Ankergasse genannt, entlang des Maines ca. 250 Meter flussaufw\u00e4rts erstreckt. Entstanden ist sie beim Bau des 1935\/36 [5] errichteten Hochwasserschutzdammes zwischen dem Ort und dem Main. [6] Einheimischen war und ist dieser Ort nur gel\u00e4ufig als \u201eunne \u00e5m Bumphaisje\u201c [7] . Dort befand sich in den 1950er Jahren der Badeplatz vor allem der j\u00fcngeren Einwohner des Leiderer Unterdorfes. Wo genau dieses Unterdorf begann, war meines Wissens nie klar festgelegt; das Ende dagegen stand eindeutig fest: die Einm\u00fcndung der Ruhlandstra\u00dfe in die Hafenrandstra\u00dfe.<\/p>\n<p>Dieses Leiderer Flussbad hatte viele Vorteile: quasi vor der Haust\u00fcre gelegen, kein Eintrittsgeld, der l\u00e4ngere Weg \u00fcber Ruhlandstra\u00dfe und \u201eS\u00e5nderweg\u201c [8] ins st\u00e4dtische Schwimmbad blieb uns erspart und unser Bad war rund um die Uhr ge\u00f6ffnet. Vorbehalte wegen der Wassertemperatur? Was die anging: Das Sportbecken im Stadtbad brauchte schlie\u00dflich auch schon eine kleine Hitzewelle, um die 18\u00b0-Marke zu erreichen, die t\u00e4gliche, kr\u00e4ftige Portion Chlor gab es inklusive. Wir dagegen hatten ein Naturgew\u00e4sser: Nach Schlachttagen im alten Aschaffenburger Schlachthof in der L\u00f6herstra\u00dfe trieben auch schon einmal diverse Schlachtabf\u00e4lle [9] vorbei \u2013 Natur eben.<\/p>\n<p><strong>2. Beginn der Fluss-Badesaison<\/strong><\/p>\n<p>Badesaison \u2013 diesen Begriff setzen viele Schwimmbegeisterte mit den Saisonzeiten der \u00f6ffentlichen Schwimmb\u00e4der gleich. F\u00fcr die Generation der kurz nach dem Krieg Geborenen verbindet sich damit die \u00d6ffnung des Stadtbades in Aschaffenburg meistens um den 15. Mai. Die Er\u00f6ffnung der Badesaison am Leiderer Mainufer war allj\u00e4hrlich eine sehr individuelle Angelegenheit: Die- oder meistens derjenige, der als erster \u2013 nat\u00fcrlich vor Augenzeugen \u2013 komplett in den Main eintauchte und auch noch ein paar Schwimmz\u00fcge absolvierte, galt f\u00fcr die gesamte Saison als Auftaktgeber der neuen Badesaison. Dieses \u201eRitual\u201c konnte durchaus auch einmal bereits Ende M\u00e4rz bei Wassertemperaturen von weniger als 10\u00b0 Celsius stattfinden. Mir ist nicht bekannt, dass einem der \u201eEisheiligen\u201c durch seinen Wage- oder besser gesagt \u00dcbermut bleibende gesundheitliche Sch\u00e4den entstanden sind. Richtig los mit dem Baden im Main ging es dann meistens ab Anfang Juni, wenn sich die Wassertemperatur im \u201eM\u00e4\u00e4\u201c in Richtung 14\u00b0 &#8211; 15\u00b0 bewegte.<\/p>\n<p><strong>3. \u201eAller Anfang ist schwer\u201c \u2013 Schwimmanf\u00e4nger<\/strong><\/p>\n<p>Meine beiden \u00e4ltesten Geschwister, 1954 schon aktive Schwimmer im Schwimmverein \u201ePoseidon\u201c, nahmen mich regelm\u00e4\u00dfig mit ins Stadtbad. Im Rutschbahnbecken versuchten sie, mir als 5-J\u00e4hrigem das Schwimmen beizubringen \u2013 erfolglos. Jedes Mal, wenn sie mir die helfende Hand unter dem Bauch wegzogen, ging ich unter wie ein Stein.<br \/>\nAm Leiderer Mainufer hatten meine Eltern mehr Erfolg. Wenn meine Mutter abends ihren Gemischtwarenladen in der nahen Ruhlandstra\u00dfe geschlossen hatte, zogen wir, bepackt mit Handt\u00fcchern und \u2013 damals ein Luxusgut \u2013 einer olivgr\u00fcnen, dreiteiligen Gummiluftmatratze an das Mainufer unterhalb vom \u201eBumphaisje\u201c. An der 20 bis 30 Meter flussaufw\u00e4rts gelegenen Treppe befand sich unser Stammliegeplatz. [10]<br \/>\nDie Str\u00f6mung des Flusses, das doch recht k\u00fchle Wasser, ein Flussgrund, der praktisch keine Gleichf\u00f6rmigkeit und vom Ufer zur Flussmitte ganz unterschiedliche Gef\u00e4lle aufwies, Sogwirkungen oder Wellenschlag von vorbeifahrenden Schiffen, all das veranlasste die jugendlichen und erwachsenen Begleitpersonen zu entsprechenden Vorsichtsma\u00dfnahmen f\u00fcr uns Kleinere.<br \/>\nWir Nichtschwimmer bekamen zuerst unsere Schwimmhilfen verpasst. Die reichten von ausgedienten Schl\u00e4uchen von Fahrrad-, Motorrad- oder Autoreifen \u00fcber Korkg\u00fcrtel bis hin zum hochmodernen, bunten Plastikschwimmreifen. Letztere stellten jedoch in der Mitte der 1950er Jahre noch eher die Ausnahme dar.<br \/>\n\u201eDhu dich noch \u00e5bschregge! Sonst kriechsde enn Herzschl\u00e5ch!\u201c bekamen wir als Ratschlag mit, bevor wir ins k\u00fchle Nass stiegen. Langsam tasteten wir uns, die einen an einer helfenden Hand, die Wagemutigen unter uns selbst\u00e4ndig, Schritt f\u00fcr Schritt durch das gr\u00fcnliche Wasser. Etwas ver\u00e4ngstigt durch den eben erw\u00e4hnten Rat, sch\u00f6pften wir mit unseren Kinderh\u00e4nden das Mainwasser \u00fcber uns \u2013 gerade an hei\u00dfen Tagen eine willkommene Abk\u00fchlung. War erst einmal die \u201ekritische Grenze\u201c der Nabelh\u00f6he vom Wasser umsp\u00fclt, war es nicht mehr weit, jetzt bis zum Hals ins Wasser einzutauchen. Dass Gesicht oder gar Kopf unter Wasser gelangten, das ergab sich bei uns Anf\u00e4ngern bei den nun folgenden Schwimmversuchen eigentlich von selbst. Die einen wurden vom Papa oder \u00e4lteren Geschwistern an den Armen durchs Wasser gezogen und schluckten, bedingt durch die auftretende \u201eBugwelle\u201c, kleinere und gr\u00f6\u00dfere Mengen Flusswasser. Wieder andere tauchten nach wenigen Metern Schwimmversuchen unfreiwillig unter die Wasseroberfl\u00e4che. Ursachen allen \u00dcbels: Die benutzten Schl\u00e4uche gaben infolge einer l\u00f6chrigen Gummihaut oder eines defekten Ventils mehr oder weniger viele Luftblasen ab oder der Auftrieb der Schwimmhilfe und K\u00f6rpergewicht passten nicht zusammen. Das Geschrei und Geschimpfe der Betroffenen kann man sich gut ausmalen.<br \/>\nMit meinem Korkg\u00fcrtel [11] war ich da schon auf der sichereren Seite. Den hatte ich mir von einem zwei Jahre \u00e4lteren Nachbarsm\u00e4dchen ausgeliehen. Christel St. hatte im Vorjahr Schwimmen gelernt und gerade festgestellt, dass sie die Schwimmhilfe nicht mehr brauchte. Nachdem meine Eltern die Anzahl der Korkkl\u00f6tze f\u00fcr eine sichere Tragf\u00e4higkeit meinem K\u00f6rpergewicht angepasst hatten, konnte ich meine ersten selbstst\u00e4ndigen Schwimmversuche starten. \u201eDu mussd imm\u00e4 nuff schwimme, runn\u00e4 kimmste von all\u00e4\u00e4ns\u201c lautete der wichtigste Grundsatz f\u00fcr das Schwimmen im Fluss. Dank der vorausgegangenen \u201eTrainingsstunden\u201c mit meinen Geschwistern, klappte das schon beim ersten Mal ganz ordentlich.<\/p>\n<p><strong>4. Geheimnisvolle \u201eSteine\u201c<\/strong><br \/>\nMit dem einen oder anderen Tipp schaffte ich es dann schon bald, einige Meter zur\u00fcckzulegen. Jeder Korkklotz weniger gab mir an den folgenden Badetagen mehr Sicherheit und Selbstvertrauen in meine Schwimmfertigkeit. Die Folge: Immer l\u00e4nger wurden meine im Wasser ohne Hilfe zur\u00fcckgelegten Strecken, immer weiter traute ich mich auch vom Ufer wegzuschwimmen. Dabei machte ich eine seltsame Entdeckung: Einige Meter flussaufw\u00e4rts von \u201eunserer Treppe\u201c wollte ich nach einigen Metern Schwimmen eine Pause einlegen und mich auf den dort \u2013 meistens \u2013 sandigen Flussboden stellen. Beim Aufrichten stie\u00df ich jedoch in etwa \u00be Meter Wassertiefe mit dem Fu\u00df gegen einen gr\u00f6\u00dferen Felsbrocken. Erschrocken wollte ich mich aufstellen, rutschte aber auf der algenbewachsenen, ungew\u00f6hnlich glatten Oberfl\u00e4che des Steines aus, verlor sofort das Gleichgewicht, klatschte wieder ins Wasser und schlug mir nun auch noch beide Knie auf. Erschrocken und den ersten Schmerz verbei\u00dfend, schwamm ich Richtung Ufer zur\u00fcck. Andere Leiderer Badeg\u00e4ste hatten mein Missgeschick vom Ufer mitverfolgt und riefen mir zu: \u201ePeter, do d\u00e4rfste nitt schwimme. Dess sinn Zements\u00e4ck aus emm Kriech. Do iss e Schiff \u00e5bgsoffe, dess hatt Zements\u00e4ck gel\u00e5de.\u201c [12] Von da an mied ich die Stelle, wurde aber immer dann wieder an die r\u00e4tselhaften Zements\u00e4cke erinnert, wenn ausw\u00e4rtige Angler hier in gr\u00f6\u00dferer Zahl ihre Angelhaken verloren und bald, laut fluchend, den Ort verlie\u00dfen, um weiter flussauf- oder talw\u00e4rts ihr Gl\u00fcck zu versuchen.<\/p>\n<p><strong>5. Freischwimmer<\/strong><br \/>\nWichtigstes Ziel unserer weiteren \u201eSchwimmerlaufbahn\u201c war es jetzt, \u201eechte\u201c Freischwimmer zu werden. Daf\u00fcr gab es im Leider der 1950er keine Organisation, die uns nach erfolgreicher Pr\u00fcfung ein Abzeichen oder eine Urkunde verlieh. Eine Pr\u00fcfung aber galt es zu bestehen: Um als sicherer Freischwimmer zu gelten, mussten wir von der Badestelle am \u201eBumphaisje\u201c ohne Hilfsmittel den Main mindestens bis zu einem L\u00e4ngsbauwerk auf der gegen\u00fcberliegenden Mainseite [13] durchschwimmen, immerhin eine Strecke von ca. 90 Metern, Str\u00f6mung und Beachtung von eventuellem Schiffsverkehr inklusive. Dabei galt ein ungeschriebenes Gesetz: Immer musste bei den ersten Versuchen der Fluss\u00fcberquerung eine ge\u00fcbte Begleitperson dabei sein. Auf dem in Flie\u00dfrichtung verlaufenden Unterwasserbauwerk konnten wir stehen und eine Pause einlegen. Danach galt es, ans \u201eHeimatufer\u201c zur\u00fcck zu gelangen, wieder auch gegen die Str\u00f6mung anschwimmend. Wenn es Wetter und Schiffsverkehr zulie\u00dfen, \u00fcbten wir die Flussquerung von da an \u00fcber den ganzen Sommer.<\/p>\n<p><strong>6. Von Fl\u00f6\u00dfen, Schleppz\u00fcgen und \u201eWellenmaschinen\u201c<\/strong><br \/>\nMitte der 1950er war die gr\u00f6\u00dfte Sensation f\u00fcr uns Kinder und Jugendliche die Durchfahrt eines Flo\u00dfes mainabw\u00e4rts.[14] H\u00f6chstens ein-, zweimal pro Jahr glitten diese zum Teil \u00fcber 100 Meter langen \u201eGef\u00e4hrte\u201c entlang des jenseitigen Mainufers auf die auf der \u201eOscheffer\u201c Mainseite gelegene Flo\u00dfrutsche der ehemaligen Schleuse Stockstadt zu. Der Reiz, diese seltsamen Gef\u00e4hrte anzuschwimmen, war jedes Mal gro\u00df, aber die Aussicht auf \u00c4rger mit den Fl\u00f6\u00dfern und eine l\u00e4ngere Barfu\u00df-Laufstrecke flussaufw\u00e4rts hielten doch die meisten von diesem Vorhaben ab.<br \/>\nErfolgreicher waren die \u2013 eigentlich verbotenen \u2013 Versuche vor allem der jugendlichen Leiderer Schwimmer, die langsam bergw\u00e4rts [15] fahrenden Schleppz\u00fcge anzuschwimmen. Sobald sich w\u00e4hrend der Sommermonate ein solcher Schleppverband in H\u00f6he der Werfthalle [16] zeigte, stiegen ein paar Wagemutige ins Wasser und schwammen bis in die N\u00e4he der Flussmitte. Dort lie\u00dfen sie das Schleppboot passieren, um den ca. 50 bis 75 Meter sp\u00e4ter folgenden Schleppkahn oder den nachfolgenden anzuschwimmen. Wichtigste Voraussetzungen f\u00fcr das Gelingen: Das Tempo des Schleppverbandes durfte nicht zu hoch und der Schleppkahn musste gut beladen sein, um auf die Gangbord [17] zu gelangen. Es geh\u00f6rte schon eine ordentliche Portion Kraft und Geschicklichkeit dazu, sich, gegen die Str\u00f6mung an der Schiffswand ank\u00e4mpfend, auf die Gangbord hochzuhieven. Hatte man das erst einmal geschafft, galt es, darauf zu achten, wie die Schiffsbesatzung dieses Vorhaben der \u201ePiraten\u201c aufnahm. Die Bandbreite reichte von Wegschauen \u00fcber Schimpfworte bis zur Androhung von Pr\u00fcgeln. Im letzten Fall half nur ein mutiger Hechtsprung ins Wasser und ein sich m\u00f6glichst schnelles Entfernen vom Schiff. Wenn Schiffsf\u00fchrer und Matrosen das \u201eEntern\u201c ihres Schiffes duldeten, stand einer kurzen Mitfahrt \u201ezu Berg\u201c nichts mehr im Wege. Mit einem Sprung in den Fluss und einem sich gem\u00fctlich mit der Str\u00f6mung bis zum \u201eBumphaisje\u201c Treibenlassen, endete unser \u201eSchiffshopping\u201c.<br \/>\nDiese Unternehmungen gingen jedoch nicht immer gut zu Ende. Da kam es dann doch das eine oder andere Mal vor, dass ein Schiff angeschwommen wurde, dessen nicht sichtbare, da unter der Wasseroberfl\u00e4che befindliche Au\u00dfenwand frisch mit Teer gestrichen war. Dann holte sich manch einer der mutigen Schwimmer ein rabenschwarzes K\u00f6rpervorderteil. Die Schadenfreude der weniger Mutigen am Ufer und die aufw\u00e4ndige Beseitigung der Teerflecken von der Haut waren ihm auf alle F\u00e4lle sicher. H\u00e4ufig lie\u00dfen die Schiffsbesatzungen die damals noch \u00fcblichen Stahltaue am Au\u00dfenrand der Gangbord liegen. Wollte sich ein Schwimmer dann dort festhalten und er rutschte wegen der Kraft der Str\u00f6mung am fahrenden Schiff entlang, holte er sich an herausstehenden Stahlseilgr\u00e4ten sehr schnell blutige H\u00e4nde. F\u00fcr die n\u00e4chsten Tage war dann eher Sonnenbaden angesagt.<\/p>\n<p>Ab Mitte der 1950er Jahre vollzog sich in der Binnenschifffahrt ein umfassender Wandel von der Schlepp- zur Motorschifffahrt. Das Entern solcher Schiffe war jetzt wegen der Geschwindigkeit und der Gef\u00e4hrlichkeit des Vorhabens nicht mehr m\u00f6glich, bescherte den Leiderer M\u00e4\u00e4schwimmer*innen bei ihren sommerlichen Badevergn\u00fcgen jedoch neue Erlebnisse: Wellen. Vor allem, wenn die Motorschiffe eine Tragf\u00e4higkeit von \u00fcber 1.000 t besa\u00dfen, ihre Motoren \u00fcber eine ordentliche PS-Zahl verf\u00fcgten und die Frachter noch entsprechend schnell fuhren, war das Vergn\u00fcgen, in den an das Ufer anbrandenden Wellen herumzutoben, besonders gro\u00df. Heimt\u00fcckisch: Wenn besonders hohe Wellen anrollten, galt es vorher eine kr\u00e4ftige Sogwirkung des Schiffes zu \u00fcberstehen. Manchmal lag dann die Flusssohle vom Ufer zur Flussmitte hin einige Meter sichtbar vor unseren Augen, Schwimmer*innen wurden hinausgezogen, um dann mit einer kurzen Verz\u00f6gerung und dem ersten \u201eBrecher\u201c in Richtung Ufer zur\u00fcck gesp\u00fclt zu werden. Die nachfolgenden Wellen vermittelten uns dann ein richtiges \u201eGef\u00fchl von Meer\u201c.<br \/>\nBei uns Leiderer M\u00e4\u00e4schwimmer*innen war schon bald das Tankschiff \u201ePaul Duden\u201c [18] der Star unter den \u201eWellenmaschinen\u201c. Sobald wir an Badetagen das Schiff mainab- oder mainaufw\u00e4rts erblickten, st\u00fcrzten wir uns alle ins Wasser, um ja keine einzige Welle zu vers\u00e4umen. Hans Bert M., ein Bub aus dem Unterdorf, erschien eines Tages in typischer Sommerkleidung &#8211; Kurzarmhemd und kurze Lederhose &#8211; am Ende der Tr\u00e4nkgasse oben auf dem \u00f6stlichen Mainkaiufer. Pl\u00f6tzlich ert\u00f6nte von unserer Badestelle am \u201eBumphaisje\u201c der Ruf: \u201eDe Paul Duden kimmt!\u201c. Hans Bert, damals 6 oder 7 Jahre alt, blickte kurz mainaufw\u00e4rts, sah das Schiff und rannte, so schnell er konnte, hinab zu \u201eunserer\u201c Treppe. Ruckzuck entledigte er sich seiner Oberbekleidung, stellte verdutzt fest, dass er ja keine Badehose anhatte \u2013 und st\u00fcrzte sich, nur noch mit der Unterhose bekleidet, in die Mainfluten. Die \u201eBrecher\u201c der \u201ePaul Duden\u201c waren es ihm wert. Ob er sich danach in der Sonne trocknete, mit nasser Unterhose oder \u201eblank\u201c unter der Lederhose nach Hause zog, konnten wir beide auch bei einem k\u00fcrzlich gef\u00fchrten Telefongespr\u00e4ch nicht mehr kl\u00e4ren. [19]<\/p>\n<p>Ein recht dramatisches Ereignis mit den \u201eBrechern\u201c der \u201ePaul Duden\u201c wei\u00df der ehemalige Aschaffenburger Oberb\u00fcrgermeister Klaus Herzog nicht vom Leiderer, sondern vom Obernauer Mainufer, oberhalb der dortigen Schleuse aus dem Jahr 1958 zu berichten: <em>\u201eVon meinem Elternhaus in der Sulzbacher Stra\u00dfe in Obernau war ich in 2 Minuten unten am Main. Beinahe jeden Tag hielt ich mich dort auf, unter anderem auch am Oberwasser der Schleuse [20]. Am flussaufw\u00e4rts gelegenen Ortsende hatten die Obernauer Hausfrauen am Ufer einen eigenen Waschplatz, wo sie noch \u2013 ich denke das war im Jahr 1958 \u2013 im Fluss ihre Bettw\u00e4sche waschen und an einem eigens mit Pfosten und Seilen ausgestatteten Platz zum Trocknen aufh\u00e4ngen konnten. Ich schaute an einem solchen Waschtag den Frauen bei ihrer von lebhaftem Gedankenaustausch begleiteten T\u00e4tigkeit zu, als sich aus der Schleusenkammer langsam das Tankschiff \u201ePaul Duden\u201c herausschob. Noch im Oberwasser nahm der Tanker immer mehr Fahrt auf und entfaltete dabei seinen allseits bekannten Wellenschlag. W\u00e4hrend ich abwechselnd den Waschfrauen bei ihren Arbeiten und der sich n\u00e4hernden \u201ePaul Duden\u201c zuschaute, entdeckte ich einen Kinderwagen, der etwa 5 bis 6 Meter vom Ufer entfernt von einer der Waschfrauen abgestellt worden war. Zwischenzeitlich hatte das Tankschiff auf \u201evolle Fahrt voraus\u201c beschleunigt, die Wellen schlugen weit \u00fcber den Uferrand. Als sie den Kinderwagen erreicht hatten, setzte sich dieser mit den zur\u00fcckflutenden Wassermassen in Bewegung und rollte \u2013 allm\u00e4hlich immer schneller werdend \u2013 auf die Uferkante zu. Ich erkannte die drohende Gefahr, rannte zum Kinderwagen und zog ihn zur\u00fcck auf wellensicheres, trockenes Ufergel\u00e4nde. Keine der Waschfrauen hatte diesen dramatischen Vorgang und meine Rettungsaktion bemerkt. Nachdem ich vielleicht 5 Minuten auf eine Reaktion der Waschfrauen auf meine \u201eHeldentat\u201c gewartet hatte, zog ich mich etwas entt\u00e4uscht nach Hause zur\u00fcck. Bis heute habe ich nicht erfahren k\u00f6nnen, welchem M\u00e4dchen oder Buben ich damals vielleicht das Leben gerettet habe. Die Wellen der \u201ePaul Duden\u201c habe ich gerade wegen dieses Ereignisses bis heute nicht vergessen.\u201c [21]<\/em><\/p>\n<p><strong>Fu\u00dfnoten<\/strong>:<\/p>\n<p>[1] Kr\u00e4mer, Werner: R\u00fcckblick auf das Aschaffenburger Badeleben. In: Mitteilungen aus dem Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg. 2009. Heft 1. S. 291 ff.<\/p>\n<p>[2] Siehe Abbildung 1.<\/p>\n<p>[3] Kr\u00e4mer, W., a. a. O. , S. 294 ff.<\/p>\n<p>[4] Von 1919 bis 1936 auf der linken Mainseite gegen\u00fcber dem Pompejanum gelegen, dann auf die linke Mainseite an der Gro\u00dfostheimer Stra\u00dfe gegen\u00fcber der H\u00e4sbach-Einm\u00fcndung verlegt. Bestand bis 1952. Siehe N\u00e4heres dazu auch bei W. Kr\u00e4mer, a. a. O., S. 301.<\/p>\n<p>[5] Diese Angabe beruht auf einer Aussage von Otmar Kaup, einem Zeitzeugen aus Aschaffenburg-Leider.<\/p>\n<p>[6] Siehe Karte 1. Kartengrundlage: Pharus-Plan &#8211; Einwohnerbuch der Stadt Aschaffenburg 1939\/40. Innen-Umschlagseite hinten. Aschaffenburg 1940.<\/p>\n<p>[7] Hochwasserpumpwerk am Ende der Brunnengasse auf dem Hochwasserschutzdamm gelegen.<\/p>\n<p>[8] Sandrainweg<\/p>\n<p>[9] Mit sch\u00f6nen Gr\u00fc\u00dfen von Gustav Trockenbrodt, dem Aschaffenburger Heimatdichter.<\/p>\n<p>[10] Siehe Abb. 2. Mitte der 1950er Jahre war die Uferfl\u00e4che eine Wiesenfl\u00e4che, Baumbestand gab es keinen. Heute sind Kaimauer und Uferl\u00e4nde zum Teil dicht zugewachsen.<\/p>\n<p>[11] Siehe Abb. 3.<\/p>\n<p>[12] Siehe hierzu auch: \u201eDie geheimnisvollen Zements\u00e4cke am Leiderer Mainufer\u201c.<\/p>\n<p>[13] Siehe Karte 1. Etwa in H\u00f6he der heutigen Kl\u00e4ranlage M\u00f6rswiese liegend.<\/p>\n<p>[14] Siehe Abb. 4. Laut \u00fcbereinstimmenden Aussagen von Binnenschiffern fuhr das bisher letzte Flo\u00df am 5.7.1987 &#8211; ein Nostalgieflo\u00df &#8211; am Untermain flussabw\u00e4rts. Die letzten gewerblichen Fl\u00f6\u00dfe gab es wohl Ende der 1950er Jahre. Siehe dazu:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.binnenschifferforum.de\/showthread.php?525-Das-letzte-Mainflo%DF&amp;highlight=Mainflo%DF\">https:\/\/www.binnenschifferforum.de\/showthread.php?525-Das-letzte-Mainflo%DF&amp;highlight=Mainflo%DF<\/a><\/p>\n<p>[15] D. h. flussaufw\u00e4rts, zu Berg; h\u00e4ufig auch: Bergfahrt; im Gegensatz zu talw\u00e4rts, zu Tal, Talfahrt. Anm. d. Verf.<\/p>\n<p>[16] Heute Geb\u00e4ude f\u00fcr die Wasserschutzpolizei. Siehe auch Karte 1.<\/p>\n<p>[17] \u201eDie Gangbord f\u00fchrt an den beiden Seiten des Schiffes au\u00dferhalb des Laderaumes entlang. Es ist auf Frachtschiffen der Bereich, auf dem man nach vorne und hinten geht.\u201c &#8211; Quelle: M\u00e4rtens, Nina: Das W\u00f6rterbuch der Binnenschifffahrt. In:\u00a0<a href=\"https:\/\/diebinnenschifferin.de\/blog\/beitrag_2\/beitrag_2.html\">https:\/\/diebinnenschifferin.de\/blog\/beitrag_2\/beitrag_2.html<\/a><\/p>\n<p>[18] TMS \u201ePAUL DUDEN\u201c \u2013 Siehe Abb. 5. Schiffsdaten: L\u00e4nge: 82,36 m, Breite: 10,09 m, Tiefgang: 2,40 m, Tonnage: 1102 t; Maschinenleistung: 721 PS, Maschinen-Hersteller: MAN; Baujahr: 1909, Erbaut in: Holland; Bauwerft: V.d. Giessen, Krimpen\/Ijsse; Ende der 1990er-Jahre abgewrackt &#8211; Quelle:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.binnenschifferforum.de\/content.php\">https:\/\/www.binnenschifferforum.de\/content.php<\/a> &#8211; abgerufen am: 18.3.2021<\/p>\n<p>[19] Telefongespr\u00e4ch am 22.3.2021.<\/p>\n<p>[20] Siehe Abb. 6. Der rote Kreis markiert den benannten Obernauer Main-Waschplatz.<\/p>\n<p>[21] Ged\u00e4chtnisprotokoll zu Telefongespr\u00e4ch mit Klaus Herzog am 26.03.2021.<\/p>\n<p><strong>Literaturverzeichnis<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Kaup, Otmar: Leiderer Geschichten &#8211; Geschichten aus Leider. Aschaffenburg 2009.<\/li>\n<li>Kr\u00e4mer, Werner: R\u00fcckblick auf das Aschaffenburger Badeleben. In: Mitteilungen aus dem Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg. 2009. Heft 1. S. 291 ff.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Internet-Ressourcen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Aschaffenburger Zeitung vom 10. Juli 1833, Ausg. 164, S. 716 &#8211; Online verf\u00fcgbar: <a href=\"https:\/\/digipress.digitale-sammlungen.de\/view\/bsb10624531_00039_u001\/1\">https:\/\/digipress.digitale-sammlungen.de\/view\/bsb10624531_00039_u001\/1<\/a><\/li>\n<li>Internet:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.binnenschifferforum.de\/ content.php\">https:\/\/www.binnenschifferforum.de\/ content.php<\/a><\/li>\n<li>Einwohnerbuch der Stadt Aschaffenburg. Aschaffenburg 1939\/40. &#8211; Online verf\u00fcgbar:\u00a0<a href=\"http:\/\/wiki-de.genealogy.net\/w\/index.php?title= Aschaffenburg\/ Adressbuch_1939-40&amp;printable=yes\">http:\/\/wiki-de.genealogy.net\/w\/index.php?title= Aschaffenburg\/ Adressbuch_1939-40&amp;printable=yes<\/a><\/li>\n<li>M\u00e4rtens, Nina, Das W\u00f6rterbuch der Binnenschifffahrt. &#8211; Quelle:\u00a0<a href=\"https:\/\/diebinnenschifferin.de\">https:\/\/diebinnenschifferin.de<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Badeplatz an der \u201eLeiderer Uferl\u00e4nde\u201c Baden und Schwimmen haben in der Mainstadt Aschaffenburg eine lange Tradition. 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